"titriert" - Journalclub Januar 2026

Shownotes

Hier findet ihr den "titriert"-Beitrag zum Journalclub aus dem Januar 2026.

Achtung: Für die "titriert“-Folgen gibt es KEINE CME-Punkte!

Weitere Infos unter https://pin-up-docs.de

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00:00:00: Okay, hat noch wer was zu vermischt ist?

00:00:03: Ich glaube nicht.

00:00:04: Ne.

00:00:05: Dann kommen wir zum Journal Club!

00:00:07: Ich habe eine Studie mitgebracht.

00:00:10: Ich bin voll die Nulpe und hab ne zwei.

00:00:14: Zwei.

00:00:14: Aber ich schließe mich an...

00:00:17: Also

00:00:17: wir haben fünf Leuten trotzdem noch bei fünf Studien.

00:00:22: Super!

00:00:22: Ja optimal!

00:00:25: Der nimmt doch einfach mich in die Mitte und startet mal wenn ich sowieso

00:00:31: Ich pass dafür gut auf und stelle kritische Fragen.

00:00:33: Das ist doch gut, soll ich mal anfangen bevor mein Internet wieder abkackt?

00:00:36: Genau also.

00:00:37: ich habe zwei kürzere Studien mitgebracht diesmal respektive eine Studie und ein Case Report.

00:00:43: Ich würde mir der Studie anfangen und zwar ist der Titel der Studier Features and Circumstances of Out-of-Hospital Cardiac Rests Court on Camera an Analysis of Publicly Available Online Videos von Christine Eim Kruse et al und der Time Care Study Group erschienen im Dezember, in Resuscitation.

00:01:10: Ich finde es eine richtig geile Studie.

00:01:12: genau deswegen habe ich sie mitgebracht.

00:01:13: und zwar ist uns allen also dem ganzen medizinischen Personal eigentlich bewusst dass uns häufig halt die Informationen über die ersten Minuten eines Autophosphitikardia Rests einfach fehlen, weil wir halt selten zufällig direkt daneben stehen als Bystander und deswegen eigentlich meistens nur aus Erzählungen wissen was da initial passiert ist.

00:01:38: Und gerade weil der Fokus für die Verbesserung der Outcomes des OHCA in den letzten Jahren verstärkt auf der Verbesserungen der Bystanders IPA liegt sind das aber ganz ganz wichtige Informationen und genau mit dieser Fragestellung beschäftigt sich diese Studie.

00:01:52: Was haben Sie also gemacht?

00:01:54: Sie haben eine diskriptive Videoanalyse gemacht von online freizugänglichen Videos, von Out-of-Hospital Cardiac Arrests die zwischen November, April und April zwanzig gesichtet und heruntergeladen wurden.

00:02:08: Diese Studie ist Teil der Time Care, das steht für Technological and Patient Tailored Innovations for Maximizing Effectiveness of Cardiac Arrest Resuscitation Studio.

00:02:20: Die sich mit der Verbesserung der Reanimation beschäftigt und von der EU gefördert ist.

00:02:25: Sie haben eine systematische Suche gemacht in YouTube & Google nach Videos von Real Life OHCRs Und alle Videos von Out of Hospital Cardiac Rests, von Personen in jeden Alters wurden eingeschlossen.

00:02:39: Ausgeschlossen wurden nur die Videos bei denen der Kollaps an sich nicht aufgezeichnet war.

00:02:45: Videos, die eher ein Kampf-Einfall oder eine Synkope darstellten als einen Kreislaufstillstand und Videos mit so schlechter Auflösung dass sie nicht auswertbar waren.

00:02:55: Die Charakteristika der Videos und der Videoinheite wurden dann in einer Datenbank überführt.

00:03:01: Und mit Mitteln der diskrepitiven Statistik analysiert.

00:03:05: zu den Ergebnissen, die hundertundzwanzig öffentlich verfügbaren Videos stellten Hundertfünfundvierzig OHCA Fälle da.

00:03:14: Die mediale Videodauer waren achtundfünfzig Sekunden.

00:03:17: Die meisten Videos waren auf YouTube zu finden Und die Videos stammten aus den Jahren, aus dem Jahr fourhundert achtzig bis zweitausendfünfundzwanzig.

00:03:26: Die meisten Videos kamen aus Asien, gefolgt von Nordamerika, Europa, Südamerika und Australien.

00:03:32: Und einundfünftig Prozent der Videos wurden durch CCTV-Kameras aufgezeichnet, sechsundzwantig Prozent durch Handkameras und zwanzig Prozent für Fernseekameras zum Beispiel in Rahmen von Sportereignissen oder Ähnlichem.

00:03:47: Siebenundachtzig Prozent der reanimierten Personen waren männlich und die mediane Zeitdauer vom Einsetzen erster sichtbarer Anzeichen, das es der Person nicht gut ging bis zum Kollaps, waren drei Sekunden.

00:04:01: Erste Anzeigen vor dem Kollaps waren bei achtundneunzig Prozent Und das häufigste sichtbare Anzeichen war eine sichtbar Verlangsamung der durchgeführten Aktivität, ein Pausieren oder eine Veränderung der Kopf- und Handbewegungen.

00:04:18: Oder der Versuch Hilfe zu bekommen in dem zum Beispiel die Personen, die rundherum standen angesprochen wurden oder am Arm angefasst worden oder ähnliches?

00:04:27: In sechs Prozent der Fälle zeigte sich vor dem Kollaps Zeichen einer respiratorischen Problematik wie schweres Atmen oder Ähnliches.

00:04:35: Bei zwölf Prozent der Fälle griffen sich die Personen an den Bauch als optische Anzeichen von Brustschmerz.

00:04:43: Leider sind aufgrund der schlechten Videoqualität oder dem Abbruch der Videos in sechsundsechzig Prozent keine Daten über das, was nach dem Kollaps passiert ist verfügbar.

00:04:53: In den verbliebenen Videos zeigten zweiundzwanzig Prozent der Person eine Schnappatmung und sechsunddreißig Prozent Zuckungen oder Bewegungen der Extremitäten.

00:05:03: Die häufigsten Orte der dokumentierten Kreislaufstillstände waren Sport-Einrichtungen, öffentlichen Anlagen draußen oder Veranstaltungseinrichtungen.

00:05:12: Das liegt vermutlich halt einfach daran dass an diesen Orten häufig Kameras verfügbar sind und zum Beispiel in der Häuslichkeit die Kreisaufstilstände in der Regel nicht gefilmt werden.

00:05:22: dazu passt auch dass ninety-vier Prozent der Kreislaufstellstände in den Videos sichtbar beobachtete Kreislaufstilstände waren, also da waren noch andere Personen im Video zu sehen die das beobachtet haben.

00:05:35: Und die mediale Zeitdauer bis die Beiständer den Kreisaufstillstand bemerkten war eine Sekunde und leider erfolgte aber nur in achtunddreißig Prozent der Fälle eine Beiständers IPA.

00:05:47: In einundzwanzig Prozent wurde ein AID verwendet.

00:05:51: Genau, jetzt einmal zur Diskussion.

00:05:54: Die AutorInnen haben herausgefunden dass es auf jeden Fall sehr häufig vor den Kreislaufstillständen eine kurze Protromalfase gibt.

00:06:02: Median drei Sekunden und das ist keine... Das habe ich euch gerade noch unterschlagen!

00:06:07: Es gibt keine typische Sturzrichtung bei den Kreislaufstilständen also man kann nicht sagen fallen sie häufiger nach vorne nach hinten zur Seite sondern das ist ziemlich Gleich verteilt, je nachdem also wo sie hinfallen.

00:06:20: Zwei Dritte der PatientInnen hatten nach dem Kreislaufstillstand eine Schnappatmung oder Zugungen die vermutlich durch die Bystander halt häufig als Lebenszeichen misinterpretiert wurden was dann wiederum die CPR verzögert hat.

00:06:33: Und die AutorInnen Schlussfolgern daraus, dass es halt sehr wichtig ist, dass man in den Kursen zur Reanimation noch mal detaillierter darauf eingeht.

00:06:43: Dass eben solche Bewegungen keine Lebenszeichen sind sondern diese Patientinnen trotzdem reanimiert werden müssen.

00:06:51: Achtundneunzig Prozent der PatientInnen zeigten vor dem Kreislaufstillstand eine Verhaltensänderung, meist bestehend aus einer sichtbaren Verlangsamung der Bewegungen oder einer Änderung der Kopfarmbewegungen.

00:07:02: Und das können Frühwahnzeichen sein.

00:07:04: und die AutorInnen sagen dass man Zum Beispiel AI-Tools verwenden könnte, um diese Kameraaufzeichnungen auszulesen und dann so ein bisschen wie beim E-Call oder beim Auto zum Beispiel dadurch eine Rettungskette in Gang zu setzen wenn eben Menschen auf den Kameras diese typischen Veränderungen zeigen.

00:07:23: What could possibly go wrong?

00:07:27: Ja,

00:07:27: da bin ich auch eher skeptisch.

00:07:29: Bei welchem Punkt ich definitiv mitgehe ist dass man halt eben auf die Sache mit der Schnappatmung und den Zuckungen nochmal eingehen sollte bei der Leinreanimation weil ich finde gerade das mit der Schnabatmungs ist wirklich schwierig glaube ich für medizinische Leinen die das noch nie gesehen haben weil man sagt ja ihr müsst reanimieren wenn der Patient nicht mehr normal atmet.

00:07:50: aber wer der sich noch nie damit beschäftigt hat, weiß wie ein Mensch aussieht.

00:07:54: Der normalatmet oder nicht normal atmet?

00:07:56: Das ist einfach verdammt.

00:07:57: Absolut!

00:07:58: Vielleicht könnte man einen Medical Intervention-Kader für die ATI Tool.

00:08:07: Ja genau.

00:08:10: Nach dem ECMO und so was, wenn ich geklappt habe...

00:08:15: Jan Stenker schon wieder.

00:08:19: Genau, das war meine erste Studie.

00:08:21: Trotzdem sehr spannend!

00:08:22: Ich

00:08:22: finde es auch spannend aber ich finde ein Aspekt den wir dabei irgendwie vielleicht kurz diskutieren müssen ist in Zeiten von KI-generierten Videos und die werden ja inzwischen immer besser bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher ob man diese Studie also das wird wahrscheinlich jetzt alles noch echtes Bildmaterial gewesen sein aber macht das mal im Jahr Weiß ich nicht, weil jetzt finde ich schon... Wir gucken uns öfter mal irgendwie so Wanderungen auf Annapurna oder halt irgendwelche anderen hohen Berge an und da kursieren auf YouTube unendlich viele Videos von irgendwelchen... Hier guck mal.

00:09:03: Da ist auch wieder jemand irgendwie an dem Berg gestorben.

00:09:07: So

00:09:08: Ja, aber was ich spannend fand war das sozusagen ein gender bias drin ist.

00:09:14: Also dass irgendwie siebenundachtzig Prozent Männer sind weil eben die Frauen in dieser Situation wo sie dann wahrscheinlich reanimiert worden sind nicht aufgenommen wurden.

00:09:25: Na ja es sind zu einem sehr hohen prozent Satz sind das CCTV Kameras die ja einfach öffentlich irgendwo installiert sind

00:09:33: Genau.

00:09:33: und aber auch dass eben viele Videos abgebrochen worden sind eben aus.

00:09:38: Das spricht ja dafür, dass sie nicht in irgendeiner Art und Weise AI manipuliert sind wahrscheinlich.

00:09:47: Aber ich gebe Dana absolut recht.

00:09:50: Ich finde das auch...

00:09:51: Also auf den ersten Blick habe ich schon einige AI-Videos nicht erkannt sondern hab es erst irgendwie im Nachhinein und manche Sachen.

00:09:59: Das gilt jetzt nicht für Menschen die einen Kreisaufstillstand haben aber wenn das Dinge sind, die uns berühren sollen oder irgendwo mit emotionalem verankerten Dingen arbeiten, dann wollen wir das im Zweifel her glauben.

00:10:12: Es ist diese ganzen Hundevideos wo die Hunde sich irgendwie einen im Raum aussuchen und der freut sich darüber oder so was.

00:10:19: Das sind ganz oft AI-Videos.

00:10:21: Und das ist ein spannender Aspekt.

00:10:24: auf jeden Fall gut dass die Studie vielleicht jetzt noch gemacht wurde.

00:10:30: Ja aber den Gender bei es finde ich auch sehr interessant.

00:10:34: Aber guck mal!

00:10:35: Ich habe ja gerade mich ans Herz gefasst ... darauf reagieren.

00:10:41: Weil du danach weiterhängt

00:10:44: sammelt hast, Jan!

00:10:45: Während du die Studie vorgestellt hast... ...dass du dich da auch reagierst

00:10:48: von

00:10:49: mir klar war, alle anderen waren offensichtlich... Ja genau, ich bin vorne übergefallen und das hat auch keiner gesehen.

00:10:56: Genau in dem Moment als sie gesagt hat es gab keine Fallrichtung habe ich sonst hier so einen Herzentrag simuliert und dann...

00:11:02: Nee deine Kamera ist zu schlecht,

00:11:03: ich hab nicht richtig

00:11:04: gesehen was du gemacht hast da.

00:11:07: Annapurna, übrigens der Deutsche Berg bei den

00:11:12: Schicksalsbergen.

00:11:13: Ist das so überdurchschnittlich?

00:11:14: Viele deutsche sterben an Anna Purna und nicht auf K-II oder so?

00:11:18: Ja!

00:11:19: Nee sind historisch.

00:11:20: Das wurde damals irgendwie so aufgeteilt... Also so dem Mount Everest war der Englische also von Alpinisten her erst bestiegen und ich glaube K- II war französisch bin ich mir gar nicht sicher aber Annapurna war Deutsch und Annapurnas war halt zwar nicht so hoch, aber... also nicht so hoch.

00:11:39: Aber ich glaube... Immer noch echt hoch!

00:11:42: Also immer noch ein Acht Hausner.

00:11:44: Wo ist denn das überhaupt?

00:11:46: Nicht ganz so hoch.

00:11:47: Im Himalaya?

00:11:47: Aber

00:11:49: dafür irgendwie besonders gefährlich.

00:11:51: Und da sind... weil damals ja auch diese Länderkonkurrenz waren, sind ganz viele deutsche Expeditionen gestorben, weil es dann ja auch um... Vorherrschaft ging und dann wurde das von der Propaganda ausgeschlachtet.

00:12:06: Und ja, ganz schlimm.

00:12:11: Da kann man nur sagen, Pinnab-Docs ist der Bergsteiger.

00:12:13: Ja,

00:12:15: kann ich noch zu beitragen, dass der Deutsche Alpenverein also... Ich bin mir selbst gar nicht so weit entfernt weil ich selbst... Weiß

00:12:23: nicht du bist schon weit vom Alpen entfernt.

00:12:26: Ja, von den alten bin ich relativ weit gefahren.

00:12:28: Hallo!

00:12:29: Der Wort ist Bayern und der ist

00:12:30: südlich der Elbe.

00:12:32: Aber vom Altenverein waren ein früher Verein, die schon keine Juden zugelassen haben geschichtlich also ja

00:12:44: nicht so

00:12:46: glorreich?

00:12:48: Also was ich nicht verstehe ist dass sie die Kampfanfälle rausgeschlossen haben weil da kann es ja schon sein das da auch Herz-Kreislauf-Stellstand sich initial als Kampfanfall oder so, als Adam Stokes Anfall oder sowas.

00:13:03: Ja was die glaube ich.

00:13:04: also was sie halt ausgeschlossen haben sind die Dinge die für Sie... Also wenn es fragwürdig war haben sie's glaub ich drin gelassen.

00:13:11: wenn ichs richtig verstanden habe.

00:13:12: Es war mehr so wenn es offensichtlich eine Sokopis und innerhalb des Videos steht der Patient aber wieder auf dann hatte er offensichtlich keinen Kreislaufstellstand Und dann haben sie das halt rausgeschmissen.

00:13:22: Gut ich glaube Henning ist dran oder?

00:13:26: Dann starte ich mal mit meiner ersten Studie, die den Titel hat.

00:13:39: Okay, beim zweiten gebe

00:13:47: ich... Ich werde es

00:13:56: ein bisschen verhaftet.

00:14:00: Nur der nächsten Studio.

00:14:02: Genau worum geht's?

00:14:03: Es geht darum dass niedrige interoperative ETCO-Zweiwerte laut der Autonnen häufig vorkommen ist.

00:14:11: allerdings unklar ist wie sich das auch das postoperative Outcome auswirkt.

00:14:15: und dann haben sie eben die Rotease aufgestellt das niedriger ETCO zwei Werte hier definiert als kleiner Vier-Kommer Sieben Kilo Pascal was fünfundretzevielte HG entspricht in einem Zusammenhang mit einem Fernwertenauftreten von postoperativen, pulmonalen Komplikationen nach größeren chirurgischen Eingriffen unter voller Kosis steht.

00:14:34: Dazu haben sie folgende Studie aufgesetzt und eine Post-Talk-Analyse von Daten aus zwei randomisierten klinischen Trials durch, und zwar dem ProVilo und dem ProBeast-Reihe.

00:14:46: Das waren beides Studien die intraoperative Low versus High-Peep Barmo miteinander verglichen haben beim Provilo-Trial im Rahmen offener abdominalchirurgischer Eingriffe und beim Probeast-Trile bei adipösen Patientinnen.

00:15:03: Die Inklusionskartälen dieses neuen Trials, was ich jetzt gerade vorstelle war Patientenalter über achtzehn Jahre ein mittleres bis hohes Risiko für postoperative prümonale Komplikation ermittelt mit dem Arisket Score der glaube ich auch schon mal im Podcast hier Thema war.

00:15:20: Das ist also ein Score, mit dem das Risiko für postoperative komplikationen vorhergesagt werden kann.

00:15:32: Da kann man zwischen null und hundertdreiundzwanzig Punkte erreichen und mittleres bis hohes Risiko heißt hier ab sechsundzwantzig Punkte.

00:15:41: im mittleren Risikobereich ist das Risico für diese Komplikation.

00:15:44: dreizehn Komma drei Prozent im hohen Risikobereich dann zweinviertig Komma eins und als postoperative kommunale Komplikationen werden wurde eben definiert respiratorische Insoffizienz, respiratorisch Infektionen, pleurer Ergüsse, Artelektasen, Röntgen-Toraxe, Primer-Thoraxe.

00:16:01: Konjunktur Spasmus der Behandlungsbedürftig war und Aspirationsprimonien.

00:16:06: Weiteres Altersketeum waren geplante OP Dauer von mindestens zwei Stunden.

00:16:11: Explosionskriterien waren dass sie zum einen für die jetzt aktuelle Analyse zusätzlich ein Dringlicher Notfall Eingriffe ausgeschlossen haben mit der Idee, dass diese Patientinnen metabolische Veränderungen haben könnten, die intraoperativ mittels Beabringer ausgeglichen werden müssten und Patienten in deren ETCO-Zweiwerte nicht dokumentiert waren.

00:16:30: So, Primary Outchem war der Vergleich der Inzidenz von bossövrativen pulmonalen Komplikationen zwischen der low ETCO zwei Gruppe und der normal bis high ETCO Zwei Gruppe.

00:16:43: nochmal die Grenze.

00:16:43: wie gesagt, zu den Ergebnissen Zwischen... ...Zw.e.l.f und Zwei-tausend-Achzehn wurden insgesamt zwei tausend, achthundertsebzig Patientinnen in diese beiden Ursprungsstudien eingeschlossen,... ...und von denen konnten zwei Tausend Siebenhundertdreinneunziger Niz in die aktuelle Analyse eingeschlossen

00:17:01: werden.".

00:17:03: Die PatientenInnen der Low-ETC-Uhr-Zweigruppe waren älter größer und hatten einen geringeren WMI und höhere Arisketscores.

00:17:12: Und die PatientInnen in der Low ETC-Ur-ZWEI-Gruppe hatten höhere VTS und Minutenvolumina.

00:17:18: Obwohl irgendwie muss dieser geringe CO-Zweiber zustande kommen.

00:17:23: Medianes ETCO-Zwei in der Low Gruppe war... ...dreien dreißig Millimeter HG, medianes EtCO-zwei in normal bis hoch CO-zweigruppel neun dreißzig Millimeter hg.

00:17:35: Dann das Primary Outcome.

00:17:37: Postoperative, pulmale Komplikationen kamen vor bei... ...vielunddreißig Prozent der Patientinnen in der low ETCO Zwei-Gruppe, weil es ist Dreiundzwanzig Prozent Normal Sci-Etica II Gruppe.

00:17:50: Das ist ein signifikantes Ergebnis, das auch durch eine Propensity Matching zusätzlich unterstützt wurde.

00:17:59: Weiterhin konnten die Autoren analysieren, dass das Vermette auftreten vom possiverativen Komplikation unabhängig war von BMI, vom PEEP und auch von diesem riskate score.

00:18:09: Die haben dann in dem Paper noch so schöne Grafen erstellt, ... ja, inverse Beziehung zwischen ETCO-II und der Inzidenz dieser Komplikationen zeigen.

00:18:17: Also je höher das CO-II, desto geringer die Inzidenz... ... dieser Posterpartie in Formulantkomplikations.

00:18:23: Okay, das ist super spannend!

00:18:25: Das heißt also ich halte dir eher niedrig normal?

00:18:30: Und dass widerspricht dem?

00:18:33: Also das finde ich...

00:18:36: Meine Achtunddreißig halten

00:18:38: sich nicht.

00:18:40: Aber dann eher hochnormal.

00:18:43: Genau Ja, also ich mach kurz ein bisschen was zur Diskussion und Demutation.

00:18:48: Ich fand's auch erstmal super interessant weil wir ja in der Low-Gruppe im Median ist die Zwiebel-Zweifel und wirklich an Anfangs solch eine nur dreiunddreißig Millimeter AG haben, was da jetzt nicht so suponierlich unsuper weit weg von den fünfunddreißig Millimetretagegrenzen ist, die wir uns immer so setzen.

00:19:01: Also zum Beispiel bis zu einem vierzig Millimeter HG.

00:19:04: Was ja manchmal schon irgendwie mal vorkommt, wenn man mal erreicht.

00:19:06: Man ist dann doch irgendwie auf dem Saal und das tritt dann so auf... Und auch man denkt sich irgendwie nicht so wirklich was dabei ne?

00:19:12: Aber es ist natürlich eine retrospektive Analyse, das führen die Autoren dann auch selber an.

00:19:19: Die Ergebnisse erst mal Bipothesen generieren sind natürlich noch weiter und versucht werden müssen...

00:19:24: Die ursprünglichen Studien waren ja gar nicht darauf ausgelegt zu beweisen, sondern

00:19:33: die... Ja, trotz ich habe hier auch keinen Beweis dafür dass das niedrige CO-Zwei irgendein Benefit hat.

00:19:38: Das heißt jetzt für mich gerade mein einziger Hinweis.

00:19:43: Die Frage ist ja, ob das niedrige CO-Zweih da ist.

00:19:46: Weil du den Patienten hyperventilierst und dass niedriger CO-zweih ... oder schon irgendwelche Prodromi genau der Kreisarscheiße ist?

00:19:59: Oder schon irgendwellche Prodromi von pulmonalen Erkrankungen vorliegen?

00:20:04: Ja!

00:20:05: Zum Beispiel Intellektase.

00:20:07: Und deshalb nicht der Grasaustausch.

00:20:10: Ja, ich kenne sogar die Argumentation und das finde ich spannend weil die das ETCO-Zweige genommen haben wie Henninger gesagt hat.

00:20:16: Die Argumentations... Ich ventiliere den bewusst auf Dreiunddreißig, weil das Atrielle ist ja immer drei bis vier Punkte höher und ich möchte ja das Atrielle auch von dreißig einstellen.

00:20:29: also jetzt mal deswegen Und die Argumitation lässt sich ja nicht halten mit der Studie.

00:20:37: Also zumindest genau aufgrund

00:20:39: Das fühlen Sie hier auch an?

00:20:41: Es sei denn nur dann, wenn sich noch mal jemand genau diese Fragestellung in einer randomisierten.

00:20:48: Und das gleiche Ergebnis dabei rauskommen wird so muss man es ja sagen.

00:20:53: Genau also das Torben sagt führen Sie in der Diskussion auch an.

00:20:56: Etica Zwei nur in der Ausdruck gemessen nicht mittels BGA.

00:20:59: ist also nun so Gartparameter in dem Fall.

00:21:01: die Differenz zwischen Narkosegat und BGA haben wir angesprochen Aber muss ja sagen, Großteil der Narkosen wird einfach anhand dieses Wertes geführt im Alltag.

00:21:09: Also es ist dann schon irgendwie pragmatisch auch der Ansatz.

00:21:13: Es gab eine höhere Rate an intraoperativen Hypotensionen in der Low Etic CO-Zweigruppe um Ayans Einwurf aufzunehmen, der natürlich da ebenfalls beigetragen haben könnte.

00:21:24: und was für mich aus der Studie nicht so ganz genau hervorgeht ist wie lange dieser niedrige CO-zweibelt eigentlich vorhersteuert oder angehalten hat.

00:21:31: Sie beschreiben das diese Beamungseinstellungen und Parameter Anhand des niedrigsten etätische zwei Wertes in der ersten Stunde nach Beginn der Beatmung zusammengefasst wurden.

00:21:42: Das kann jetzt kurz die Phase der Hypotension gewesen sein oder es läuft über zwei Stunden so niedrig, das ist irgendwie nicht ganz ersichtlich.

00:21:51: Also es

00:21:51: wurde einmal

00:21:52: der niedrigste Wert dokumentiert und die Verteilungen in den Gruppen waren

00:21:58: ja so habe ichs verstanden aber

00:22:02: okay

00:22:03: ... wenn wir beim Thema Englisch schon.

00:22:07: Genau,

00:22:08: also das ist... Dann ist es ja so, dass jede Einleitungssituation mit irgendwie Hyperventilationen mit einfach weil man eben sich nie so runterkocht,... ...dass man nur mit zehn Abendzüge die Minute beatmet und dann mit schlechten

00:22:30: Blutortwerden und...

00:22:33: Na ja, Fazit ist es ein spannender Ansatz und man muss wahrscheinlich noch mal eine größer angelegte Studie dazu machen oder?

00:22:40: Aber der ansatz an sich den finde ich halt super spannend weil ich ehrlich gesagt eher andersrum gedacht hätte so wie Torben.

00:22:48: Also ganz kurz nochmal zu Jan.

00:22:50: Es ging dann wirklich um die erste Stunde der intraoperativen Beatmung.

00:22:53: also ich glaube schon dass sie diese Situation genau rausgenommen haben das ja irgendwie

00:23:03: Das CO-Zweih auch nicht valide.

00:23:05: Aber

00:23:06: eben die Dauer und wie jetzt der zeitliche Einfluss ist bleibt irgendwie mir trotzdem ein bisschen schwammig, finde ich genau.

00:23:13: aber wie Pauler sagt interessantes Ergebnis, die aber so ein bisschen mit Vorsicht, das ein bisschen vor euch zu interpretieren ist einfach aufgrund der Studiendesigns und weitere Untersuchungen bleibt irgendwie notwendig.

00:23:26: Super spannende Arbeit!

00:23:28: Vielen vielen Dank, Henning.

00:23:30: Ja meine Einzige Arbeit und diesen Podcast-Beitrage widmet sich einer klassischen Frage.

00:23:39: Ketamin oder Ethomidat?

00:23:42: Überraschend!

00:23:43: Ja, also an der Studie... Ah

00:23:44: ja, er hat ja auch danach gefragt.

00:23:47: Also in der Studia konnte ich nicht vorbeigegienen

00:23:49: sozusagen.

00:23:50: Du musst es mir jetzt vorauskommen.

00:23:51: Ketermin or Ethomidad for Travell Intubation of Critical Adults.

00:23:57: New England Journal of Medicine, Dezember zwanzig, fünfundzwanzig.

00:24:01: Also nicht Heart Of The Press aber schon sehr aktuell würde ich sagen.

00:24:09: Na gut die Diskussion ist ja immer wieder... Propofol ist raus, Propofool ist bei kritisch krankenden Killer da sind von uns glaube ich einig.

00:24:16: Nein

00:24:18: okay?

00:24:19: Sind von uns nicht

00:24:21: einig!

00:24:22: Nutze das was du kennst.

00:24:25: Ich bin mir da sehr sicher, dass man mit kritisch kranken keinen Propofol nutzen sollte.

00:24:31: Aber natürlich wenn man damit umgehen kann und dann halt nur zwanzig Milligramm Propofole nimmt, dann kann das auch klappen.

00:24:39: Plus ein Milligram pro Kilogramm geht ja

00:24:42: nicht.

00:24:43: Und schon geht's!

00:24:44: Ja aber dann kannst du auch nur Ketamin nehmen...

00:24:47: Kommt wir gleich zu?

00:24:48: Genau.

00:24:51: In dieser Arbeit wurde zumindest Eto damit verglichen, weil Eto schwebt immer über uns die Nebennieren-Rinden-Indefizienz.

00:24:59: Jeder der sich mit alles in sie beschäftigt hat das schon mal gehört.

00:25:02: Die einen sagen ist Quatsch beziehungsweise nicht quatsch.

00:25:05: Quatschs sagt keiner es ist klinisch nicht relevant.

00:25:08: Die anderen sagen oh Gott wir bringen unsere Patienten rum und inseptischen Patienten verbietet sich dass.

00:25:14: Das ist auch Eher mein Ansatz.

00:25:16: Nun bin ich auch, sag' ich immer wieder dazu... ...nicht Kalio anästhyologisch tätig.

00:25:23: Deswegen dass Etho für mich auch weniger Relevanz hat und mache viel mit Ketamin.

00:25:31: Die nehmen alle Propofolitorien?

00:25:33: Nee das stimmt nicht!

00:25:34: Nicht alle!

00:25:38: Aber viele!

00:25:39: Ja also die Fragestellung ist klar.

00:25:44: Was eine Multicenter-Studie, pragmatische Ansatz.

00:25:48: Also es wurde randomisiert Eto vs Ketamin aber unverblindet.

00:25:54: parallel Group und selbst der Auswerter war nicht verblindet muss man sagen.

00:25:59: das ist ja manchmal noch anders.

00:26:02: eins zu eins randomisiert Und genau Open Label.

00:26:07: Das heißt alle wussten was los ist.

00:26:10: Es war ein Trainierter Beobachter dabei, der nicht die Interpretation gemacht hat.

00:26:17: Der während der Interpretion und zwei Minuten danach alles dokumentiert hat was so passiert ist?

00:26:24: Da frage ich mich weil sie sich in der Studie nicht explizit schreiben war das.

00:26:30: Wir reden hier über eine Studie im ZNA bzw.

00:26:35: Emergency Department Und auf der Intensivstation wird ja nun meistens nicht nur tagsüber intubiert.

00:26:44: oder haben wir hier schon eine Form von Bayes, wenn die nächtlichen Intubationen einfach rausfallen.

00:26:52: Natürlich könnte man sagen bei dem Medikament macht das ja keinen Unterschied aber am Ende werden dadurch Patienten ausgeschlossen, wenn man das so macht.

00:27:02: Die Samplesize wurde auf einen fünfprozentigen Unterschied gepowert.

00:27:08: da sind sie auf Patientinnen und Patienten gekommen, die sie brauchen.

00:27:14: Also... ...tausend achthundertsechzig pro Gruppe.

00:27:19: Und genau!

00:27:21: Dann das Setting.

00:27:22: wir haben vierzehn Krankenhäuser davon sechs Emergency Departments und acht ICUs across the USA also alles US-amerikanisch.

00:27:38: Zeitraum war April, zwanzig.

00:27:40: Zweiundzwanzig bis August zwanzivfünfundzwundzig.

00:27:44: Die Einschlusskriterien waren Erwachsene, größte achtzehn Jahre die kritisch krank waren und eine Intubation brauchten.

00:27:56: Kritisch kranken ist jetzt so ein bisschen.

00:27:58: das ist mein erster so'n bisschen Kritikpunkt.

00:28:01: in der Studie ist die ganze Zeit von kritisch-krank die Rede.

00:28:03: Das wurde am Apache Score festgemacht, ist glaube ich auch wahrscheinlich ein guter Tool oder Apache II Score.

00:28:13: Gutes Tool dafür.

00:28:14: aber es sind halt nicht nur Sepsis Patientinnen und Patienten sondern auch Kardiale und hätte man aus meiner Sicht besser definieren können zumal ich nicht glaube dass bei einer Notfallintubation jemand diesen Score erhebt hat, erhoben hat, sondern das ist einfach so.

00:28:31: eine.

00:28:32: Ausschlusskriterien relativ klar Schwangerschaft ist immer.

00:28:37: Traumapatienten wurden ausgeschlossen, sollte man vielleicht auch im Hinterkopf behalten.

00:28:42: Streflinge also Heftlinge das scheint relevant zu sein.

00:28:47: am Ende wurden fünf Patienten ausgeschlossen weil die Häftlinge waren und Ausschlusskriterium und das finde ich wirklich wichtig.

00:28:55: da reden wir am ende noch drüber.

00:28:57: wenn der Kliniker gesagt hat bei diesen Patienten gibt es eine Kontraindikation für KETA oder ETO, konnte er so einleiten wie er wollte.

00:29:09: Dann hat ihm die Randomisierung nicht mehr gebunden.

00:29:13: Das finde ich schwierig ehrlicherweise weil also weil ich einfach nicht weiß was ist der kliniker als kontraindokation sieht ja zum beispiel Die fragliche sepsis als contraindrikation für eto.

00:29:25: dann haben wir hier schon relevant.

00:29:27: eine relevante verzerrung Ja, und auch noch eine Ausgeschlußkriterium.

00:29:35: Wenn die Innovation so schnell notwendig war, dass eine Randomisierung nicht notwendig ist.

00:29:59: wurden dann tatsächlich in die Studie eingeschlossen.

00:30:02: Also, in der Ketamin-Gruppe waren tausend einhundertsechzig also neunvierzig proze... Komma sieben Prozent und der ETO Gruppe waren dementsprechend fünfzig Komma drei Prozent.

00:30:12: Vom Setting her fünfundfünfzig Prozent Emergency Department und Fünfundvierzich Prozent ICU.

00:30:19: Die Baseline Characteristics waren absolut vergleichbar.

00:30:22: keine relevanten Unterschiede.

00:30:24: Auch von den chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel haben sie extra erfasst wahrscheinlich wegen dem Etho neben ihren Renten Insuffizienz in der Vorgeschichte weil chronische Steroid gebraucht oder Leberzerose herzensoffizient und waren die Gruppen absolut gleich aufgebaut.

00:30:44: Die Gründe für die Intubationen waren auch gleich verteilt.

00:30:48: Aufgeteilt haben es hier ein Gruppen, neurologische Erkrankungen.

00:30:53: Zehn Prozent, kardiale Erkrankung, achtzehnt Prozent und respiratorische Erkrankungen, siebenundfünfzig Prozent und Sepsis bzw.

00:31:05: sceptischer Schock.

00:31:07: Fünfundvierzig Prozent genau.

00:31:10: Apache Score war in beiden Gruppen gleich und GCS war ein beiden Gruppengleich.

00:31:15: auch alle Werte bevor eingeschlossen wurde, also also Blutdruckwerte und so waren im Median vergleichbar.

00:31:23: Ketamin Intervention, Ketaminkruppe gab drei Dosierungen, Foldos zwei Milligramm pro Kilogramm, Intermediate eins fünf Milligramme pro Kilgramm und Reduced ein Milligramms pro Kilagramm finde ich insofern spannend dass ich immer in der Low Dose Gruppe bin wird auch am Ende ein Kritikpunkt von mir sein, dass ich die zwei Milligramm pro Kilogramm-Gruppe für wirklich hoch dosiert halte.

00:31:55: Und der Durchschnitt hat eine Eins Komma Sechs

00:31:57: gekriegt?

00:31:57: Also es haben mehrere Leute hohe Dosenkete.

00:32:02: Ja genau

00:32:02: und Ethomidat, Null Komma drei Milligrammen pro Kilo dann als Full Dose und Null Koma zwei Milligramme pro Kilgramm als Low Dose.

00:32:10: das dazwischen...

00:32:10: Das ist f***** okay!

00:32:12: Das ist ja genau die Dosis, die... ...die man geben würde.

00:32:15: Am Ende waren es beim ETO zwanzig bis fünfundzwanzig Milligramm.

00:32:18: das ist... ...genau dass was man gibt also eine Spritze sind zwanzzig Milligrammen.

00:32:24: und das krasse finde ich denn eben.

00:32:26: wir vergleichen einmal ne mega hohe Dosis mit einer Dosis die wir standardmäßig verwenden.

00:32:34: Also absolut völlig berechtigt die Kritik.

00:32:36: also gebe ich dir würde ich am ende zu kommen aber Gebe ich dir absolut recht.

00:32:41: Präoxygenierung waren tatsächlich das fand ich abgefahren, aber das ist vielleicht dem Notaufnahmesetting geschuldet.

00:32:48: Fünfzig Prozent mit einer Sauerstoffmaske also non-rebreaser mask.

00:32:57: Ich würde nie so präoxigenieren.

00:32:59: und zur Einleitung noch ist es Single Medication oder gab's doch Medikation dazu?

00:33:06: Single Medication war es.

00:33:09: Es gab in ungefähr zwei Prozent Abweichung, in beiden Gruppen noch Propofol dazu oder Benthos was ja wahrscheinlich Mida gewesen sein wird.

00:33:17: aber über siebenundzig Prozent war's Single-Einleitung mit einem Relaxant

00:33:24: und kein Opiat.

00:33:26: In beiden

00:33:26: Gruppen meinst du jetzt in Lodos und Hidos Ketamin?

00:33:30: Nee, in beiden Gruppen Keta und Etho.

00:33:32: Warum

00:33:33: sollte man Probofol und Ethom machen?

00:33:35: Es

00:33:35: gibt

00:33:35: keinen ...

00:33:38: Nein, nein.

00:33:39: Keine Opiat.

00:33:41: Ob das Opiata zugegeben worden ist oder nicht.

00:33:44: Oder

00:33:44: Mida oder so.

00:33:45: Das ist sozusagen in beiden Truppen nur Keta- und Muskelrexzanz oder nur Mida-und Muskelerexzans.

00:33:52: Und wie Torben gesagt hat, nur bei geringer Anzahl noch zusätzlich irgendein anderes Medikament.

00:34:00: Jetzt so ein bisschen um auch drum rum, was zu erzählen.

00:34:02: NIV wurde nur in... ...von zwanzig, sechsundzwanzig Prozent der Fälle zur Präoxygenierung eingesetzt.

00:34:09: Das finde ich spannend weil das zumindest

00:34:11: so kritisch krank

00:34:12: sind.

00:34:12: Weil das zumindest auf ICU mein absoluter Standard ist.

00:34:16: Die werden alle mit NIV präoxigeniert.

00:34:18: und weil ich die NIV... Da

00:34:19: gab es doch auch gerade eine gute Lage.

00:34:21: Weil ich die NIV auch gleich weiter als Behandlung nutze.

00:34:23: also ich nehm gar keinen Beutel sondern lass einfach nur von C-Pub auf B-PUB umschalten.

00:34:29: Beutel denn damit und nehmt dann die Maske ab.

00:34:32: Und während ich intubiere, können sie von non-invasiv auf invasiv umschalten beim Dregergerät.

00:34:38: Aber das ist ja gar keine RSI mehr?

00:34:40: Nein, nein, naja es ist eine ganz klare...

00:34:43: Ich find's vollkommen richtig!

00:34:45: Das war ja nur

00:34:47: was gut ist.

00:34:51: finde ich richtig stark, weil das der Weg ist für kritisch kranke.

00:34:56: Der Führungsstab wurde, da habe ich erst gestutzt nur in siebenundfünfzig Prozent der Fälle eingesetzt.

00:35:02: Da war ich kurz so, aber im Achtendrassig Prozent wurde der Bougie eingesetzt,

00:35:07: d.h.,

00:35:07: wir sind auch wieder bei über neunzig Prozent.

00:35:08: Ja, das halt angloamerikanisches Setting.

00:35:11: Genau First Pass-Axess ist aus meiner Sicht unbefriedigend, weil ... Gut man weiß nicht wer da intubiert.

00:35:19: Aber ich finde über neunzig Prozent sollte es eigentlich schon sein und als Muske-Relaxanz wurden in neunsechzig Prozent Rokoronium eingesetzt, fast dem Rest der Fälle.

00:35:33: also es bleiben so ungefähr zwei Prozentpunkte über wo man nicht weiß was dann denn genutzt wurde beziehungsweise, ich das vielleicht auch gar nicht wissen möchte.

00:35:41: Aber wurde dreißig Prozent war Suki und ja der Rest wollen wir mal...

00:35:48: Jetzt möchte ich aber doch wissen was der

00:35:49: Rest steht hier nicht.

00:35:52: Schade!

00:35:53: Es würde mich schon interessieren.

00:35:54: Hochdosisfinkorominium?

00:35:55: Pankoronium?

00:35:57: Ja weil die auch nicht.

00:35:59: Mit Liebe.

00:36:00: Mit liebe genau.

00:36:02: Naja Outcome.

00:36:04: Und das primary outcome war die achtundzwanzig Tagesmodulität und die lag bei achtund zwanzig Komma eins Prozent bei ketamin und neunzwanzige Komma Eins prozent bei Eto.

00:36:13: Das ist nicht signifikant, kein Unterschied.

00:36:17: Das is auch robust wenn man das so rechnet.

00:36:19: secondary outcomes haben ganz viel gerechnet und das einzige was Sie haben selbstes Unterschiede gerechnet und das einzige was wirklich signifikant ist, der Blutdruckabfall.

00:36:32: Und er war so Pressor gebraucht.

00:36:33: Er war Maketamin häufiger.

00:36:34: Das kann ich mir auch gut vorstellen.

00:36:36: Das Eto ist einfach...

00:36:38: Vor allem mit diesen hohen Dosen?

00:36:39: Genau in der Dosis!

00:36:40: Der war signifikanthäufig.

00:36:42: Alles andere war absolut vergleichbar und nicht signifikante in keine Richtung.

00:36:48: die Autoren Schlussfolgern, dass beide Medikamente sicher sind und Ketamin nicht zu einer signifikanten niedrigeren achtundzwanzig Tagesmortalität führt.

00:37:03: Das muss man auch erst mal so stehen lassen.

00:37:04: in dieser Studie ist das so stärken.

00:37:06: ich finde den Ansatz pragmatisch und gut.

00:37:09: sie haben einen klaren Endpunkt Sie haben eine hohe Adherance.

00:37:13: also sie haben fast keine im Followerpferloan und uns also über neunneinzig Prozent schon beeindruckend.

00:37:20: die Balance der Studie war wirklich, wirklich gut.

00:37:23: Also ich meine... Ich konnte nichts nennen was unterschiedlich war in den Gruppen und auch von der Finanzierung und so keine Sachen.

00:37:34: Schwächen.

00:37:35: Und da hat Jan, haben Jan und ich schon ein paar Sachen vorausgenommen es war unverblendet ist die erste Schwäche.

00:37:42: das muss man ja immer anführen.

00:37:44: eine gute Studie ist zumindest.

00:37:46: also zumindest den Auswärter hätte man ja verblinden können theoretisch

00:37:49: Ich glaube nicht bei diesen Patientenzahlen.

00:37:51: Ja,

00:37:52: den Auswärter.

00:37:53: Also klar, den Durchführenden zu verblenden.

00:37:57: Aber warum kannst du den Auswertern nicht verblinden?

00:38:00: Weil

00:38:01: ich glaube das geht nicht durchs Ethik-Konsil wenn der nicht weiß was er verwendet und auch nicht...

00:38:09: Das ist ja nicht der Punkt.

00:38:10: aber den Auswerter!

00:38:14: Dann finde ich einen fünf Prozent Unterschied es schon krass.

00:38:18: Also ich meine, nach der Nachzwanzig-Tagesmortalität.

00:38:20: Was glauben wir denn?

00:38:21: Was eine Einfachgabe von einem Hypnotikum für ein Moralitätsunterschied nach acht, zwanzig Tagen macht?

00:38:29: Das wird halt verwässert durch alles andere!

00:38:31: Genau

00:38:32: das sind kritisch kranke, die sterben sowieso viele.

00:38:36: und dann fünf Prozent...

00:38:38: Aber am Einleitungshypnotikum liegt

00:38:39: es ja zumindest nicht bei fünf Prozent.

00:38:42: vielleicht wäre bei einen Prozent hier ein Unterschied da.

00:38:44: also das muss man ja auch ehrlich sagen.

00:38:47: Also wenn man es auf ein Prozent gerechnet hätte, dann hätten wir natürlich viel, viel höhere Patientinzahlen gehabt.

00:38:52: also ich will jetzt nicht sagen dass man die Studie so hätte nicht machen dürfen.

00:38:55: aber genau für die Secondary Outcomes war das alles ja auch nicht gepowered muss man auch sagen.

00:39:01: und Dann kommen wir zu einem anderen Punkt.

00:39:06: Das ist nur in den USA sind das Ja kann man ist für Deutschland glaube ich nicht relevant Aber kann man natürlich auch von den Ethnien und so ein bisschen anzweifeln.

00:39:17: relevante was Jan schon gesagt hat, dass Ketamin die Ketamindosierung.

00:39:20: Die ist halt viel viel höher und das ist also eine Ketamine-Only-Einleitung mache ich auch nicht.

00:39:31: Und auch ne Eto Only Einleitung ohne Opiat mache Ich Auch Nicht.

00:39:36: Also Das Ist... Und Dafür waren die Kettamindosen einfach sehr hoch!

00:39:41: Also ich nehme ein Milligramm pro Kilogramm, nehme da bisschen Fenther zu.

00:39:44: aber

00:39:46: Ich glaube, dass sozusagen die hohe Dosis Ketanest eben dazu führt.

00:39:54: Dass ja eben zumindest die Sekundären auf Outcomes häufiger eintreten, diese Hypotension und auch eventuell der Arrest.

00:40:02: Und das liegt sicherlich an der Dose, die da verwendet worden ist.

00:40:08: Ich will nur einmal ganz kurz einhaken weil ich die Studie selber nicht gelesen habe.

00:40:13: Da geht es aber nicht um Ketamin sondern um Ketonestzweimeligramm.

00:40:17: Genau, es geht Ketanest.

00:40:18: Weil das wäre ja dann plausibel wieder und deswegen musste ich kurz nochmal nachfragen.

00:40:24: also es geht explizit um Ketanaß, ja dann ist es wirklich sehr hoch.

00:40:28: Ich glaube schon aber Torben kann ich auch noch mal sagen... Also

00:40:30: es ist nicht zwei Milligramm Ketamin und deswegen ist die Hose so hoch sondern es ist wirklich zwei Milligramme Ketanesst pro Kilogramm Körpergewicht.

00:40:38: Warte!

00:40:39: Nicht dass

00:40:39: wir

00:40:39: das jetzt schaue.

00:40:40: Das

00:40:42: steht

00:40:42: Intervention.

00:40:45: Können wir gerne rausschneiden?

00:40:50: Ja.

00:40:51: Aber ich benutze hier auch klassisches Ketamin und nehme einen wie ein paar Kilogramm.

00:40:56: Also, können wir auch gerne drin lassen?

00:40:58: Außerdem hat der Weingat das auch kritisiert.

00:41:01: insofern ist es schon richtig.

00:41:02: Ja aber bei Ketanest wäre ja eine Dosis anders als bei Ketonest.

00:41:09: also da nehmen wir ja schwungslöhre Dosierungen oder könnten höhere Dosierung verwenden als bei.

00:41:18: Für mich ist es nicht ganz so verwirrend wie für euch, weil wir haben Ketamin und nicht Ketanest in unserer Klinik.

00:41:24: Also ich hab ja einmal Ketanes beim kritisch kranken Patienten verwendet... ...und dann eben ein Milligramm pro Kilogramm Ketanaest genommen.

00:41:32: Und das ging ab wie Schmitzkratzer!

00:41:35: Also ich kann sagen ein Milligramm pro Kilo, also für einen erwachsenen Null-Zwei-Fenter können wir gerne so drin lassen.

00:41:42: Null Zwei Fenter und ein Millagramm pro kilo Ketamine Klassisches Ketamin ist absolut ausreichend.

00:41:50: Ja, mach ich auch so!

00:41:52: Und gegebenenfalls ... ... Jan wird wieder mit den Augen rollen.

00:41:55: aber wenn sie wirklich kreislaufmäßig schlecht sind vielleicht noch ein bisschen Mieder dazu?

00:42:01: Ja, ob du jetzt Mieder nimmst oder ein bisschen Propofolproskettern hast, ich glaube das oder Ketamine ist ... Ich glaube sobald du die mischt und so eine kleine Mischnummer hast und das Ketamine aber dass Führende ist, kriegst du eine gute tiefe Sedierung hin.

00:42:20: Die dann eben zu einer relativ, wenn du das in der Mitte laufen hast, zur relativ stabilen Einleitung führt.

00:42:29: Gut!

00:42:29: Dann kommen wir zum Paulas zweiter Studi.

00:42:33: Zu meiner zweiten Studie oder?

00:42:34: Genau meine zweite Studie ist wie gesagt ein Case Report und den hat mir ihn es netterweise zugespielt.

00:42:41: Und zwar ist der Titel Rokoronium for Treatment of Sugamadex anaphylaxis.

00:42:48: Von Kone et al in Case Reports in Anesthesiologie erschienen im November, twenty-fünfundzwanzig.

00:42:57: Die Autorenen kommen aus einem Krankenhaus in Kalifornien und wie die meisten von euch sicher schon mal gehört haben ist anapphylaxie auf Muske relaxantien was vergleichsweise häufiges Und es gibt bereits Case Reports von Fällen, wo zur Therapie der Anaphylaxia vor Koronium Sugamadex erfolgreich eingesetzt wurde.

00:43:17: In diesem Case Report geht es um einen jährigen Patienten, der einen elektiven Coronan-Beipass erhielt.

00:43:26: Er hat so die normale Vorgeschichte von einem herzerogischen Patient mit mehrfachen Myokarinfakten, einem Vorhoflemmern in dem Hypertonus, einem Typ II Diabetes und einem Ursatz mit der entsprechenden Vormedikation.

00:43:40: also erst mal jetzt nichts Besonderes.

00:43:42: die AutorInnen beschreiben, dass sie den Patienten ganz normal eingeleitet haben mit Fentanyl, Propofol und Ruccoronium.

00:43:49: Und dann halt ihr Herzchirurgisch, also Herzanästhesiologisches Monitoring etabliert haben mit Arterie ZVK und einem Pulmonalarteriellen Katheter und einem TEE-Pereoperativ.

00:44:04: der Perioperative Verlauf war komplett problemlos.

00:44:09: Beim Abgang von der HLM haben sie dann Nitroglycerin gegeben und am Perfusor niedrig dosiert Adrenalin und Nohr laufen lassen, Adrenaline mit Null Komma Null Eins und Nohren Mit Null Koma Null Zwei Mikrogramm pro Kiloprominute.

00:44:23: Der Patient sei darunter stabil gewesen.

00:44:26: Dann hat es spannend

00:44:26: dass Sie Gas geben und bremsen gleichzeitig

00:44:30: ja

00:44:31: plus noch plus super

00:44:33: Ja genau Ja, war mir beim Lesen auch aufgefallen.

00:44:37: Habe ich mir gedacht... Ich bin jetzt halt nicht die Herzandesistin.

00:44:41: Don't know!

00:44:42: Vielleicht haben sie auch erst das eine gegeben und dann das andere.

00:44:44: Ich nehme an vermutlich was eher so.

00:44:47: Genau Dann hat man noch Protamine gegeben um das Heparin von der HLM zu antagonisieren Und bei der Hautnaht zeigt es sich ein Positan-Account von sechs, sodass der Patient zweihundert Millikram sogar Madex erhielt Innerhalb der ersten drei Minuten nach Applikationen des Sugamadeks kam es zu einem drastischen Anstieg der Beatmungsdrücke.

00:45:09: Der Patient ließ sich kaum noch beatmen, der ZVD stieg ebenfalls drastisch an und der Patient zeigte eine ausgeprägte Hypotonie.

00:45:18: Trotz sehr, sehr hohen Beatmungsdrücken ging kaum noch Luft in den Patienten rein und der Patient wurde sehr kreislaufinstabil.

00:45:25: Man hat dann viel Nordadrenalin gegeben, Vasopressin gegeben und auch viel Adrenalin gegeben ein Adrenaline Perfusor gestartet Und der Patient hat noch Phenylephrine bekommen.

00:45:38: und trotz all dieser war so aktiver ließ sich der patient nur unzureichend stabilisieren sodass man als Ultima Ratio diesem Patienten an dieser Stelle nochmal Rokoronium gegeben hat.

00:45:50: Und man hat, bevor man Rokronium gegeben hatte noch mal ein TOF gemacht.

00:45:54: die TOF Ratio war zu diesem Zeitpunkt siebenundneunzig bis hundert Prozent so dass der Patient Hundert Milligramm Rokaronium bekommen hat.

00:46:02: Acht Minuten nach Einsetzen der kompletten neuromuskulären Blockade sei der Patient dann völlig stabilisiert gewesen und die Bahnung sei wieder problemlos gewesen.

00:46:12: die Hemodynamik ohne war so aktiver stabil.

00:46:16: Der Patient wurde dann intubiert auf die Intensivstation verlegt und konnte vierundzwanzig Stunden nach dem Event problemlos extubiert werden, man hat nicht noch einmal versucht das Rohrkronium zu antagonisieren logischerweise sondern einfach gewartet bis die Relaxierung von alleine zu Ende war und den Patienten dann extubiert.

00:46:33: Man hat den Patienten leider nie allergologisch getestet, weil sie das irgendwie in ihrem Setting nicht organisieren konnten schreiben Sie.

00:46:40: Aber die Plasmatryptase war vier Stunden nach Event deutlich erhöht.

00:46:46: Jetzt einmal zur Diskussion.

00:46:48: Genau, es gibt eine unklare Inzidenz der Anaphylaxin auf Sugamadex.

00:46:52: in der Literatur findet man so Sachen zwischen also Werte zwischen Null Komma Null Ein Prozent und Null Kommer Null Null Vier Prozent.

00:47:00: dadurch das ist halt ein vergleichsweise Neueres Medikamentes und es vor allem erst seit es nicht mehr so Schweine teuer ist sehr sehr viel eingesetzt wird.

00:47:10: ändern sich die Inzidänzen da gerade genau.

00:47:13: Es gibt auch Berichte dass eben wie vorhin beschrieben Sugamadex aufgrund der Komplexbildung mit dem Rokoronium gegen die Rokorenium-Anaphylaxie helfen kann.

00:47:25: Und man geht davon aus, pathophysiologisch das in diesem Fall dasselbe eingetreten ist, dass halt dann eben das Rokoronium wieder mit dem Sogammadex komplexe gebildet hat.

00:47:36: Damit das Sogamadex weggefangen hat sozusagen und die Anaphylaxie beendet

00:47:40: hat.".

00:47:41: Genau was ich auch noch sehr spannend fand und euch nicht voranthalten wollte, ist es dir Autorinnen auch beschreiben, dass in der allergologischen Testung bei Menschen aber auch eine allergische Reaktion auf den Sugamadex-Rucoroniumkomplex festgestellt wurde, sodass man scheinbar auf beide Substanzen einzeln wie eben auch auf den Komplex an sich reagieren kann.

00:48:04: Genau!

00:48:05: Also ich darf kurz fragen...

00:48:07: Ich

00:48:07: dachte dass das Sugamadex das Rucorronium enkapsolliert?

00:48:13: Ganz genau!

00:48:15: Aber dann ist es ja wahrscheinlich so.

00:48:20: Gene stelle des sogar mal dex die bindungsstelle fürs rokoronium ist oder irgendwie sowas möglicherweise

00:48:26: genau.

00:48:27: aber spannenderweise kann man eben auch auf den komplex aller geschreien.

00:48:30: das war mir auch neu.

00:48:34: Genau ich find's Einfach eine sehr, sehr spannende Fallbeschreibung.

00:48:39: Weil ehrlicherweise wenn mir das passiert wäre der Patient bei mir anaphylaktisch auf das so Gamadex reagiert hätte.

00:48:46: Hätte ich so wie die AutorInnen auch halt eben keine Ahnung hundert Prozent der FU-II Volumegabe Anaphylaxietherapie und so weiter gemacht.

00:48:53: aber auf die Idee diesen Patienten nochmal Rokoronium zu spritzen wäre jetzt weiß Gott nicht gekommen.

00:48:57: und deswegen finde ich es einfach sehr spannend dass sie das publiziert haben weil das scheint schon eine sehr unangenehme kritische Situation gewesen zu sein und der erscheint sich auf das ganze viele Adrenalin, was er bekommen hat nicht stabilisiert zu haben.

00:49:12: Sodass die KollegInnen scheinbar mit dem Rücken zur Wand standen und dann diese Entscheidung getroffen haben, was den Patienten stabilisiert hat.

00:49:20: Und ich könnte mir schon vorstellen dass jetzt wo ich das weiß wenn mir sowas passieren sollte ich zumindest als Ultima Ratio vielleicht daran denken würde Genau, deswegen wollte ich euch das nicht vorenthalten.

00:49:31: Eventuell schon als Ultramarazio für die Beatmung, die nicht funktioniert hat vorher.

00:49:36: Absolut!

00:49:36: Dass man ihm halt einfach nochmal komplett platt macht aber dass andere

00:49:40: nur als

00:49:41: das Adre eben dann als Nebeneffekt passiert ist.

00:49:45: Ja vielen Dank an Ihnen es an der Stelle, die mir dieses Paper zugespielt hat.

00:49:51: Richtig gut, richtig gut.

00:49:54: Spannend.

00:49:55: Kommen wir

00:49:59: zu meiner zweiten Studie.

00:50:01: Die hat den schönen Titel NSTGA-Type during Cancer Surgery, Results of the GA CARES Randomized Multicenter Trial von Bennet Guerrero et al aus Anesthesiologie im Januar,

00:50:14: zwanzig sechsundzwanzig,

00:50:15: ganz aktuell.

00:50:18: Es geht darum dass es wissenschaftliche Daten gibt die darauf hinleuten das sich Propofol und die volatilen Anästhetika unterschiedlich auf Wachstum von Krebszellen und die Entstehung vom Metastasen auswirken können.

00:50:30: Dabei soll der Einsatz von Propofol im Rahmen ökologischer Archäologie bessere Outcomes generieren als der Einsatz der Volatilienanistetika, zumindest laut einiger Retrospektiverdaten.

00:50:45: Um das weiter zu untersuchen, führten die Autolen hier einen multizentrisches pragmatisches Teilverlündetes Superiority Trial an fünf Zentren in den USA durch.

00:50:55: Name der Studie ist General Anesthetic in Cancer Reflection, daher kommt dieses G.I.

00:51:00: Cares und die Hypothese der Autorin war Die Verwendung von Propofol verbessert die Überlebensrate vom Patientinnen mit aggressiven Tumoren im Vergleich zu den volatilen Anästhetikpärten zum Studiendesign.

00:51:14: Die Einschlusskriterien waren Erwachsene-Patientinnen mit gesicherte oder vermuteter Krebserkrankungen bei denen eine der folgenden OP's geplant war Lobectomy oder Pleumectomy, Esophagus-Resektion, radikale Cystectomy, Pankreatectomy Hepatectomie Gastrectomy Radikale Cholizysctomy oder Gallengangsresektionen und Zytoreductivechirurgie oder HyPEC.

00:51:42: Ausstoßkriterien waren Aserstatus V eine Lebenserwartung von weniger als dreißig Tagen bekannte oder vermutete Überämpfändlichkeit gegen Propofol, Ei, Soja oder die Volatilin Anesthetika Bekannte oder vermutete MH, eine zuvor schon erfolgte Randomisierung im Rahmen dieses TA Care Trials und wenige aggressive Tumoren.

00:52:03: Also zum Beispiel viele neuroendocrine Tumore für die Autorinnenjahre.

00:52:08: Es erfolgte dann eine eins-zu-eins-Randomisierung der PatientInnen in Propofol Gruppe und Volatile Anesthetikergruppen.

00:52:15: Die betreuende AnastasistInnen konnten das volatile anesthetikum frei wählen wobei SEWO am häufigsten eingesetzt wurde.

00:52:23: mit Die Einleitung.

00:52:26: der Narkosemikrofoil war an beiden Studienarmen erlaubt, weil es einfach standart und was klinical practice ist.

00:52:33: Die Patientin waren verblindet.

00:52:35: das betreuende Anästhesie-Personal und das Personal des OP Team nicht die Institutionen, die nachher aber die Daten im Sinne von den Todesfällen gesammelt hat, die war dann wiederum verblendeten wusste nicht,

00:52:48: welche Therapien sie bekommen haben.

00:52:52: Absolut!

00:52:52: Der primäre Endpunkt war die Mortalität aus allen Gründen mit einem Follow-up von mindestens zwei Jahren nach Randomisierung.

00:53:01: Sekundärer Endpunkte, die Rata an Krebsrezidiven, Länge des postoperativen Krankenhausaufenthalts und die Krankenhausmortalität.

00:53:10: Dann zu den Ergebnissen!

00:53:11: Von Februar hier bis September zwanzig zweiundzwanzig konnten tausend siebenhundertsechzig Patienten randomisiert werden.

00:53:19: Drei davon zogen die Einpaar-Schnittes noch mal zurück, sodass schließlich die Daten von thousand siebenhundertsechzig Patientinnen analysiert werden konnten.

00:53:26: Die Patienten in der Charakteristik und auch das weiter umfassende perioperative Management waren beiden Gruppen ähnlich.

00:53:33: Mediane Followup dauer fünffünfzig Monate also circa vier Komma fünf Jahre.

00:53:39: In Bezug auf die kurzfristigen Outcomes sprich Krankenhausverwalder und Krankenhausmotorität gab es keine signifikanten Unterschiede.

00:53:46: Und für den Primären Endpunkt Haben Sie jetzt so ein bisschen Kniff gemacht, das ist ein Kniff.

00:53:52: Sie haben zum einen eine Intention to Treat Analyse durchgeführt und auch eine Per Protocol Analyase.

00:53:59: was das ist erkläre ich gleich nochmal.

00:54:01: Zunächst wieder Intention To Treat Ananalyse.

00:54:04: in der Propofol Gruppe, achthundert-einen-achtzig Patientinnen von denen ninety-vier-neun-prozent ausschließlich Propofole erhielten.

00:54:12: In der Wodatielengruppe achthundertzehn-achtzig Patienten von denen sixundneunzigkommar acht ausschließlich ein volatiles Anstätikum erhielten.

00:54:20: Dann zu den Ergebnissen, im Gegensatz zur Hypothese der AutorInnen hatte die Propofolgruppe keine besseren Überlebensraten.

00:54:26: Sechsundzwanzigkommareinz Prozent Todesfälle für die Propolfohlgruppe versus zwanzigkommen neun Prozent in der Volatilen-Gruppe Tendenz also sogar eher in die Gegenrichtung.

00:54:36: das ist allerdings kein silbikantes Ergebnis.

00:54:40: dann führten sie diese per Protokollanalyse durch.

00:54:43: Da waren es dann noch sechsohnundseinhalbzig Patienten in der Propofolgruppe und siebenhundertzwanzig in der Volatilengruppe, da die Ergebnisse signifikant mehr Todesfälle in der Apropofol-Gruppe im Rahmen des zweijahres Followup.

00:54:56: Fünfzehnzig, fünf bis zwanzig Prozent.

00:54:59: Und ähnliche Ergebnisse auch für das krankheitsfreie Überleben und den potenziellen maximalen Follow up Zeitraum von fünf Jahren.

00:55:07: und auch über die verschiedenen OP Verfahren und Kategorien zeigt sich dieses Ergebnis so.

00:55:13: Warum ist diese per Protokollanalyse und was ist das überhaupt?

00:55:15: Erstmal ganz französlich.

00:55:16: Die Autorinnen fühlen auch an, dass diese Intention-Tertutanalysel ja das

00:55:20: eigentlich

00:55:21: standardmäßig und statistisch auch hochwertige Verfahren ist, was ja irgendwie auch uns den meisten Studien bekannt ist die so gemacht werden.

00:55:27: Das heißt, die Probandinnen werden so randomisiert Und dann in ihrem Studium haben ausgewertet egal ob sich einer Studienprotokoll gehalten wurde oder nicht.

00:55:36: Sprich wenn jetzt jemand in der Profolgruppe warum noch immer?

00:55:40: trotzdem was Volatiles dazu bekommen hat, wird es ausgewertet als wäre nur Propofol gegeben worden.

00:55:45: Das bildet die Realitäten real gut ab und wendet den Bayes.

00:55:49: Per Protokoll bedeutet jetzt dass sie nur die Daten der Probandinnen ausgewertet haben, die sich auch tatsächlich an das Studienprotokoll gehalten haben.

00:55:57: Das heißt in diesem Fall, die wirklich nur Propafol oder nur Volatile bekommen haben.

00:56:02: Vorteil dieses Verfahrens ist, dass das Wirksamkeitspotenzial einer Intervention besser abgeschätzt werden kann.

00:56:09: Nachteil ist, dass natürlich diese Renomisierung durchbrochen wird.

00:56:12: Und das an sich ist dann ja wieder ein Bayes.

00:56:14: und für die Verzerrung um eben diese möglichen Benefits des Propofolds in der Per-Protocol Analyse besser rauszuarbeiten lassen sie Patientinnen aus die bei denen sich der Verdacht auf einem maligenden Tumor nicht bestätigte Bei denen die geplante Prozedur nicht durchgeführt wurde oder die eben nicht ausschließlich Propofold bzw wohl als Wiederanästhetik erhalten haben.

00:56:37: Die Idee dahinter war Wenn man jetzt zum Beispiel in der Popofolgruppe viele Patientinnen hat, die am Ende gar keinen maligenden Tumor haben ist deren mutmaßlich überleben besser als bei solchen mit Krebsdiagnose.

00:56:50: Und man könnte eben das bessere Überleben fälschlicherweise den Popofool assoziieren.

00:56:54: und um diese möglich Verwässerung des Effekts dieser entgegenzuwirken, eben dieses etwas spezielle Analyseverfahren oder eins, dass man nicht so häufig in Studien liest.

00:57:05: Ich hoffe es kommt Ihnen hier herzligstverständlich rüber!

00:57:08: ganze Diskussion, ein paar Einschränkungen.

00:57:09: Wie gesagt keine Verbindung von Anästhesie und OP-Team.

00:57:13: Tumortherapie an sich ist super komplex und hängt ja nicht nur vom OP-Verfahren oder der Narkose ab ganz klar.

00:57:19: Da kommen nie attiwante Verfahren dazu, Chemotherapie, Bestrahlung

00:57:22: usw.,

00:57:22: weil es in den USA vielleicht auch anders als hier bei uns.

00:57:25: für weitere Analysen in diese Richtung war die Studie aber nicht gepowert.

00:57:30: Stärken laut der Autoren das pragmatische Design wenig Ausstoßkriterien Zahlreiche gefunden, der Konfounder konnten durch die effektive Randomisierung gut ausgeglichen werden.

00:57:40: Und das Patientinnen-Kollektiv der Studie war eher etwas kränker und die Tumordiagnosen eher mit schlechterem Outcome assoziiert als in vergleichbaren Studien, die bisher zu diesem Thema gemacht wurden.

00:57:51: also es waren viele PatientInnen alles statt des drei oder vier.

00:57:54: Fazit der AutorInnen ist die Hypothese dass Propofol sich positiv aus aufs Auskommen nach onkologischer Chirurgien auswirkt wird durch die Ergebnisse der Studier nicht unterstützt.

00:58:05: Also ich meine auch da, wir sollten unser Narkoseverfahren vielleicht nicht überbewerten.

00:58:13: Auf komplexe...

00:58:17: Die Einfluss der Anäste Sie ist weniger groß als wir denken.

00:58:20: also halten wir uns zurück.

00:58:21: Genau auf komplex Sachen und gerade Krebstherapie sehr wirklich komplex.

00:58:27: Spannend ja tatsächlich die Tendenz ist nicht so signifikant aber Da könnte man ja fast die Gegenhypothese rechnen und überlegen, ob wir das nochmal machen.

00:58:41: Und was ich schade finde weil ich ein großer Fan davon bin?

00:58:43: Ich weiß es ist umstritten aber... ...ich mache gerne die Ziva also die Combined Intervenous Volatile Anesthesia Also ein bisschen was von beiden.

00:58:55: Dass wenn das gemacht wurde.

00:58:56: dass das denn rausgerechnet wurde finde ich fast schade!

00:58:59: Das hätte man als dritte Gruppe mit aufnehmen können.

00:59:01: Ja

00:59:02: stimmt

00:59:03: Einfach um zu sehen wie das ist.

00:59:05: und was ich vermisst habe, vielleicht hast du es einfach nur nicht erwähnt oder ich hab's verpasst.

00:59:09: Wie hoch die Dosen von Propofol beziehungsweise Sevo oder Volantilen war in den einzelnen Gruppen?

00:59:16: Also ich meine... Was hat man angestrebt?

00:59:18: Entexpiratorisch bzw.

00:59:20: Milligramm pro Kilopro Stunde.

00:59:24: Ich glaube da haben sich tatsächlich nichts zu geäußert in dem Studium.

00:59:28: Sie haben glaubt die Induktionsdosen angegeben.

00:59:31: Die waren irgendwie im Medi-Ahn hundertsechzig Milligrammpropofol.

00:59:34: Aber für das Intrapartive glaube ich, habe mich da nichts gefunden in der Studie zu diesem Thema.

00:59:39: Wäre einfach nochmal spannend.

00:59:40: also jetzt beim Propofol natürlich auch Kreislauf und vielleicht auch EEG abhängig?

00:59:48: Also je nach...

00:59:51: Ja aber gerade bei dem Gas kann man sehr gut messen.

00:59:54: Könnte man ja gut nachvollziehen.

00:59:57: Trotzdem bannene Arbeit mit am Ende der Einschränkung.

01:00:01: Vielleicht sollten wir unsere Narkose fahren nicht nicht überbewerten bei so komplexen Outcamps.

01:00:07: Wir machen irgendwie zwei, drei Stunden Narkose und wollen damit ein zweijahres Mortalität beeinflussen.

01:00:18: Vielleicht klappt es auch aber in den meisten Fällen klappt's halt nicht das zu beweisen dass da irgendein Vorteil in irgendeine Richtung ist.

01:00:26: Na, ich glaube die Zeitdauer gemessen an all den anderen Therapien, die die Patientinnenheit noch bekommen ist einfach so kurz.

01:00:33: Das wahrscheinlich der Effekt einfach marginal ist muss man sagen, ne?

01:00:37: Ja

01:00:37: genau!

01:00:39: Gut das war unser Journal Club.

01:00:40: wir brauchen noch einen Code Wort für ein Journal Club.

01:00:44: Ich würde einfach mal sagen Outcome

01:00:49: Das sein schönes Code Wort

01:00:51: Genau.

01:00:52: Und damit kommen wir zu unserer Anästhesieperle Die ich ja immer wieder versuche zu machen.

01:00:59: Alles aus Marc Weihnachtsbuch, hundert und eins alles sieben Paneln.

01:01:04: Und ich werfe es einfach mal in den Raum und wir gucken was ihr dazu sagt?

01:01:07: Es gibt keine kleine Narkose!

01:01:08: Es gibt kleine Operationen ja aber keine kleinen Narkosen.

01:01:12: Ja.

01:01:13: Ich finde das...

01:01:15: Erinnert an diese Aussage.

01:01:15: Absolut!

01:01:16: Ich finde da ist etwas Wahres dran.

01:01:17: Das

01:01:17: ist eine

01:01:17: geile Aussage!

01:01:21: Und ich glaube der Spiegel sehr gut wieder.

01:01:26: Wir als Anesthesist in einer besonderen Situation sind, also...

01:01:31: Die Regionale Anesthisis ist immer vorzuziehen.

01:01:33: Ja?

01:01:35: Aber wir sind halt in der Situation, wo die Patientin immer sterben kann.

01:01:42: Also bei dem was wir tun.

01:01:45: Das sind fast keine anderen Fachrichtungen so durch die Medikamente, die wir verabreichen und auch bei Regionalnastesie theoretisch haben.

01:01:52: Ich meine da gibt es schwerwiegende Komplikationen.

01:01:55: Aber durch die aufrechte Erhaltung des Atemweges und durch chirurgische Komplikationen, wir sind einfach in einer hoch Risiko-Situation.

01:02:05: Und so einfach alles, dass sie manchmal geredet wird, das ist schon was Besonderes im Gegenteil zu anderen.

01:02:12: Wenn bei Chirurgen etwas schiefgeht dann ist vielleicht nervgeschädigt oder natürlich gibt es da auch schwerwiegende Sachen.

01:02:19: aber die kleineren Komplifikationen sind da häufiger.

01:02:24: Gibt es keine kleinen Narkosen?

01:02:25: Natürlich.

01:02:26: Narkose sind sicher, das muss man auch ehrlich sagen.

01:02:28: die Mortalität narkose bedingt ist in den letzten Jahrzehnten ja sowieso krass gefallen.

01:02:34: wir sind jetzt irgendwo bei.

01:02:36: es kommen viele nullen null zero zero zero sieben drei bis null zero acht zwei Prozent.

01:02:44: aber die Gesamtmortalität perioperativ ist trotzdem null vier bis null acht prozent.

01:02:51: Das also da sind doch wieder fast in Richtung ein halbes bis einen Prozent.

01:02:57: Das heißt leute Sterben halt während Narkosen, das müssen wir uns einfach bewusst machen und wir sind da sehr nah dran.

01:03:05: Und

01:03:06: voll

01:03:07: auch bei kleinen Eingriffen ist es halt meistens keine kleine Narkose.

01:03:14: also ich finde das Risiko ja.

01:03:15: und dieses Ich mache mal eben schnell eine Sedierung oder ne Narkoße für MRTCT You name it, das finde ich.

01:03:24: Ich weiß nicht, ich habe das auch schon gemacht diesen Fehler und es geht meistens dann doch irgendwie eben nicht mal eben schnell.

01:03:31: Und gerade wenn du denkst, machst du's mal eben schnell und machs mal eben schnelle Siedierung, dann ja läufst du in irgendwelche Probleme rein?

01:03:38: Genau!

01:03:39: Das sind die Hochrisikobereiche.

01:03:41: Die Hochrisiko-Bereiche sind selten der Kardiostyl... Nicht

01:03:44: den Zentralopé

01:03:45: der kardicherologische OP in den die Patienten hoch aufgerödelt, alle Medikamente aufgezogen.

01:03:51: Alles gut vorbereitet ist also die ganzen komplexen Sachen und da sind wir ja gut vorbereitet.

01:03:57: Die Risikosachen sind Außenklinik im jeder Facette Augenklinikum schwerkranke Patienten.

01:04:04: Narkose dauert zehn Minuten aber sie müssen trotzdem halt irgendwie narkose haben uro Uroambulanz.

01:04:15: Ja bei uns heißt es Pipibutze, also die ganzen urologischen Wasserspiele ja?

01:04:23: Die da laufen.

01:04:28: Aber diese ganzen Sachen wo mal eben ein kleiner Eingriff gemacht wird und man so denkt hier den Patienten jetzt aufzurödeln macht eigentlich gar keinen Sinn für die kurzen Akkose.

01:04:37: aber wenn's denn schief geht dann gehts da halt richtig schief.

01:04:44: kurze Sedierungen für Reposition oder genau diese ganzen Sachen.

01:04:49: Ja,

01:04:52: das ist eine schöne Perle.

01:04:53: Genau und dann brauchen wir für die Perle ein Kotwort?

01:04:59: Brauchen wir, weil wir für mich das ganz gemacht haben.

01:05:04: Das

01:05:04: Kotwort für die perle ist Perle

01:05:12: Oh Hamburg.

01:05:13: Dann kommen wir zum Hauptthema, welches ist das Hauptthemat?

01:05:16: Das lassen wir genauso drin!

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