"titriert" - Back to the Future

Shownotes

Der Live-Mitschnitt des Vortrags "Back to the Future" vom DGAI Kongress 2025 hier in der "titriert"-Version. Viel Spaß beim Hören! Achtung! Für die "titriert"-Folgen gibt es KEINE CME Punkte! Mehr Infos unter: www.pin-up-docs.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Dann gehen wir auch schon weiter, oder?

00:00:01: Unser Hauptthema in diesem Monat ist ein Live-Mitschnitt von Jahreskongress

00:00:09: der DGHI

00:00:10: aus dem letzten Jahr.

00:00:12: Von Dana Johannes Gerrit und mir zum Thema Back to the Future Anästhesie XXXV.

00:00:23: Viel Spaß beim Hörden!

00:00:27: Ja schön dass so viele von euch ... bei der letzten Session am Freitag Nachmittag da sind, das ist ein Live-Podcast.

00:00:34: Also für die... ...die das Ganze als Podcast hören es ist der DGAI Jahreskongress ... ... freitag nachmittag, fünf Uhr nur fünfzehn und wir haben trotzdem noch Zuhörer.

00:00:44: Das freut mich sehr!

00:00:45: Ich wäre glaube ich schon auf dem Weg nach Hause wenn nicht ehrlich bin.

00:00:48: Wir wollen über Back to the Future reden aber zunächst warum live podcast?

00:00:52: Wir sind das Pin-Up Docs Team, wir machen seit nunmehr sieben Jahren zusammen jeden Monat einen Podcast über pereoperative Intensive und Notfallmedizin.

00:01:01: Ich bin Torben!

00:01:02: Ich bin Dana...

00:01:04: ...und ich bin Johannes?

00:01:05: Ich bin irgendwie ein Wiederholungsdauergast Gerrit

00:01:08: Hallo.

00:01:09: Assoziiertes Mitglied

00:01:10: Genau.

00:01:10: Gerrit möchtest du dich noch kurz vorstellen damit die Leute wissen wie du hier reingehörst?

00:01:16: Ja ich bin Gerrit Herrperz, ich bin Assistenzarzt für Anästhesiologie in Oldenburg am Klinikum der dortigen Universitätsklinik und wir haben ein Projekt zusammen gemacht über die letzten vier Jahre.

00:01:26: Ein Regionalanästhesieskript, was endlich released wurde wo wir alle sehr stolz drauf sind.

00:01:32: Sehr viele Seiten!

00:01:34: Vier Jahre halt...

00:01:35: Genau und heute wollen wir euch mit euch zusammen in die Zukunft reisen und gucken wie unser Job-二zig fünfund dreißig aussieht oder aussehen könnte.

00:01:44: Dafür haben wir euch dieses schicke Auto mitgebracht das ist den DeLorean DMC Twelve Ein Auto, was nur von oneinzwundeinachtzig bis neunzehnundzwundertzehn achtzig gebaut wurde in Irland.

00:01:55: Von einem amerikanischen Konstrukteur.

00:02:00: Wenn ihr euch das Auto so anguckt ein deutsches Auto also.

00:02:03: die Pläne sind an eine deutsche Automarke gegangen.

00:02:08: An welches Auto, an welches deutsche Auto erinnert euch das?

00:02:11: Opelmanter?

00:02:13: Genau Porsche hat auf Basis dieser Plänen auch Autos entwickelt nicht genau dieses Aber auch Autos.

00:02:21: Der Delorean, eines der wenigen Autos, man hätte bis vor einigen Jahren sagen können, der einzige mit einer kompletten Edelschaldal-Karosserie die auch nie lackiert ausgeliefert wurde.

00:02:31: Genau und charakteristisch sind die Flügeltüren.

00:02:35: Wir haben in das Auto noch einen Fluxkompensator eingebaut damit wir durch die Zeit reisen können.

00:02:41: Und damit geht es jetzt ab ins Jahr zwanzig fünfund dreißig.

00:02:48: Wenn ihr einmal sehen wollt was ... in so ein paar Jahren passieren kann.

00:02:54: Das erste Bild von mir, ... ... kann ich relativ genau sagen muss so im Jahr ... ... zwei Tausend Sechs entstanden sein und das zweite dann halt... ... wahrscheinlich vor einem Jahr.

00:03:04: Also ich finde Tom hat sich am meisten verändert eigentlich.

00:03:07: Ich habe immerhin mittlerweile den Friseur gefunden.

00:03:10: Also meinst du es von zwei Zehn?

00:03:12: Ja gut!

00:03:14: Ich musste gerade meinen Rettungsassistenten fertig gemacht haben auf dem Bild Genau, wie können wir überhaupt zeitreisen sind nicht möglich.

00:03:21: werden die ein oder anderen von euch sagen also Wie können wir es überhaupt möglich machen dass wir durch die Zeit reisen?

00:03:26: das ganze ist relativ einfach?

00:03:27: Wir haben eine knowledge translation gap von ca.

00:03:30: siebzehn Jahren.

00:03:31: Das heißt studien die heute rauskommen erreichen uns in der praxis in siebzen jahren.

00:03:36: das ganze wurde schon von morris at all Im jahr two thousand elf schon mal veröffentlicht.

00:03:42: wer jetzt sagt na ja gut durch das internet und so ist alles schneller geworden.

00:03:46: Rubin hat das Ganze im Jahr zwanzig, dreiundzwanzig nochmal bestätigt.

00:03:51: Es ist nicht schneller geworden und wir haben immer noch ein Knowledge Translation Gap von siebzehn Jahren.

00:03:55: Das heißt, wir haben es uns relativ einfach gemacht.

00:03:57: Wir haben geguckt was kommt jetzt für Neuerungen in Studien raus?

00:04:01: Und können das ganze Jahr aufs Jahr zwantzig, fünfunddreißig projizieren.

00:04:05: Das ist also unsere Zeitmaschine technisch betrachtet.

00:04:08: Warum hast du gerade et all gesagt?

00:04:10: Ich habe et all gesagt.

00:04:12: Dein Englisch ist heute amazing!

00:04:14: Aber ich habe noch eine Anmerkung zu machen, zur der Folie.

00:04:16: Zu den QR-Codes.

00:04:18: Ah!

00:04:18: Ja du hast recht.

00:04:20: Überall wo ihr QR-codes seht sind die Studien... sind die Links zu den Studien hinter versteckt damit ihr uns folgen könnt, die wichtigen Sachen für euch abscannen könnt und natürlich auch wisst das wir kein Quatsch erzählen.

00:04:32: Das ist eigentlich so ein ganz gutes Bild wie es in der Anäste sie oder zugegangen sein kann.

00:04:38: vielmehr Auf der von euch gesehen linken Seite ist eine Sulla abgebildet.

00:04:44: Wer hat damit noch gearbeitet?

00:04:47: Gar nicht so wenig, ich glaube so acht Hände ungefähr.

00:04:50: Ich auf jeden Fall schon nicht mehr steht aber noch bei uns in der Lehre als Schaubjekt irgendwie das man mal sehen kann wie es früher ausgesehen hat.

00:04:59: Auf der rechten Seite sieht man dann ein relativ modernes Gerät einen Atlant Und wenn man ehrlich ist, fing das aber sogar noch vor der Solar an und zwar mit dem sogenannten Pull-Motor.

00:05:10: Genau also ja ich möchte da nicht weiter drauf eingehen, aber es sieht auf jeden Fall spannend aus was die Kollegen dort gemacht haben.

00:05:18: Ja wo kommen wir her?

00:05:20: Im neunzehn Jahrhundert haben wir uns auch schon mit Narkose beschäftigt, Menschen unserer Zunft.

00:05:26: Da gab's so etwas wie Narkosestahl je nach Güttel, wo jemand sich wirklich noch die physiologische Reaktion angeguckt hat oder auch einfach ein Patienten oder einen Sauerstoffgehalt anhand der Zürnose festgemacht hat, weil es einfach noch keine anderen Möglichkeiten gab.

00:05:38: Und nachdem sich jetzt hier einige Jahre lang jemand mit Monitoring beschäftigt hat sind wir zu einer Gerätemedizin gekommen mit Kurven und nöcher teilweise ja auch in der Kinderchirurgie mit mehreren Pulsoxikurven, in der Herzchirugie mit drei arteriellen Kathetern wo wir unsere Patienten überwachen und beurteilen.

00:06:01: Auch die Technik, also die Medizintechnik hat seitdem noch weitere Schritte gemacht.

00:06:06: Die Spritzenpumpe von damals, ich weiß nicht Pilotspritzen-Pumpe vom Braun ist so das was ich aus dem Rettungsdienst noch kenne wo man auch einen Rad drehen muss damit der Perfusor läuft bis hin jetzt wirklich zu automatischen Perfusoern die gekoppelten Modus laufen bei Nordadrenalin dass man das auch über Lappen laufen lassen kann ohne das wirklich manuell machen zu müssen.

00:06:26: Wobei ich jetzt auf der Ausstellung gesehen habe, das was ich hier in die Folie mit reingepackt hab ist ja gar nicht das neueste Modell.

00:06:32: Schande über Männern.

00:06:33: Der neuesten ist der Plus mit Tab-Display und DV-Idequetten.

00:06:37: Ja haben wir schon?

00:06:39: Angeber.

00:06:40: Streber!

00:06:43: Und das ist glaube ich auch ein Bild an, dass wir uns zukünftig auf jeden Fall gewöhnen müssen.

00:06:46: Ich meine ihr seht es jetzt hier – ich habe meinen Sohn nicht mit in der Trage aber ich hab ihn zumindest mit auf dem Kongress und wir haben heute zwei Sessions.

00:06:54: Wir müssen uns einfach daran gewöhnt, dass Familie und Beruf in den Alltag mit integrieren und dass wir das zusammen auch ermöglichen gerade für die Kolleginnen und Kollegen, die Kinder haben da die Möglichkeit einfach hat.

00:07:08: Nicht, die Karriere auf der Seite liegen zu lassen sondern vielleicht irgendwie das zu verbinden.

00:07:14: Vielleicht jetzt nicht unbedingt mit einem Baby im OP ich glaube...

00:07:17: Aber früh ist sich ne?

00:07:18: Also heute läuft er schon ziemlich gut hier.

00:07:20: Ja, das stimmt aber ich glaube da werden mir die Sicherheitsbedenken ihm gegenüber vielleicht doch nicht so optisch mal.

00:07:26: Na ja, also

00:07:28: als erstes

00:07:30: Das könnte natürlich sein wenn sie immer mal so ein Baby angucken können das wäre auch ganz nett.

00:07:33: das stimmt Genau, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

00:07:37: letztendlich ist ein Aspekt davon das Reboarding oder auch Onboarding.

00:07:42: Und was das genau ist möchte ich einmal kurz beschreiben.

00:07:44: Und zwar dass wir strukturalisierte Einarbeitungspläne haben gezielte Schulungen zum Wiederkommen nachdem wir etwas länger gefehlt haben.

00:07:53: Das heißt also entweder zum Beispiel ich nach der Elternzeit oder auch nach einer längeren Krankheit.

00:07:58: aber auch für Kolleginnen und Kollegen die neu an einem Krankenhaus anfangen wäre es eine Möglichkeit, die ganzen etwas mehr an das Krankenhaus zu binden.

00:08:07: Mentoringprogramme und Partnerschaften sollten mit integriert werden und auch eine soziale und kulturelle Integration so dass wir halt das Networking auch fördern.

00:08:18: genau Feedback und Fortschrittskontrolle sollte es auf jeden Fall auch immer geben.

00:08:22: Und die Ressourcen so genutzt werden, dass wir eben am Ende eine bessere Mitarbeiterin zur Friedenheit haben, eine höhere Produktivität, eine besseren Patientinnenversorgung sieht man ja jetzt auch bei mir.

00:08:35: Ich bin nicht aufs Abstellgleis geraten, obwohl ich Mutter geworden bin und da bin ich sehr dankbar drum sowohl in der Klinik als auch jetzt was hier das Podcastprojekt usw.

00:08:45: angeht.

00:08:45: also man kann es schon verbinden aber das ist einfach wichtig dass wir unsere Ressourcen nutzen weil es wäre wirklich schade wenn jemand der motiviert ist am Ende nur weil er sich vielleicht auch für ein Kind entscheidet dann einfach diese Ressource nicht mehr genutzt wird.

00:08:59: also da möchte ich auch wirklich an Führungskräfte appellieren an alle das möglich zu machen, das Familie und Beruf in Einklang zu bringen sind.

00:09:09: Das soll auch diese Folie jetzt noch mit bedeuten.

00:09:12: da ist es zum einen so dass nicht nur Mütter unter dieser Situation manchmal leiden, dass sie Kinder bekommen sondern natürlich auch Väter.

00:09:21: Manchmal wird man gerade als Vater noch schräg angeguckt wenn man Elternzeit nehmen möchte vor allen Dingen über das Maß dieser zwei Monate hinaus.

00:09:29: Also auch da müssen wir auf jeden Fall noch daran arbeiten, weil es sind am Ende auch Kostenfaktoren.

00:09:34: Zum einen dass wir eine Verlust von Arbeitskräften und Know-how haben in dem Moment wenn wir das Ganze nicht fördern, wenn die Kolleginnen und Kollegen komplett ausfallen und dann eben gar nicht mehr arbeiten, denn was ist die Alternative?

00:09:47: Zum anderen brauchen wir dann natürlich Ersatzpersonal, das ist nicht so gut eingearbeitet und muss auch erst neu aufgebaut werden und erstmal überhaupt da sein.

00:09:55: Wir leben ja alle in Zeiten des Fachkräftemangels Und wir haben dadurch natürlich dann auch eine Beeinträchtigung in der Patientinnenversorgung und ganz nebenbei gesagt ein ökonomischer Faktor, ein verringertes Steuereinkommen.

00:10:09: Ich habe noch ein ganz aktuelles Beispiel von zu Hause.

00:10:11: Ich hab selbst drei Kinder – meine Frau hat sich gerade für den Unfallchirurgischen Facharzt angemeldet oder die Fachärztinprüfung – und sie wurde abgelehnt im ersten Mal weil sie bei den drei Kindern ja auch dreimal einen Mutterschutz war sechs Wochen Und sie den Mutterschutz nicht abgezogen hat.

00:10:27: Der Mutterschutz ist im Gesamt zur Elternzeit etwas, was man sich nicht aussuchen kann und verglichen wird von der Krankenkasse bezahlt mit der Krankheit.

00:10:32: Die Ärzte kann man niedersachsen sieht es aber so dass man diese Zeit Von der Weiterbildungszeit abziehen muss obwohl Sie ihre OP-Zahlen erfüllt hat?

00:10:40: ich finde das ist auch

00:10:41: eine Form

00:10:43: in der Diskriminierung.

00:10:45: Also wir brauchen einfach eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Beispiel mit besserer Kinderbetreuung.

00:10:51: Und auch eine Investition in die medizinische Ausbildung und in unsere Ressourcen, die wir bringen als Eltern.

00:10:59: Ja das Bild ist ein tatsächliches Bild von einem Einsatz auf den ich vor ein paar Jahren war.

00:11:04: Ich möchte aber gar nicht die Geschichte zu diesem Einsatz erzählen sondern eine fiktive Geschichte Die sich so ähnlich Ereignet haben.

00:11:11: Wir müssen das Bild erst noch beschreiben.

00:11:14: Bitte, weil

00:11:14: wir einen Podcast machen.

00:11:16: Ja Johannes los!

00:11:18: Danke Torben dass mir das gleich überlässt also eine Bildbeschreibung von einem Zug der gegen ein offensichtlich Kombi gefahren ist und der Kombi ist ziemlich zerstört auf Bahngleisen.

00:11:28: wie das passiert ist wer es uns gleich erzählen?

00:11:31: daneben läuft eine verstörte Bahnmitarbeiterin irgendwie rum weiß nicht ob die versucht die Verspätung zu erklären.

00:11:37: keine Ahnung.

00:11:38: Also stellen wir uns vor, in diesem zerstörten Auto saß ein Mann mit seinem Kind und der Mann ist sofort tot.

00:11:48: Und das Kind kommt ins Krankenhaus.

00:11:51: Amopetisch sagt er Chirurg, der dem Kind das Leben retten soll... Ich kann das nicht operieren!

00:11:58: Das ist mein Sohn.

00:12:00: Jetzt fragen sich die meisten von euch wie kann es möglich sein?

00:12:04: Das ist Kommunikation im generischen Maskulinum.

00:12:08: Weil natürlich kann im generischen Maskulin der Chirurg auch eine Frau sein.

00:12:13: Aber natürlich denken wir denn nicht daran und deswegen wird in der Anästhesie, den Jahr zwanzig fünfunddreißig hoffentlich flächendeckend gegendert weil es gute Studien gibt die zeigen dass Gendern beziehungsweise die Nutzung von einem genderneutralen Begriff die Sichtbarkeit von Frauen erhöht.

00:12:33: Es gibt gute Arbeiten und das finde ich am beeindruckendsten selbst als Vater einer Tochter, die zeigen wenn wir zum Beispiel vom Beruf Arzt reden.

00:12:42: Das wurde in dieser Studie gemacht und dass Kinder im Kindergarten und Schulkindern vorliegen.

00:12:47: Denn trauen sich weniger Mädchen zu diesen Beruf auszuüben als wenn wir den Beruf weiblich konnotiert ausdrücken.

00:12:54: Ja, das heißt es geht nicht nur um uns.

00:12:55: Es geht nicht darum, dass Dana es geschafft hat obwohl sie so groß geworden ist Ärztin zu werden sondern es geht auch darum was wir mit unseren Kindern machen und was wir unseren Kindern ermöglichen.

00:13:05: Ja dazu kommt, dass es nachweislich so ist, dass in Ländern wo es diese Unterscheidung nicht gibt Englischsprachigen im Schwedischen mehr Frauen im Durchschnitt mehr verdienen und mehr selbstständig tätig sind.

00:13:20: Und auch das lässt sich, ich bin kein Soziologe.

00:13:22: Ich kann diese Studien nicht abschließend lesen aber selbst das lässt auf die Sprache zurückführen.

00:13:28: und abschließlich sehen wir den Global Gender Pay Gap leider auch im ökonomischen sehr deutlich wie es in den Ländern ist.

00:13:37: Da müssen wir einfach besser werden und ich glaube da ist Sichtbarkeit in der Sprache eine Schlüsselrolle.

00:13:45: Ja, ich bin als Ergleichstellungsbeauftragter der Pinup Dogs bekannt.

00:13:48: Deshalb darf ich mit ehrenvoll diese Folie vorstellen.

00:13:52: die Medizin wird weiblich alle Leute wissen es wenn man muss nur in die Hörseele schauen der Erstsemester sozusagen.

00:13:58: dann wird man sehen dass also als ich angefangen habe zu studieren.

00:14:02: das klingt etwas gräuer.

00:14:03: vorzeit war waren sixty fünf Prozent ungefähr des Studierenden weibliche.

00:14:07: heute gehen wir an die achtzig prozent ran und das spiegelt sich auch wieder tatsächlich in den Zahlen.

00:14:14: Ja du, ich weiß.

00:14:15: Du siehst das auch so wie ich das sehe?

00:14:16: Das finde ich gut.

00:14:18: Ich würde dich nicht ablenken aber du musst deine Folie weitermachen.

00:14:21: Danke und tatsächlich ist es auch in der ambulanten Versorgung so.

00:14:24: ja wenn man sich die Zahlen hier mal anguckt dann sieht man dass zwei tausend einundzwanzig war es noch so dass die Überzahl männlich war.

00:14:33: sozusagen in zweitausend zwanzig gibt es erstmalig mehr Frauen niedergelassen als männliche Kollegen und es ist also nicht mehr so, dass die Mitzin weiblich wird sondern sie ist schon lange weiblig.

00:14:46: Das hat auch die Bundesärztekammer eingesehen?

00:14:48: Ja das wundert uns tatsächlich aber selbst da ist es in den Gremien mittlerweile angekommen.

00:14:54: man konnte sich dem nicht mehr verschließen sondern musste die Realitäten anerkennen.

00:14:59: tatsächlich und wir begrüßen das eigentlich.

00:15:03: Aber, ja genau.

00:15:04: Nicht nur eigentlich!

00:15:06: Aber der Weg ist noch weiter und jetzt kommt auch das Manko.

00:15:08: Ihr seht nämlich hier eine Verteilung ungefähr, glaube ich kann es gerade selber nicht in neun, sechzig- und einen dreißig Prozent also neunsechzig Prozent der Oberärztin stellen sind vor allen Dingen von Oberärzten mit besetzt außer in der Anästhesiologie in Essen.

00:15:24: ganz viel Liebe dafür dass es nämlich so ein kleiner Stern am Rande.

00:15:29: Also wirklich richtig gut und man sieht es auch bei der Besetzung, wie wir jetzt hier oben sind.

00:15:35: Drei Männer und Dana.

00:15:36: Da muss ich aber kurz einhaken!

00:15:38: Ich bin ja wie gesagt Gast.

00:15:39: also ihr hättet an der paritätischen Besetzung arbeiten können?

00:15:42: Also ich bin gerne hier, aber ihr hattet's in den Angaben.

00:15:47: Ja das stimmt.

00:15:49: Also Sprache schafft Wirklichkeit und deswegen ist es auch für uns ganz wichtig dass in der Zukunft gejernert wird.

00:15:56: Jetzt haben wir vielleicht viele Probleme angesprochen, die wir aktuell sehen.

00:15:59: Wir hoffen natürlich, dass wir die umsetzen.

00:16:01: Ich persönlich bin ja auch berufspolitisch aktiv und darf die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung vertreten im Präsidium des BDA und Arbeiter an diesen Themen zusammen mit vielen weiteren engagierten Kolleginnen und Kollegen.

00:16:12: Jetzt wollen wir aber ein bisschen praktisch werden.

00:16:14: wie sieht alles zu sie in zwei tausend fünfunddreißig aus?

00:16:17: Das Bild was ihr seht ist ziemlich futuristisch.

00:16:20: das hat JetGPT natürlich erstellt.

00:16:23: Aber wie sieht es aus?

00:16:24: Was machen wir in dem

00:16:27: Jahr?

00:16:27: Ja, er hat die gute Nachricht zuerst.

00:16:29: Es wird uns auf jeden Fall noch geben und ich bin mir ziemlich sicher weil wenn man sich dieses Bild hier mal anschaut auch das hat Chechibiti erstellt und die Arbeitsanweisung war eigentlich dass es ein Bild erstellt werden sollte, wie einem einen PDK liegt

00:16:44: Oben links.

00:16:44: Genau, oben links!

00:16:45: Das sollten wir PDK darstellen.

00:16:47: Mal anschauen was passiert ist.

00:16:48: Wir hatten in unserer ersten Session auch schon so ein ähnliches Bild wo dargestellt werden sollte dass ein Kind beatmet wird.

00:16:53: Auch hier sieht man die Beatmungswahrnehmung der künstlichen Intelligenz ist Zumindest ein spannender Ansatz So möchte ich das mal vorwärts nicht formulieren Was irgendwie eine Bootkonserve mit einem PDK.

00:17:05: Wenn es da erstmal endet dann hat man anderes Problem als dass der PDK wirklich drin ist.

00:17:10: Also wir müssen uns glaube ich wenig Sorgen machen das zumindest bei den Tätigkeiten zum jetzigen Zeitpunkt, die künstliche Intelligenz uns wirklich ersetzen kann.

00:17:18: Genau und das sieht man auch in der Intubation.

00:17:22: allerdings müssen wir uns Gedanken machen über den Atemweg wie wir in der Zukunft intubieren werden.

00:17:28: ich denke auch wie Johannes gerade gesagt hat es wird uns keine Maschine so schnell ersetzen indem ihr den atemweg irgendwie sichern.

00:17:34: das wird so schnell glaube ich nicht geben was ja auch ein glück ist.

00:17:37: aber Ich glaube, und das kann man auch jetzt schon in den Studien sehen.

00:17:41: Zumindest im Autophospital KD GREST und der Pre-Klinik – dass es einen deutlich höheren First-Pass-Success hat wenn wir das Videoloringoskop verwenden.

00:17:50: weniger Komplikation eine schnellere Anwendung und deswegen wird das wahrscheinlich die Zukunft sein das ganze flächendeckend immer als first line zu verwenden.

00:18:00: Das Ganze ist aber nicht ohne Kritik zu sehen, muss man nämlich einfach mal drüber sprechen.

00:18:05: Wenn wir irgendwann den Skillverlernen manuell zu intubieren, ist die Frage okay.

00:18:11: was machen wir wenn das Videolaringeskop vielleicht nicht mehr funktioniert?

00:18:14: Strom momentan hier in Deutschland kein Problem.

00:18:17: trotz irgendwelcher komischen Blackout-Geschichten glaube ich ist es relativ sicher dass wir fast immer noch die Möglichkeit von Strom haben.

00:18:24: Die Verfügbarkeit In einigen Landkreisen in Bayern war es zum Teil so, dass die Videolarengoskope aufgrund von explodierenden Akkus wieder von den Autos runtergenommen werden mussten.

00:18:37: Nicht nur im Bayern?

00:18:38: Nicht nur in Niedersachsen auch?

00:18:39: Okay das wusste ich nicht und dementsprechend war dann eben kein Videolaryngoskop verfügbar.

00:18:43: also auch da ist es vielleicht einen Kritikpunkt.

00:18:47: und was machen wir bei einer Blutung?

00:18:49: weil sobald irgendwas auf der Optik ist hat man einfach eine schlechtere Sicht.

00:18:54: Und das ist ja nicht wie bei einem Enoskop oder Bronchuskop, wo man direkt mit absaugen kann und gleichzeitig noch die Lichtverhältnisse zumindest im Rettungsdienst – es ist ja schon ein Thema -, dass wir zum einen wenn wir irgendwie in der Sonne sind beispielsweise vielleicht ne Abdeckung brauchen damit wir überhaupt auf den Monitorn was sehen.

00:19:11: Klar, die Monitore sind vielleicht nicht die besten muss man auch sagen.

00:19:14: aber Ja, die Licht Verhältnisse können schwierig sein.

00:19:17: Trotz aller Kritik als jemand direkte Laryngoskopie noch gelernt hat, muss man sagen ist das glaube ich genauso wie die Sonografie in der ZVK-Anlage ein unumkehrbarer Prozess.

00:19:30: Ich muss ja ehrlich sagen, ich habe kaum eine Gelegenheit meinen Assistenten unter Landmagentechnik noch einen ZVk beizubringen weil es sich ja kaum zurechtfertigen lässt auch wenn es natürlich irgendwie schade ist dass dieser Skill auch komplett verloren geht.

00:19:43: also wer glaubt dass wir in zehn Jahren noch mit einer beleuchteten Tür klinge intubieren?

00:19:48: Das glaube ich nicht.

00:19:49: Wir machen damit Bierflaschen auch vielleicht.

00:19:52: Mit dem normalen Spatel geht es schwer,

00:19:56: mit der Rückseite!

00:19:57: Das nächste Thema liegt ja eben auf der Zunge Künstliche Intelligenz.

00:19:59: Wie wird Künstlichintelligenz unsere Arbeit in zehn Jahren verändern?

00:20:03: Erst mal vorweg viele denken die deutsche Gesellschaft... Also die DGEI ist die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin.

00:20:10: Es alter Ego ist auch die deutsche gesellschaft für Artificial Intelligence.

00:20:14: von daher sind wir auch auf den richtigen Kongressum darüber zu reden genau als kleine Einführung.

00:20:21: Wir haben ja massive Datensätze, die wir generieren können mittlerweile indem wir einfach künstliche Intelligenz auf unsere Daten die wir eben loslassen und das eröffnet so viele Möglichkeiten.

00:20:32: Wir können riesige epidemiologische Studien starten.

00:20:35: Wir kann Dinge analysieren von denen wir nicht wussten dass wir sie analysieren können und können daran Behandlungserfolge festmachen können Algorithmen generieren lassen und das Ganze bildet sich ab in der Big Data Science.

00:20:47: Wir werden auch merken, dass die Prozesse in denen wir tätig sind unsere Abläufe im Krankenhaus von KI unterstützt und optimiert werden.

00:20:55: Wo wir da wiederum aufpassen müssen ist das unsere.

00:20:58: wie soll ich sagen den im Rahmen der Arbeitsverdichtung die wir erleben die Freiräume die wir uns schaffen durch künstliche Intelligenz nicht wieder durch andere Arbeit zu räumen lassen sondern vielleicht mal wirklich ein bisschen durchschnaufen können.

00:21:10: Wir werden letztendlich sehen dass KI Sicherheit schaffen wird Komplikationsraten senkt, redektiv sein wird da sehr viel in unserem Arbeitsalltag beitragen wird.

00:21:21: Eine besondere Frage, die wir uns gestellt haben ist wie sieht es aus mit künstlicher Intelligenz in der regionalen Anästhesie?

00:21:26: Und da gibt's auch schon Daten zu zum jetzigen Stand.

00:21:30: Corpment and All haben eine Studie herausgebracht indem sie vier large Language Models mit Fallwing-Jetten zu Patienten versorgt haben und die KI bzw.

00:21:42: die Modelle sollten dann sagen Wie profitieren die Patientinnen und Patienten von einer regionalen Anästhesie?

00:21:48: Was würden sie nehmen, was sind die Begründungen.

00:21:50: Und man sieht das Urteilsvermögen und insbesondere auch die BeGründung der Entscheidung leider nicht sehr gut zu verwerten ist.

00:21:58: Also Regionalanäste-Sie mit KI wird noch ein bisschen dauern.

00:22:02: Was wir aber haben, das wird vielleicht der einen oder andere auf dem Kongress auch schon bewundert werden können oder bewundert haben bis eine Form von Unterstützung in der Darstellung von anatomischen Ja, Strukturen zum Beispiel in das Nervenbündel, was manchmal nicht gut zu sehen ist.

00:22:19: Oder aber auch der Arterien oder Muskeln die dann benannt werden können live direkt mit verschiedenen Farben und auch dass wird unsere Arbeit zunehmend vereinfachen unterstützen.

00:22:29: Ich meine es war Mindray, ne?

00:22:31: Die so eine Möglichkeit schon jetzt haben.

00:22:33: ich bin mir nicht ganz sicher gibt's das schon bei irgendwem?

00:22:35: Wie ihr

00:22:36: hat das auf dem Venue?

00:22:38: Dass man dann auch erkennen kann, das wird wahrscheinlich das und das sein.

00:22:42: Wir haben gerade neues Gerät bekommen, das die Möglichkeit hat.

00:22:44: Aber der Einkauf hat das rausgenommen weil es Geld kostet.

00:22:51: Das ist ärgerlich!

00:22:52: Also sehr schade...

00:22:54: Ich kann es nur empfehlen wenn man auf dem Kongress ist sich das einmal als Live-Demonstration anzugucken.

00:22:58: Es gibt sie regelmäßig und es wirkt wirklich live.

00:23:01: Es wird mitverfolgt und sobald es irgendwo eine Wiedererkennung von diesen Strukturen hat wird das direkt anhand der Proportion dargestellt.

00:23:07: was da was ist

00:23:08: Ist wirklich beeindruckend.

00:23:09: Wir hatten ein Testgerät damit und konnten damit im OP arbeiten, ist wirklich gut.

00:23:15: KI ist natürlich auch noch in anderen Dingen relevant.

00:23:18: Wir sind hier auf einem Wissenschaftskongress und wir forschen – oder viele von uns hier forschen!

00:23:23: Wie wird KI in der Forschung?

00:23:26: Was wird es dafür eine Rolle spielen?

00:23:29: Da hat die Max-Planke-Sellschaft Stärken und Schwächen von künstlicher Intelligenz in der Forschung aufgezeigt.

00:23:34: Und was wir erstmal unterscheiden müssen, ist das Überwachte und das Nichtüberwachte Lernen.

00:23:38: Wenn ich nicht überwachtes Lernen habe, dann gebe ich DKI einen Datensatz und sage guck mal, was du da für ein Outcome raus findest, eine Form von Mession Learning?

00:23:48: Da werden Mussten erkannt!

00:23:49: Da gibt es zum Beispiel auch in Klinical Decision Support Tools oder jetzt gibt danach Möglichkeiten, Algorithmen zu entwickeln Teilweise wirklich interessante Zusammenhänge, die man so klinisch vielleicht auf den ersten Blick nicht sehen würde identifizieren um bestimmtes Outcome hervorzu sagen oder verrost zu sagen.

00:24:07: Beim beobachtet oder kontrollierten Lernen ist dann wiederum ein Ziel was ich vorgebe und gebe den Datensatz und sage das ist das Outcome was ich haben möchte, guck mal was du dafür ja Koalitionen oder eben Zusammenhängen identifiziert kannst.

00:24:20: Und dann kann ich das ganze auch wiederum steuern indem ich Feedback gebe.

00:24:26: Ja, das wiederum ist dann ein Beispiel für das autonome Fahren.

00:24:29: Wenn ein Auto natürlich die rote Ampel überfährt, dann darf es das nicht.

00:24:33: und wenn ich dann dem Algorithmus sage, Rote Ampeln darfst du nicht überfahren, da musst du natürlich den des Verhalten entsprechend anpassen.

00:24:40: Stärken und Schwächen ja wir können einen Algorithmos zum Beispiel trainieren indem er Bilderkennung macht und da haben wir hier das Beispiel mit Katzen wie wenn wir verschiedene Bilder vorgeben.

00:24:50: uns sagen hier dass is ne Katze und überleg dir mal woran du Katzen erkennst.

00:24:55: Dann ist es zum Beispiel ein Faktor, der sein könnte.

00:24:57: Das sind spitze Ohren.

00:24:58: weil ich immer einen Bild von einer Katze mit spitzen Ohren eingegeben habe und dann kommt auf einmal ein Bild vom Schäferhund mit spitzten Ohren und man sagt er ja eindeutig eine Katze.

00:25:06: das sind natürlich Stärken und Schwächen die man sich bewusst sein muss und die man natürlich auch irgendwie manuell noch kompensieren muss.

00:25:11: Ist das mal mit Spock versucht?

00:25:13: Es wäre auch noch spannend!

00:25:16: Aber das ist ja noch ein bisschen in der Zukunft

00:25:18: mit Captains... Noch weiter als im Jahr zweitausendfünfdreißig.

00:25:22: In der Forschung können wir natürlich auch weiterhin die künstliche Intelligenz nutzen, um unsere Forschungsfragen zu unterstützen.

00:25:28: Um

00:25:29: Hypothesen zu generieren und zu überlegen.

00:25:32: was können wir denn überhaupt noch untersuchen?

00:25:34: Wir können Experimente beschleunigen dass die Datenverarbeitung kann durch KI unterstützt werden und uns so natürlich auch dabei unterstützen einfach schneller dann auch den Workaround hinzubekommen um unsere Versuche interpretieren und das ist ein Riesenpotential, was da auf uns zukommt.

00:25:58: Aber was dafür auch wiederum wichtig ist, dass die Daten Qualität ist.

00:26:00: Ich kann jetzt nicht einfach stumpfen, Haufen zahlen, irgendwo hinwerfen und sagen mach mal Gold raus!

00:26:04: Sondern ich muss es natürlich auch vernünftig aufbereiten.

00:26:08: Felix lacht schon.

00:26:09: Das ist ein Kollege von mir, der sich mit so etwas beschäftigt und wir sind gerade dabei Datenbanken zu entwickeln.

00:26:13: Wenn die nicht vernünftig strukturiert sind dann bringt's nichts an einen ganzes oder was auch noch wichtige Themen.

00:26:18: aber ist in des Transparenz?

00:26:19: Ich kann ja natürlich nicht einfach KI für die Forschung benutzen habe ich alles alleine gemacht.

00:26:24: Man muss natürlich auch offen damit umgehen, ich persönlich schreibe eigentlich kein Paper mehr oder auch fast manchmal keine E-Mail ohne da zumindest mein Englisch gegenchecken zu lassen das ist das eine.

00:26:34: aber natürlich ganze Textpassagen von der KI generieren zu lassen Das muss transparent dargestellt werden und kann nicht einfach übergangen werden.

00:26:41: Und das nächste was man dann noch fragen muss ist die Ethik Was es ethisch zulässig und wie weit gehen wir damit?

00:26:48: Ja Wie gehe ich mit KIs um?

00:26:51: Ich denke nicht mehr neu für jemanden ChatGPT zu benutzen.

00:26:54: Es ist ein Chatbot, das heißt ich gebe einen Text ein.

00:26:57: dieser Text nennt sich prompt.

00:26:59: Ein prompt ist letztendlich eine Frage, ein Befehl oder eine Beschreibung an der Anweisung was die KI machen soll.

00:27:06: und jetzt wollen wir einen nützlichen prompt mitgeben den man vielleicht auch für seinen Alltag manchmal auch in der Wissenschaft für Fragestellungen relativ genutzen kann und wo man vielleicht auf die KI also letztendlicherweise um diesen prompt sozu optimieren dass die KI genau das macht.

00:27:21: was ich möchte Und den, den wir euch an die Hand geben möchten ist.

00:27:25: Antworten als gut informierter Forscher in der ersten Person mit einer tiefgehenden Web-Recherche danach kritisiere ich als Analystin in der dritten Person Expertin auf dem Gebiet fasse schließlich beides zusammen und teile deinen Fazit.

00:27:41: Und halte dich an die Fakten?

00:27:43: Ja sehr gut!

00:27:46: Also davon gerne ein Bild machen.

00:27:47: falls man das nochmal benutzen will dann hat man es direkt parat ...

00:27:51: was bei der KI auch noch relevant ist.

00:27:53: Die macht manchmal, hat die wirklich so ... ... BrainFog und verschwört.

00:27:57: also, die denkt sich wie die ... ... schwobelt sich manchmal auf Sachen zusammen.

00:27:59: dann muss man... ... auch dann aufpassen.

00:28:01: deswegen war das ganz gut.

00:28:01: haltet dich an die Fakten.

00:28:03: Manchmal muss man aufpassen.

00:28:04: die KI kann sich auch eigene Fakte schaffen.

00:28:07: Deswegen niemals unreflektiert benutzen.

00:28:10: Habe ich nicht sensu zu filmen?

00:28:12: Eine interessante Fragestellung ist auch wiederum wir oder ich persönlich benutze es aus so Ich denke jetzt wird euch nicht anders gehen um ... eine fachliche Frage von der Karriere aufbereiten zu lassen und zu sagen, was hältst du davon?

00:28:25: Einfach manchmal einfach nur Interesse halber.

00:28:28: Manchmal auch weil ich wirklich diese Frage habe... Und jetzt einfach als Gedanken spielen!

00:28:33: Was passiert wenn mir die KI sagt das was du da gerade überlegst zu machen ist ein ziemlich dummer Gedanke und ich sage schön Computer ist mir aber egal Ich mache das jetzt und dann geht es schief.

00:28:46: Wie ist das rechtlich zu bewerten?

00:28:49: Es hat mir ja irgendwo eine künstliche Intelligenz oder einen Algorithmus oder vielleicht eine Sicherheitseinrichtung gesagt, das ist ne dumme Idee.

00:28:56: Habe ich mich darüber hintergegesetzt?

00:28:57: Wenn wir das anders rumdrehen und sagen, die KI sagt mir, ich soll etwas machen und mache, es ist schief, da ist es dumm weil... Es war mein Fehler.

00:29:05: aber das Gedankenspiel zu sagen, Die KI sagt nee, das is ungünstig und ich setze mich drüber weg.

00:29:09: Das ist ein Gedankespiel mit dem wir uns demnächst auseinandersetzen müssen.

00:29:12: Ich finde dass kann man auch gut noch auf die Warnsysteme übertragen.

00:29:16: Also wir wissen ja ganz gut, dass es gute KI's gibt, die auf Intensivstationen, Langzeit-EKG-Analyse machen und Herz-Kreislaufstillstand per Patient in zwanzig Minuten bevor er Eintritt vorhersagen können.

00:29:27: Jetzt behandle ich aufgrund so einer KI-Warnung.

00:29:31: Der Patient hat keinen Kreislaufstilstand vielleicht durch meine Behandlung aber hat andere schwerwiegende Nebenwirkungen durch das Medikament oder durch meine.

00:29:40: Wie kann ich das rechtfertigen, wenn es nur aufgrund einer KI-Warnung, die ich als Mensch niemals erfassen könnte, erfolgt ist?

00:29:49: Schwierig.

00:29:50: Ja!

00:29:51: Müssen wir uns Gedanken zu machen.

00:29:53: Gibt's doch noch keine Patentlösungen... Das nächste Thema nach KI ist Virtual Reality.

00:29:59: Es gibt so viele vorstellbare Anwendungsgebiete wie wir Virtual Reality in unserem Bereich in der priorer operativen Medizin anwenden können.

00:30:07: Das Wichtigste, erstmal vorweg wäre ja überhaupt erst mal wieder anzufangen nach Ausbildung.

00:30:12: Ich denke jeder von uns wird irgendwo Learning by Doing direkt am Patienten seine ersten ZVKs, PDK's und andere drei Buchstaben abkürzungen gemacht haben.

00:30:20: aber in ganz wie einem anderen Branchen ist es natürlich selbstverständlich dass ich erstmal ein Simulator gehe bevor ich irgendwo auf etwas losgelassen werde wo ich Schaden anrichten könnte.

00:30:30: Und da bietet es sich dann an, Virtual Reality zu nutzen für regional Anästhesien.

00:30:35: Für Prozeduren bei denen ich mit Nadeln Menschen reinpiekse.

00:30:39: Ich kann aber auch Prämidikationsgespräche simulieren und den Umgang mit Patientinnen und Patienten so dass das hoffentlich auch in der Zukunft wesentlich mehr Stellenwert bekommen wird.

00:30:51: Aktuell Gibt es eine Studie, die in der Datenerhebung abgeschlossen ist?

00:30:56: Die sich mit dem Thema Virtual Reality und perioperativer Medizin auseinandergesetzt hat.

00:31:00: Und solche Effekte wie den Einfluss auf Angst und Schmerzen das peri operative Outcome- und Komplikationsraten erhoben hat.

00:31:08: Da sind wir sehr gespannt was dabei herauskommen wird weil das würde nämlich diese Zukunft abbilden.

00:31:12: Es ist doch nichts Eingänglicher als sich vorzustellen wenn ihr meine Patientinnen machen nach Regionalnistizie geben ne VR Brille mit einer Umgebung, in der die Person sich wohlfühlt und können ohne Probleme diese Operationen durchführen.

00:31:26: Das wird hoffentlich zwei tausendfünfundreißig Realität sein.

00:31:30: Sehr schön!

00:31:32: Das ist spannend... Also es wurde gerade gesagt dass in einem Haus das angewendet wird und dass die Patienten aber unter Übelkeit unterbrechen werden.

00:31:40: Jetzt würde mich mal interessieren was sie denen zeigen?

00:31:43: Es ging um Wachttorakotomin und gezeigt werden Goldfischgläser, ähnliche Bilder oder Fische die durchschwimmen Makrarium Korallenriffe.

00:31:51: Aber es gibt trotzdem eine Pondvirkung.

00:31:53: das ist spannend.

00:31:54: Das wird in den nächsten Jahren bestimmt noch Thema werden.

00:31:57: Also kann ich aus der Unfalltheorie nicht bestätigen?

00:31:59: Ich kenne das auch.

00:32:00: Die Patientinnen und Patienten mögen das eigentlich ganz gerne aber ich empfehle auch bestimmte Filme.

00:32:07: Hast du denn ne Watchlist?

00:32:09: Auf jeden Fall!

00:32:10: Da kann ich mich jetzt hier nicht näher zu äußern.

00:32:14: Ich glaube, ich mache mal weiter.

00:32:15: Bevor wir immer meine Watsche machen.

00:32:16: Ja, ich habe auch genug geredet jetzt.

00:32:19: Was aber natürlich nicht zwei Tausendfünfunddreißig sondern auch heute schon absolut im Trend ist.

00:32:24: Ich glaube jeder hat es mitgekriegt das Telemedizin.

00:32:27: Tele bedeutet eigentlich Fern also sprich Fernmedizin und Wir können uns das jetzt vorstellen.

00:32:34: wer es überhaupt möglich zum Beispiel Patienten telemedizinisch für die Anzisi aufzuklären?

00:32:39: Das ist sicherlich möglich gibt Studien zu ungefähr die Hälfte der Patientinnen findet.

00:32:44: das ist eine gute Variante.

00:32:47: Viele Leute benutzen vielleicht auch schon Telemotardsysteme in ihren Rettungsdienstbereichen, auch da definitiv auf den Vormarsch muss man sagen.

00:32:55: und zumindest in Niedersachsen ist aktuell so dass die Kassenärztliche Vereinigung dem kassenärzlichen Notdienst sozusagen ein Telemedizin vorgeschaltet hat.

00:33:03: Da kann man wenn man Kassenarzt ist sich jetzt immer über Instagram bewerben.

00:33:08: Ich habe das mal versucht, weil da wird mir ganz viel Stundensatz geworben.

00:33:11: Da haben sie den Kassen sitzen und dann wird man noch gefragt welche Fachrichtung man ist?

00:33:16: Wir haben leider keine Tätigkeit im Moment.

00:33:18: für Sie kommt als Nächstes.

00:33:19: Das ist ein bisschen schade aber theoretisch glaube ich dass im Bereich Telemedizin oder nicht die Zukunft sich doch noch einiges ergeben werde in den nächsten Jahren.

00:33:29: Ich arbeite auch gerne von zu Hause aus.

00:33:31: Grundsätzlich wäre es auch noch eine Möglichkeit, das Monitoring der Zukunft anzugucken und zwar zum einen mit dem sogenannten Edwards-Monitor.

00:33:40: Ich will jetzt hier überhaupt keine Werbung machen wir sind noch nicht bezahlt aber der wirbt damit sogenanntes Machine Learning schon mitgemacht zu haben und zu benutzen.

00:33:51: so viel mehr.

00:33:53: Und zwar gibt es dort einen sogenannten Hypotension Prediction Index und der besagt, dass in den letzten oder in den nächsten zehn Minuten, zwanzig Minuten es wahrscheinlich zu einer Hypotension kommt.

00:34:04: Natürlich ist das Ganze nicht so.

00:34:06: zu denken, dass das vorhersehen kann, dass sich vielleicht jetzt gleich irgendjemand von den Chirurginnen auf die Vena Kava draufdrückt und dadurch eine Hypotention stattfindet.

00:34:18: aber es könnte uns eine Möglichkeit geben schon frühzeitig zu erkennen, dass gleich eine Hypotonie droht.

00:34:25: und das ganze durch Maschinen-Learning ist einfach auch die Algorithmen ausgewertet.

00:34:29: Und man sieht es dann einfach ah okay könnte sein.

00:34:33: Gibt's denn da ein Revival vom Pulmonales-Kateter?

00:34:35: Der ist ja notwendig für den AdWords Monitor und das Monitoring oder?

00:34:38: Nichts.

00:34:39: Nein.

00:34:40: Ich kenne das nur mit uns bei uns mit dem Pulmonalis Kateter.

00:34:42: Bei uns geht es ohne Pack einfach aus einer normalen Arterie.

00:34:45: Es muss halt nur dieses Set von etwas verwendet werden.

00:34:48: Aber sie

00:34:49: verraten ihren Algorithmus nicht

00:34:54: Aber es scheint zumindest Evidenz zu geben dazu.

00:34:59: Sagen wir mal so, genau ein weiterer Aspekt wäre auch dass wir zum Beispiel Finger Kaffs verwenden, das Ganze kurz erklärt.

00:35:07: Wir haben dadurch eine kontinuierliche Pulsdruckkurve die wir sehen allerdings keine invasive Blutdruckmessung also ohne dass wir wirklich blutig punktieren müssen.

00:35:17: natürlich kann man sagen okay es ist alles eigentlich relativ einfach bei jemandem Materie zu legen.

00:35:22: aber wenn wir jetzt mal an gefäßt chirurgische Patientinnen denken oder auch den Rettungsdienst Wäre das ja schon was, legt man wirklich im Rettungsdienst gerne eine Arterie draußen irgendwie.

00:35:33: Manchmal gibt man aber natürlich trotzdem.

00:35:35: Kategoramine hätte vielleicht gerne eine kontinuierlichere Messung als dieses zwei-minütige Blutdruckintervall und dafür könnten diese Systeme vielleicht auch eine sinnvolle Sache sein.

00:35:45: da werden einfach die Atheriellen Signale gemessen an den Fingern und ergeben dann eine sehr ähnliche Kurve wie bei einer invasiven Atherienmessung

00:35:56: Gibt gute Daten, dass arterielle Messungen bei Schildhirntraumapazienten in der Hubschrauberversorgung die an Arteriekriegen überlegen sind vom Outcome her.

00:36:05: Es gibt jetzt ja auch schon neue Smartwatches für den Bluetooth-Monitor noch relativ unzuverlässig aber vielleicht brauchen wir bald gar nicht mehr Motor anzuschließen sondern wir koppeln einfach die neueste Apple Watch.

00:36:14: also es ist keine Werbung.

00:36:15: aber wer weiß?

00:36:16: Und jetzt reist Johannes mit uns in die Vergangenheit.

00:36:18: Absolut

00:36:20: das Thema TCI.

00:36:22: Target Controlled Infusion wurde mir irgendwann mal so zweitausend ... weiß ich gar nicht.

00:36:27: Achtzehn wurde.

00:36:29: das müssen wir unbedingt machen, wenn man das mal recherchiert findet man raus, ... ... aber in einem Jahrhundert hat es dieses wunderbare Teamgebuch im alten Cover.

00:36:36: Man kann das noch bei Amazon kaufen.

00:36:37: im Antiquariat also TCI wäre das noch als Neu verkauft.

00:36:42: der hat offensichtlich das neue Station Gap irgendwie verschlafen.

00:36:46: sogar War mir auch nicht so klar, dass es tatsächlich schon so alt ist.

00:36:52: Aber warum dieser Exkurs?

00:36:53: Es ist davon auszugehen das tatsächlich im Bereich KI und auch Maschinen-Learning wie irgendwann dahin kommen werden... ...dass wir die gesamte Applikation von Medikamenten wahrscheinlich vom KI unterstützen lassen werden.

00:37:07: Und es gibt verschiedenste Modelle des LWM für Probefolie und Rimi Matsulam.

00:37:12: Rimi Matulam wäre es gekannt.

00:37:15: Firma, die hat das mal zugelassen.

00:37:17: Es sollte ein ultra kurz wirksames Benzoliasipin sein.

00:37:20: es gab meine Kolleginnen diese zu meiner Linken, die haben mir Aktien dieser Firma empfohlen.

00:37:25: Ich habe nur gedacht ach das könnte man sich doch mal kaufen!

00:37:28: Habe ich auch

00:37:31: gemacht.

00:37:31: also Anlage-Tipps geben wir definitiv nicht.

00:37:33: Das hat sich nicht durchgesetzt.

00:37:35: aber es gibt verschiedenste Modelle.

00:37:37: Es führt viel zu weit über die jetzt alles zu sprechen.

00:37:39: aber wer weiß wie ich dafür interessiert?

00:37:41: Ich hab einen wunderbares YouTube Tutorial gefunden von den Kollegen des der britischen Facharztworterbildung.

00:37:47: Das heißt so ähnlich wie Fack, aber ich habe es... Wie heisst das?

00:37:50: FRCA.

00:37:51: So edelig.

00:37:52: Ja, Fellow of the Royal College of Anesthesiologists.

00:37:55: Danke!

00:37:56: Dafür

00:37:57: haben wir einen Gast oder Englisch.

00:37:59: Aber die machen ein wunderbares Video in den zehn, fünf, vierzehn Minuten an, wie diese ganze Modelle genau pharmacokinetisch-pharmakodynamisch funktionieren.

00:38:08: Es wäre spannend

00:38:10: Bei deinem Ausflug in die Vergangenheit, also das ist etwas was ich mal gehört habe und auch Bilder dazu gesehen hab.

00:38:15: Ich bin jetzt nicht hundertprozentig sowas.

00:38:16: Wisst ihr was das erste Modell war für so eine TCI?

00:38:20: Für welches Medikament?

00:38:22: Alphen-Tanilsidierung auf Intensivstation.

00:38:25: Mit

00:38:26: einem riesen Monitor Computer irgendwie dabei.

00:38:29: Und dann neben der Pantolax Perfusor.

00:38:32: Jetzt muss sich kurz off the record Dana hat viel Mühe da rein gesteckt.

00:38:36: Also diese Schrift die wir hier benutzen hat keine Umlaute Und Dana hat viel Mühe da reingesteckt.

00:38:42: Überall Punkte!

00:38:44: Hier sind zwei zuviel, Dana.

00:38:46: Oh...

00:38:47: Propofüll.

00:38:48: Jetzt

00:38:48: kannst du wieder drei Nächte nicht schlafen.

00:38:51: Ah, nee das

00:38:52: ist aber natürlich auch eine gute Erklärung dafür dass die Kaisers gemacht

00:38:56: haben.

00:38:57: Nein!

00:38:58: Und wer nicht so gerne ein Video schaut, der kann auch dieses wunderbare Paper sich von der KI zusammenfassen lassen.

00:39:04: Das sind tatsächlich seine Abhandlungen eines Kollegen aus ich meine Spanien, der alle verschiedenen TCI-Modelle die es gibt mal auf über zwei Hundertseite in einem PDF Open Access zusammengefasst hat.

00:39:15: das wollte ja unbedingt euch mitgeben.

00:39:17: Kannst du das gelesen?

00:39:18: Klar!

00:39:18: Die Topzehnt Key Facts habe ich mir von Chechipitino... Ich hab's noch nicht überprüft oder ne?

00:39:26: Nein ist wirklich spannend da mal reinzuschauen.

00:39:28: Aber es geht auch Daten dazu.

00:39:30: Den Machine Learning und Close Loop System, die ich gerade schon angesprochen habe hier eine schwedische Studie von Gustav Son et al.

00:39:39: Die towards individual anesthesia haben einen Referenzpatienten genommen und haben den Narkoseindex verglichen.

00:39:47: wenn dann man verschiedene Fachärzte sozusagen das Patienten gut sedieren lässt oder betäuben anestäsieren lässt durch KI gesteuert machen lässt und dann stellt man fest, dass die KI in der Lage ist also das closed loop System hier doch den Narkoseindex, den Bissindex deutlich in einer engeren Range zu halten als das durch uns der Falles woran auch immer das jetzt liegen mag.

00:40:14: Dass die andere Sistinnen und andere Sisten da nicht so aufmerksam sind.

00:40:17: Das bleibt eben selber überlassen aber es offensichtlich ist die KI da überlegen Auch diverse andere Studien sind, es ist ganz spannend wenn man zu dem Thema recherchiert.

00:40:26: Dass die meisten Studien, die man findet nicht medizinische Studien sind sondern Ausflüge quasi in die Ingenieurwissenschaft.

00:40:33: also im Bereich Medizintechnik ist man schon relativ weit dabei Studien zu zeigen Die eben genau dasselbe Belegen was ich gerade gesagt habe und die Modelle vorstellen die eben das Propofol zum Beispiel nach EEG oder auch Blutdruck- oder Herzfrequenz verabreichen und ständig die Dosis variieren, was natürlich auch die entsprechenden Perfusoren dann voraussetzt, die daran gekoppelt werden können.

00:40:58: Und soweit sind sie über Prototypen hinaus halt leider noch nicht.

00:41:02: Womit könnte man aber darauf hoffen?

00:41:04: wir alle neue Medikamente?

00:41:06: Es gibt bewusst jetzt hier weiterhin keine Anlageempfehlung Aber es ist eigentlich gar nicht so richtig.

00:41:12: was an der Pipeline muss man sagen.

00:41:14: Woran nicht das?

00:41:15: Propofol ist ein relativ gut erforschtes Medikament.

00:41:19: Die Narkosegase sind gut erforschte Medikamente und mit Anästhesie lässt sich leider wie man auch unseren Kongressen immer mal wieder sieht doch nicht so viel Geld verdienen, wie vielleicht in anderen medizinischen Fächern.

00:41:32: Johannes und ich waren mal auf dem Rheumakongress eingeladen.

00:41:35: Das war krass!

00:41:35: Da

00:41:35: steckt deutlich mehr Geld als bei uns.

00:41:38: Also das war definitiv krass.

00:41:40: also weil man irgendwas mit MAP am Ende verkaufen kann dann rechnet es sich auch für... Die Pharma Firmen, alles was mit Ohl endet ist in der Regel nicht so.

00:41:48: Es ist einfach ein Generikamarkt.

00:41:50: Also Propofol kriegt man zum Schwottpreis Gott sei Dank also damit auch weltweit verfügbar aber... ...damit ist leider nichts damit zu rechnen das in den nächsten Jahren viel neues Medikamentös kommen wird.

00:42:02: wie gesagt Remi Mazulam ist zumindest finanziell grandios gescheitert.

00:42:06: und dann kommen wir zu einem Thema was auch mir als Gleichstellungsbeauftragung wieder maximal am Herzen liegt.

00:42:13: Also wir wurden dieser Titel heute verliehen.

00:42:15: Ja, also ich lege darauf Wert von

00:42:16: sich selbst.

00:42:20: Sie hat es... naja einer muss das ja tun.

00:42:24: Auf jeden Fall verschiedene Narkosemedikamente wirken halt auch abhängig vom Geschlecht und das erklärt viele Dinge.

00:42:32: aber ist erklärt zum Beispiel dass Frauen tendenziell nach der Narkose schneller aufwachen Aber auch damit natürlich ein höheres Risiko für Irvanis haben.

00:42:41: Das liegt am Pogesteron tatsächlich, also das ist der Hauptgrund sozusagen dafür.

00:42:48: Gleichzeitig auch am Porgesteron liegt es das Muskel-Relaxanzchen stärker und länger wirken bei Frauen.

00:42:55: Faszinierenderweise gleichzeitig ist es so dass Frauen nach Narkosen, wenn man sie fragt wie stark die Schmerzen sind sagen Sie ... tendenziell stärker als Männer zugeben würden, das ist jetzt meine Interpretation.

00:43:09: Gleichzeitig benötigen Frauen aber weniger Opiate postoperativ.

00:43:14: Also irgendwo so ein Mismatch kann sich jetzt jeder selber überlegen woran es liegt ob man da ist oder ob das irgendwie Erziehung ist.

00:43:20: dass man als Mann vielleicht über die Schmerzen nicht redet... ...als Frau tendenzielle schon eher.

00:43:24: aber gleichzeitig möchte ich mir nicht vorstellen wie es ist ein Kind auf die Welt zu bringen.

00:43:29: Ich glaube das würde mich nicht überleben zumindest nicht ohne Gutes in der PDA.

00:43:33: Chronische Schmerzsyndrome wiederum sind bei Frauen häufiger tatsächlich und auch die Pharmakrokinetik und Pharmakrodynamik ist deutlich anders, halt geschlechtsabhängig.

00:43:43: Frauen haben ein schnittgeringeres Körpergewicht das ist klar.

00:43:45: sie haben auch weniger Muskelmasse dafür mehr Fettgewebe.

00:43:48: das heißt alles verteilt sich anders alles wird anders metabolisiert und ich glaube und davon bin ich als Gleichstellungsbeauftragter fest überzeugt dass wir daran noch viel zu wenig Forschung sozusagen Haben und einfach gar nichts wissen darüber.

00:44:02: also wir haben unsere was weiß ich.

00:44:05: Eins Komma zwei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht von irgendwas, das auch in der Fachinformation steht aber da stehen irgendwo drin.

00:44:10: ja bei Frauen machst bitte so und beim Männern macht es bitte so.

00:44:14: vielleicht ist jetzt irgendwie für Kinder noch irgendwo Aber da haben wir noch einiges zu tun.

00:44:20: ganz eindeutig gibt's auch gute Arbeiten zu.

00:44:22: es gibt einen sowohl racial bias in der Forschung Und eine gender bias in die Forschung.

00:44:28: Nun haben wir hier in Deutschland fast Glück, weil als Mann hat man Glück.

00:44:32: Weil kaukasische Männer somit am besten erforscht sind was die Medikamenten angeht.

00:44:37: bei Frauen wird schon enger und sobald wir in andere ethnische Gruppen kommen wird es wirklich eng.

00:44:42: Kommen wir zum nächsten Thema.

00:44:43: ich will das auch gar nicht.

00:44:44: dass ist glaube ich den meisten die nicht mit verschlossenen Augen durch die Welt gehen bewusst.

00:44:48: trotzdem finde ich gehört dazu weil wir immer noch da sind dass es in den Krankenhäusern nicht etabliert sind ist.

00:44:55: wir als Anesthesistinnen produzieren ein Großteil, also circa zwei Drittel der CO-Zweihproduktion von Krankenhäusern.

00:45:05: also neun Tonnen der Normalbürger, die Anesthesistin in seinem Projahr circa siebzehn Tonnen.

00:45:11: Jetzt müssen wir nicht depressiv werden!

00:45:13: Wir tun das ja nicht aus Selbstzweck.

00:45:14: Wir tun es ja in den meisten Fällen um den Chirurgien ihre Arbeit zu ermöglichen.

00:45:19: Nichtsdestotrotz haben wir halt die energieintensiven Sachen wie den OP und die Intensivstation.

00:45:25: Die sind meistens bei uns.

00:45:27: Das heißt, wir haben auch großes Potenzial da CO² einzusparen.

00:45:31: Eine Sache, die schon viel besprochen wurde ist natürlich die Narkosegase.

00:45:36: Lachgas, ein ganz potentes Treibgas.

00:45:39: was auch noch mit der Narkoße kann man damit nicht machen aber mit einem adäquaten Zusatzanalgesie und Hypnose machen ja.

00:45:51: es ist nicht zu rechtfertigen aus meiner Sicht des Florane aber auch Sevofloran.

00:45:55: Des Floran fliegt bald raus, ist von der EU verboten ab im Jahr zwanzig sieben zwanziger sechsundzwanzig das letzte Jahr wo's erlaubt ist.

00:46:02: Aber auch Sevo Floran ist das einzige noch zugelassene FCKW, weil es medizinisch gebraucht wird.

00:46:08: So wird argumentiert.

00:46:10: aber es ist halt ein Treibhausgas und Das

00:46:14: Spannende bei den ganzen Gasen ist, also ich denke mir immer wenn ich von Lachgas lese das ist ja sowas von uralt wer benutzt und so was noch.

00:46:20: Ich habe halt mit dem Kollegen geredet der in San Francisco arbeitet.

00:46:24: die machen es regelhaft in der Neurochirurgie hier an der Neurau alles zu sehen und der Forscher auch dran.

00:46:29: Also es ist immer noch ein Topic auch wenn's bei uns reduziert

00:46:33: wird.

00:46:33: Wenigere

00:46:34: im Krankenhäuser wo es das noch gibt?

00:46:36: Also ich hab noch Lachgastleitungen an jedem Primos dran.

00:46:40: Leitung außer Wand.

00:46:42: Okay Nur

00:46:43: eine Wortmeldung dazu?

00:46:47: Ja, stimmt.

00:46:50: Also viele Zahnärzte und Geburtshilfe.

00:46:52: Ich muss Torben noch ganz kurz korrigieren es ist ein FKW und kein FCKW.

00:46:55: Entschuldigung!

00:46:57: Und ich muss uns alle korrigiren, das ist kein Gas sondern Dampf.

00:47:01: Aber wo kommt man denn

00:47:02: raus wenn man diese Strecke von fünfzehntausend sechshundert achtundneunzig Kilometer von Kassel aus fahren würde?

00:47:08: Ich habe es nachgeguckt, irgendwo im Pazifik zwischen Neuseeland und Südamerika würde man machen.

00:47:13: Nemo Point?

00:47:14: Kennst du

00:47:15: den?

00:47:15: Nein!

00:47:16: Nemo point ist der am weitest entfernte Ort.

00:47:20: Ja doch, habe ich schon mal gehört.

00:47:21: Aber wusstest du nicht dass das Nemo Point ist?

00:47:23: Gut dass wir alle was... Ja

00:47:24: aber nicht da natürlich!

00:47:25: Das weißt du nur, um genau das Klugscheißer zu wissen Wie

00:47:27: viele Kliniken als Johannes und ich noch zusammen an einer Warnen konnten wir durchsetzen, dass Desfloran bei uns rausgeflogen ist.

00:47:34: Beim Lachgas hab' ich das tatsächlich auch versucht.

00:47:36: Das ist ein bisschen schwieriger weil wenn die Primus oder die Narkosegeräte auf lachgas zugelassen sind und man es dann nicht einsteckt, gibt ja die ganze Zeit die Warnung raus.

00:47:44: kein lach Gas und das darf man nicht abstellen so lange die Leitungen im Haus sind Weil es ja theoretisch angeschlossen sein könnte.

00:47:50: Deswegen ist das ein bisschen schwieriger, aber zwei Lachgasen Gas und einen Dampf der auf jeden Fall raus gehört.

00:47:57: Die Fohle muss Dana machen.

00:48:00: Weißt jemand wer das ist?

00:48:02: Ein schlauer Mensch!

00:48:04: Wir sehen hier ein relativ altes Foto von einem Mann mit einem prominenten Kinn.

00:48:09: Genau, das ist... Und

00:48:11: ein Schlüssel.

00:48:13: Und es geht im Endeffekt darum, dass Aufklärung – also Copernicus war ja etwas zu früh, aber eigentlich im Zeitalter der Aufklärungen oder gilt als solcher.

00:48:23: Dass das der Schlüssel ist dazu, dass wir einfach mehr Aufklärungsbrauchen um die Narkosegase, um dessen zu wissen was wir da machen und dass wir mit der Aufklarung auch die meisten Menschen mit ins Boot holen können.

00:48:35: Aber mit dem Bilderrätsel kannst du dir ein Pub-Quiz mitmachen?

00:48:38: Genau

00:48:38: dazu sollte allen hoffentlich mittlerweile Ein Begriff sein ist Kontrafloran, also generell Aktivkohlefilter die das Sevo was wir vielleicht noch nutzen raus filtern und Aufkleber.

00:48:55: Das ist wieder Awareness.

00:48:56: was Dana gesagt hat Aufklärung auf Kleber auf den Sevo-Pöten dass alle wissen es geht bitte Flow reduzieren bitte nicht mit sechs Litern Flow die Dampfnarkose fahren weil es einfach exponentiell ansteigt.

00:49:12: Ich da ziemlich spannend finde es, ich bin muss ich sagen irgendwo in einem Haus groß geworden und ich habe drei Jahre in meinem Haus gearbeitet.

00:49:18: Da hatten wir Targeted Controlled in a seizure.

00:49:21: Das ist etwas was sich nicht verstehe warum sich das nicht durchsetzt.

00:49:24: Es gibt natürlich Situationen.

00:49:25: dann machen wir Gasnarkosen Aber wie reduzieren oder wie stellen unsere Narkosegas immer noch selbst ein anstatt es den Computer machen zu lassen?

00:49:32: Ein Problem ist glaube ich eine bestimmte Firma bietet nur im High end Produkt an von Larkosegerät.

00:49:38: Was sie haben macht

00:49:39: das mal mit dem Primus

00:49:40: Ja.

00:49:42: Aber es wäre so sinnvoll, dann die Gasnarkose... Du kannst den Verbrauch gar nicht so reduzieren wie's der Computer macht.

00:49:48: und ich komme aus meinem ersten Jahr habe ich in einem Haus gemacht, da wurde schon relativ viel Gasnarcose gemacht.

00:49:54: das war aber sehr effizient und in dem Haus wo ich jetzt arbeite nehme ich oder wenn ich Narkosen auslöse bei Kolleginnen insbesondere auch bei Anfängern.

00:50:02: Da übernehme ich bin ihnen ein Gasnarcoser einstellen müssen regelmäßig einen Mac von eins und das ist einfach viel zuviel und meine Floh von vier Liter genau.

00:50:11: Da hoffe ich auch, dass das auch noch eine Erkennzung in den thirty-fünf vielleicht verbreitet ist wenn es da noch Gase gibt überhaupt.

00:50:17: Eine halbierung des Flows heißt auch eine halbierung des Sevoausstoßes.

00:50:23: Das muss man sich einfach bewusst machen.

00:50:24: und also meine jetzt minimal Flow.

00:50:28: Narkosen werden heiß diskutiert immer wieder Sicherheitsaspekte aber bei einem dichten System Flow über einen halben Liter ist aus meiner Sicht völlig überflüssig.

00:50:38: Man kann aus meiner Sicht auch noch deutlich tiefer gehen, aber also über alles über einem halben Liter diskutiere ich nicht.

00:50:44: Ja die Narkosegasabsaugung wenn der Arbeitsplatz nicht benutzt wird, muss raus.

00:50:49: Die frisst nicht nur Kilowattstunden, sie frisst auch Geld.

00:50:53: Also jede Klinik, die nicht darauf achtet dass bei den Nicht-Notfallnarkosearbeitsplätzen die Norkosegasabsaugung abgezogen wird hat scheinbar zu viel Geld weil das pro Arbeitsplatz pro Jahr fast sechshundert Euro sind.

00:51:07: Bei uns ist sogar selbst im Sektiosaal, ist die ausgestöpselt und wird quasi mit einem Handgriff eingestöpstelt wenn die Patientin reinkommt und wir zur Patientin gehen.

00:51:17: das dauert keine Zeit.

00:51:19: also es gibt eigentlich aus meiner Sicht kaum noch eine Argumentation die dauerhaft drin zu lassen.

00:51:26: Also ist die Lösung.

00:51:27: Wir haben die ganze zeit Gasbashing gemacht.

00:51:28: Tiva fürs Klima muss man leider sagen ja aber Es gibt ganz gute Daten, relativ aktuell aus dem Jahr zwanzig vierundzwanzig wo an verschiedenen Punkten in der Baltiksee also in der Ostsee Wasserproben genommen wurden.

00:51:48: Das waren immer die Mündungen von den Flüssen und dort wurden diese Proben auf verschiedenste Medikamente untersucht Und da war auch Propofol dabei und nicht nur das Propofool, eins der Medikamente ist die mit am meisten gefunden wurden.

00:52:02: Natürlich wir benutzen viel Propofohl.

00:52:04: in Krankenhäusern wird viel Propafol benutzt, Propofoll wird ausgeschieden.

00:52:07: Propoföl wird leider auch ins Abwasser gekippt.

00:52:11: Es ist so dass wir bei einer Propofokonzentration im Durchschnitt in diesen entnommenen Proben von tausend Mikrogramm pro Liter lernen.

00:52:21: die von AstraZeneca untersuchte, predicted no harm oder no effect Konzentration auf Lebes.

00:52:29: auf Meereslebewesen liegt bei Nullkommadreisieben Mikroliter, Mikrogramm pro Liter.

00:52:35: Das heißt wir sind jetzt schon mit dem Propofol weiter drüber.

00:52:39: was unsere Daten sagen, was Plankton nicht schädigt, was Fische nicht schädigt, das heißt nicht dass wir kein Propofool benutzen sollen.

00:52:49: nur wir müssen uns bewusst machen, dass jeder Propofolferwurf wahrscheinlich das Grundwasser belastet, dass Propofol auf gar keinen Fall in den Abfluss gehört.

00:53:01: Weil da wird es nicht rausgefiltert.

00:53:03: Propofool wird leider bei der Verbrennung erst ab... Da unterscheiden sich die Gelernten aber irgendwas zwischen achthundert und tausend Grad zersetzt.

00:53:12: Das heißt selbst wenn's im normalen Klinikmüll landet können wir nicht hundertprozentig sicher sein, dass es komplett zersätzt wird.

00:53:20: Am Ende müssen wir Verwurf reduzieren Und das vielleicht mit TCI-Modellen nicht immer die Fünfzig Milliliter Spritze aufziehen.

00:53:26: Wenn ich weiß, dass die Narkose nur noch zwanzig Minuten geht reicht vielleicht auch nur die Zwanzig Milliliterspritze für den Perfusor.

00:53:34: und und und Narkosen planen ja und Mülltrennung immer noch ein Thema was mich erschreckt.

00:53:42: Ich meine im privaten Bereich ist Mühltrennung in Deutschland mittlerweile Gott sei Dank doch sehr etabliert und in Klinik OPs gibt es regelmäßig nur Restmüll Tonnen.

00:53:55: Und wenn man dann sieht, was bei so einer OP und da müssen wir nur von einem kleinen Absäster gespalten wird unter einer Kose an Müll anfällt und auch ein Papier- und Plastikmüll der wunderbar getrennt werden könnte, denn ist das wirklich erschreckend!

00:54:07: Es gibt unterschiedlichste Mülltrennungsgedanken.

00:54:12: den attraktivsten für einen OP wie ich finde es Mültrennen bis zum Schnitt und danach nur noch Restmüll.

00:54:17: Das ist nicht die beste Variante aber die die beste Compliance schaffen würde, gerade wenn man über biologische Abfälle und so redet.

00:54:25: Die halt nicht in die Trennung rein dürfen.

00:54:28: Ich kenne einen Chef in der ambulanten Anästhesie, der jedem, der bei ihm arbeitet erst mal eine Klemme mit zum Arbeitseinstieg schenkt damit man dann von den Fläschchen oben auch das Alu noch abmachen kann und auch noch trennen kann.

00:54:41: also es gibt durchaus Leute, die das wirklich ernst nehmen und wirklich versuchen durchzuziehen.

00:54:46: aber wie du schon gesagt hast die Compliance muss da sein.

00:54:49: Wir wollen euch nicht ganz aus der Verantwortung lassen und wollen einmal hören, wie es denn bei euch so ist.

00:54:53: Das ist eine Slido-Frage.

00:54:54: ihr scant einfach den QR Code oben... ...und dann dürfte ich hier einmal abstimmen.

00:54:58: und wir wollen einfach nur mal sehen, wie's bei euch in den Häusern so aussieht mit Mülltrennung oder mit Klimaschutzmaßnahmen ganz allgemein!

00:55:06: So

00:55:07: auch wenn die anderen bitte noch weiter abstimmen?

00:55:09: Ich bin wirklich gespannt auf die Endergebnisse.

00:55:11: trotzdem fange ich schon mal an das ein bisschen zu erzählen.

00:55:13: also Mühltrennung haben wir hier sagen wir, etwas über fünfzig Prozent der hier Anwesenden in den Kliniken etabliert.

00:55:22: Selbst das Fünfzig Prozent ist ja schon erschreckend wenig.

00:55:25: die Aufkleber für die Narkosegasabsaugung sind in fünfundreißig Prozent der Klinik eine richtige Green Hospital Initiative gibt es nur in sechsundzwanzig Prozent auf Kleber auf den Vaporen in sechs und zwanzig prozent kontrafloran siebzehn Prozent.

00:55:42: und es gibt noch Wortmeldungen.

00:55:44: was.

00:55:45: Möchte jemand noch eine gute Idee beisteuern?

00:55:49: Na ja, weniger ne gute Idee als eine Rückmeldung aus ganz unterschiedlichen Häusern.

00:55:54: Weil ich in den vergangenen Jahr in verschiedenen Häuseren unterwegs gewesen bin und muss sagen Ich kann das nicht bestätigen.

00:55:59: Das fünftig ist glaube es deutlich weniger als fünfzig Prozent was Mülltrennen und so weiter.

00:56:04: In letzten Zeiten sind ein bisschen die Aufkleber und dass mit dem Vaporen hinzugekommen aber also ganz grob wird Wenn man Glück hat oder in den meisten Klingen wird Glas getrennt.

00:56:16: Aber schon das Plastik und Papier und Verpackungen würde ich sagen, also im Maximum mal zwanzig bis dreißig Prozent der Fälle wenn man ehrlich ist.

00:56:28: Und wäre ganz einfach auf einer Seite ähnlich wie im Haushalt demotiviert es natürlich ein bisschen wenn man hört dass in der Müllverbrennung vielleicht dann doch das Ganze wieder zusammengekippt wird macht es nicht besser.

00:56:44: Ich kann so ein bisschen vorweggreifen, ich bin in der Green Hospital Initiative unseres Krankenhauses mit dabei und da sind zum Beispiel auch von der Versorgungstechnik Personen mit dabei die einem ganz genau sagen können wie der Müll wann wo zu sein hat und was das kostet und genau wie das ganze abläuft sodass man da wirklich auch weiß okay wenn wir trennen dann lohnt sich.

00:57:05: dass aber ist natürlich ein guter Aspekt wenn man hinterher hört ok es wurde doch alles zusammengekippt Irgendwann die Kompleienz weg.

00:57:14: Also ich war mal beim Onboarding eines Arbeitgebers.

00:57:17: und da wurde tatsächlich gesagt, also die Tonne Restmüll kostet weiß ich nicht tausend Euro und die Tonnen Gelber Sack kostet vierhundert Euro und für Papier gab es sogar noch was.

00:57:27: Für eine Tonne Papier gabs durch fünfzig Euro.

00:57:29: Das wurde irgendwie aber halt natürlich fürs Gesamtunternehmen... Also man kann das genau bemessen und es ist für die Krankenhausträger halt wirklich ein Kostenfaktor.

00:57:38: Es macht schon nicht nur aus umwelttechnischer Sicht Sinn, Müll zu trennen sondern grundsätzlich.

00:57:43: Das ist absolut unverständlich.

00:57:44: bei uns ist tatsächlich sogar extra jemand eingestellt worden nur um Green Hospital umzusetzen.

00:57:49: Man muss aber auch sagen was diese Person mir rückmeldet wie sehr der Widerstand auch aus dem Personal zum Teil da ist.

00:57:57: Das heißt, selbst wenn man das mit Überzeugung macht... ...das deswegen der Appell vielleicht an uns alle.

00:58:03: Wenn es etablierte Konzepte gibt, dann würde ich vorzuleben und nicht die, die eh schon was dagegen haben den noch Futter zu geben.

00:58:10: Hier war noch Wortmeldungen, wollt ihr?

00:58:13: Ich hätte auch eher eine Frage an alle anderen weil gerade in dem Haus wo ich jetzt erst hospitiert hatte hatten die OP-Kittel, die wieder verwendbar waren also einfach wieder aus Stoff

00:58:25: wie

00:58:26: Häufig.

00:58:26: gibt's die?

00:58:27: Weil das war jetzt erst mal, dass ich das wiedergesehen habe.

00:58:32: Also bei uns im Haus ist es so, dass es einen Chefarzt gibt der die regelhaft noch anfordert und ansonsten gibt sie nicht mehr.

00:58:39: aber...

00:58:39: Wie haben die?

00:58:40: Ihr habt die generell... Sie

00:58:41: sind nicht auf Intensiv für Anziss, natürlich nicht!

00:58:44: Aber die ich morgen nutzen, die im Saal.

00:58:45: Wir

00:58:46: haben keine und sie werden auch gerne zum Warmhalten benutzt.

00:58:49: Wir nutzen die standardmäßig also ganz unterschiedlich.

00:58:54: Unikötting Wortmeldungen dazu schauen.

00:58:57: Ja, wir müssen nur auch ein bisschen auf die Zeit gucken!

00:58:59: Ich weiß das es ein emotionales Thema ist.

00:59:02: Das gemeine ist ja dass es mit Einmalmaterial oder Widerverlösbematerial nicht an sich getan ist.

00:59:09: Die Frage ist ja was für Kosten stehen da mit hinter?

00:59:11: und schießerweise kann es manchmal sein als Einmal Material für die Umwelt?

00:59:15: Auch wenn es mehr Müll verursacht kostenneutraler ist was die CO-Zweibelastung angeht Weil die Herstellung das Waschen, das Wiederaufbereiten, das Sterilisieren alles drum und dran.

00:59:27: Natürlich auch CO² verursacht!

00:59:29: Und da muss genau geguckt werden was ist die CO²-Historie von dem jeweiligen Arbeitsgerät?

00:59:36: Ganz wichtiger Kommentar ja Ich

00:59:37: finde es total super dass mein Text zu der Folie jetzt hier schon umfassend gerade bearbeitet wurde.

00:59:42: ich hoffe alle Leute haben gut zugehört.

00:59:44: Das einzige was sich noch beisteuern kann weil es ist wie ich im Moment so der Trend geht ja dahin zu sagen Mensch Stadt Einweg machen wir wieder mehr Weg und jetzt scheint es so zu sein.

00:59:55: Es war gerade im Ärzteblatt letzte Woche, da war der Vortrag schon mehr oder weniger fertig, dass er von mir hier die Quelle nicht mehr eingefügt hat aber das eben gerade tatsächlich bei Laryngs Masken und die wieder widersiedelverwendbare Modelle gibt sich jetzt doch Sicherheitsbedenken gibt weil eben Mikrorisse durch die Sterilisation bzw Autoklavierprozesse zeigen.

01:00:15: also Das ist so ein bisschen Wasser auf die Mühlen von denjenigen, die immer schon gesagt haben.

01:00:20: Ah das wird es nicht sein mit dem Mehrweg also ein bisschen wasser in den Wein tatsächlich.

01:00:26: Absolut wobei ich spannend eine Arbeit jetzt gerade mit der Autorin gesprochen hat.

01:00:31: Die hat Mülltrennung im Rettungsdienst durchgesetzt und dass ist umsetzbar und da haben wir auch viele gesagt, dass das gar nicht geht.

01:00:38: Also selbst das ist möglich.

01:00:45: So, nach unserer studienbedingten Reise in die Zukunft wollen wir noch ein bisschen weiter in die zukunft reisen weil wir wollen euch auch noch unsere visionen teilen also Sachen die wo wir nicht sicher sind ob es umgesetzt wird aber wo wir es für sehr sehr wünschenswert halten.

01:01:01: Und da möchte ich anfangen mit einer Sache, jeder der den Podcast schon mal gehört hat weiß dass mir das im Dorn im Auge ist.

01:01:07: Das ist nämlich die Paywall, die wir haben.

01:01:09: Wir erwarten alle von unseren Assistenten und selbst, dass wir evidenzbasierte Medizin auf aktuellem Stand machen.

01:01:17: dabei muss man aber sagen, dass man zurzeit für ein einzelnes Paper irgendwas zwischen dreißig Achtzig Dollar bezahlen muss und dann weiß ich noch nicht, ob dieses Paper mir was nützt.

01:01:31: Und selbst mit einem Uni-Zugang sind mittlerweile nicht mehr alle Papers verfügbar.

01:01:38: Chest ist ein gutes Beispiel, wo man selbst über – ich kann jetzt sprechen – UMG und MAH Zugänge nur noch bis Jahrgang zwanzig, zweinzwanzig zugreifen kann.

01:01:48: alles, was danach kommt, nicht mehr zugreifend kann.

01:01:50: Das heißt diese Studien sind so verschlossen aus dem Nähkettchen geplaudert.

01:01:57: Wir haben Glück, dass eine Kollegin von unserem Podcast in Basel arbeitet.

01:02:00: die Schweizer haben noch ein bisschen mehr Zugriff als wir Deutschen.

01:02:04: Ja also ich hoffe sehr das wir irgendwie dahin kommen, dass wir eine Free Open Access Medizin haben um wirklich evidenzpartierte Medizin an die Patientinnen und Patienten ran zu bringen und nicht in Lehrbüchern Blättern zu müssen, die uns auch Geld kosten und die wahrscheinlich wissen von vor zehn Jahren vermitteln.

01:02:20: Genau, zudem wäre eine Vision von uns das Worte Leben retten können und zwar was ist damit gemeint.

01:02:26: Wir können hier aus der Luftfahrt lernen.

01:02:28: wir haben ja schon mehrfach aus der luftfahrt gelernt.

01:02:30: kommt vielleicht gleich auch noch so ein bisschen?

01:02:33: aber hier konnte gezeigt werden dass besonders flache Hierarchien und wenn gedutzt wird statt gesetzt wird es zu Fehler vermeidung kommen kann oder beziehungsweise dazu führt Und dadurch dann am Ende Leben gerettet werden können, weil gerade in der Fliegerei muss man ja sagen steht halt auch einfach sehr viel auf dem Spiel.

01:02:53: und wenn man sich da nicht traut.

01:02:54: Weil eine hohe Hierarchie ist und die es mit einem Du-und Siegefälle schon von vornherein gegeben Dann haben wir hier ein Potenzial was wir noch ausschöpfen könnten vielleicht in Zukunft.

01:03:07: Genau das ist so ne Folie.

01:03:09: Da wünschen wir uns eigentlich dass wir auf Augenhöhe agieren.

01:03:14: Zum einen, dass wir zum Beispiel solche Sachen verwenden wie das Crew Resource Management oder eben auch Gerrit?

01:03:23: Ja die Kommunikation auch Augenhöhe.

01:03:26: Interprofessionell!

01:03:27: Wir sehen ja Patienten ziemlich global aber wir haben gar nicht die Möglichkeit an jeder Stellschraube zu drehen und wir sind nicht die einzigen die den Patienten gut tun sondern wir arbeiten im Team und wir haben alle das gleiche Ziel.

01:03:39: Und da müssen wir uns wirklich einfach mal mit den Standes, Dünkeln umschlagen im Moment und wir hoffen dass sie bis dahin abgebaut werden.

01:03:47: Wir sind da dran.

01:03:48: ich denke insbesondere unsere und die kommenden Generationen sind auf einer anderen Ebene werden anders großgezogen.

01:03:54: Und wir alle zusammen sind für die Patientinnen und Patienten da und wollen ihnen helfen.

01:03:59: Genau also ich muss sagen auf eine Diastation ohne meine Pflegekräfte wäre ich aufgeschmissen.

01:04:04: Also wenn die sich nicht trauen mir irgendwelche Sachen zu sagen dann sind die Patienten schlecht versorgt.

01:04:09: Wir sind bei Visionen und eine Vision, an der ich auch wirklich ganz aktiv arbeite ist das Thema oder den des angehendes Themas arbeitsbedingte Vertieg.

01:04:18: Vertiegt tut uns nicht gut.

01:04:23: wir müssen nachts arbeiten.

01:04:24: Das lässt unser Beruf nicht anders zu und im Zweifel ist es aber bei uns auch so besser ist ein müder Arzt da als gar kein Arzt oder Ärztin Und wir müssen aber lernen, damit umzugehen.

01:04:36: Das ist etwas was jeder von uns weiß.

01:04:38: Ach nachts bin ich müde dann bin ich vielleicht nicht so leistungsfähig.

01:04:40: das wird abgetan.

01:04:41: Mühde oder Fatigue ist nicht gleich müde.

01:04:44: wenn ich die ganze Nacht durcharbeite im OP Dann bin ich nicht mehr leistungspfähig.

01:04:47: Dann kann ich mich nicht mehr so gut konzentrieren.

01:04:49: Wenn ich mir so reaktionsfähig neben Sachen nicht mehr war Kann Ich mir so gut kommunizieren.

01:04:53: was ja eigentlich ein unserer großen stärken ist und Um dem zu entgegen dass es auch eine europäische Strömung dir von den europäischen Fachgesellschaften angestrebt wird ist die Implementierung von Fatigue Risk Management System.

01:05:06: Fatigue muss man hier differenzieren vom chronischer Fatigue, wie sie viele vielleicht kennen, sondern wirklich.

01:05:14: es geht darum warum bin ich um drei Uhr nachts nicht so einsatzbereit wie um drei und nachmittags?

01:05:18: Und Fatigue risk management System haben verschiedene Möglichkeiten.

01:05:22: ein Part is reporting.

01:05:24: das heißt ich kann sagen Ich bin jetzt vertiegt.

01:05:28: Dann kann ich sagen, das ist der Grund und dann kann ich analysieren.

01:05:30: Ist es ein arbeitsbedingter Grund?

01:05:31: Ist das mit einem privater Grund?

01:05:33: Dana wird mir dabeipflichten.

01:05:35: Man schläft nachts mit dem Kind vielleicht nicht mehr ganz so gut.

01:05:37: Und dann steht man morgens auf und merkt einfach heute bin ich nicht einsatzbereit.

01:05:42: und da haben wir gerade schon gesagt Wir gucken ja zur Luftfahrt.

01:05:44: in der Luftfahrts ist überhaupt kein Problem zu sagen Ich bin an fit for duty und bleibe Zuhause.

01:05:49: ich mache dann einen Fatigue Report und sage Meine familiäre Situation hat es nicht zugelassen, dass ich mich richtig erhole.

01:05:55: Ich kann nicht fliegen, da wird ein Springer gezogen der macht das und... ...ich werde dann in den nächsten Springer-Dienst gezogen.

01:06:02: und das Ganze funktioniert.

01:06:03: anonymes wird von einem Fatigress Manager einer Gruppe die nicht mit sozusagen Personalverantwortung und Personalkonsequenzen zu tun hatte sondern rein dafür als Sicherheitsgremium zur Verfügung steht analysiert und ausgewertet und geguckt.

01:06:16: was kann man machen um das zu optimieren?

01:06:18: Das geht bei denen auch so weit, dass die reporten können.

01:06:21: Boah das Hotel war ein ganz schönes Party-Hotel.

01:06:23: ich konnte gar nicht schlafen.

01:06:24: Guckt mal bitte ob ihr nicht was anderes findet auf einer dominikanischen Republik und was anderes als ein ordentlich klusives Hotel zu finden ist da schwierig habe ich mir sagen lassen.

01:06:33: Das geht aber auch noch weiter.

01:06:35: zum Thema Vertieg.

01:06:38: Die Kolleginnen und Kollegen in der Luftfahrt haben einen ganz anderes Dienstplanmodell.

01:06:42: die haben biomedizinische Dienstplanung.

01:06:45: die berechnen die Müdigkeit der Kolleginnen und Kollegen, je nachdem in welchem Abschnitt sie gerade sind.

01:06:51: Es gibt da das sogenannte Boing-Alertness Modell was nur eine Möglichkeit ist und dies wird eine Abstufung von eins bis zehn.

01:06:59: wie wach bin ich?

01:07:00: Und das führt anhand der circa jahrenrhythmik und anderer persönlicher Faktoren insbesondere Reportingfaktoren genommen.

01:07:06: und dann kann ich gucken wenn ich die Dienstplanung mache für den nächsten Monat flug von Frankfurt nach Las Vegas.

01:07:13: Das ist der Zeit oder die Zeit, die ich irgendwo annehme.

01:07:16: Und das sind die Situationen wo ich wirklich alert sein muss zum Beispiel der Landeanflug.

01:07:20: und dann kann ich wirklich gucken wie alert ist der Pilot oder die Pilote in dem Moment?

01:07:25: Und was kann ich vielleicht machen um das zu kompensieren, falls es nicht eine gezielte Pause, ein Kaffee, einen PowerNAP?

01:07:30: und das ist etwas wo ich die Vision habe daran zu arbeiten dass wir uns einmal zu evaluieren auf der Intensivstation und im OP wo wir dann vielleicht auch mal argumentieren können.

01:07:40: Ja, ihr habt jetzt vielleicht eine dringliche OP das ist jetzt aber die fünfte in der Nacht und ich bin vertiegt.

01:07:45: lasst mich einfach mal zwanzig Minuten die Augen zu machen.

01:07:48: Dann können wir weiter reden.

01:07:49: Eine von meinen Geschichten zu ja vertieg ist dass ich es geschafft habe um drei Uhr nachts bei einer eiligen Sektion einen Spinale wollte ich stechen.

01:07:59: Ich hab' den Spinalkanal erreicht Das Bupi-Vakain und das Sofenter der Patientin an den Rücken gespritzt, weil ich einfach zu müde war in dem Moment.

01:08:09: Ja!

01:08:10: Ich glaube dass dabei ein Fehler ist, der jedem passieren kann... ...das war einfach

01:08:15: ja,

01:08:15: vierundzwanzigstunden Dienste.

01:08:16: Es

01:08:17: ist aber auch ein ganz vertieg.

01:08:19: Wir haben da jetzt auch eine Session zu gehabte Berufspolitik.

01:08:22: Siebzig Prozent aller Ärztinnen weiter Bildung haben vertieckbedingte Fehler gemacht.

01:08:26: Und wir beschäftigen uns mit Themen wie Second Victim.

01:08:30: Das ist ein Riesenpunkt.

01:08:33: Man bringt unerfahrene junge Kolleginnen und Kollegen in Situationen, wo sie genötigt werden auf einem Niveau zu arbeiten, wo Fehler passieren... ...und da leiden wir

01:08:41: darunter.".

01:08:43: Genau das Pondore, das medizinische ist vielleicht auch die grünen Kügelchen.

01:08:46: ich denke, dass es vielleicht vielen auch einen Begriff.

01:08:49: Vielleicht nochmal ganz kurz vorweg des Second Weakthemphänomien.

01:08:52: gibt es jemanden der das nicht kennt muss sich das noch mal erklären.

01:08:59: sagt ihr so vorne?

01:09:02: Also im Endeffekt ist es, ich sage was ganz kurz dazu.

01:09:08: Es ist so dass der Second Victim wir als medizinisches Personal sind und das First Victim die Patientin.

01:09:14: Und falls das wirklich mal passiert sein sollte dann gibt es von den Kollegen aus München vom PSOer Akut eine Möglichkeit sich dort Hilfe zu holen.

01:09:25: akut Alles gut.

01:09:27: Und das wäre der QR-Code auf der linken Seite, ich gehe jetzt nicht die einzelnen Stadien durch aber man kann hier schon sehen es gibt unterschiedliche Aspekte und zum einen kann es sein dass man eben diese Situation verlässt und damit auch den Arbeitsplatz verlässte oder dass man die Situation dysfunktional überlebt, oder eben an der Situation wächst.

01:09:47: und ich glaube das ist der Punkt den wir alle erreichen müssten.

01:09:50: Dass wir bessere Peer Support Programme haben, dass wir mehr einfach darauf achten wenn es uns nicht gut geht dass wir da daran einfach...

01:09:59: Wir hatten ja heute Morgen schon eine Session zu meinen Lieblingsfehler und dort haben wir natürlich nicht repräsentativer.

01:10:05: Wir haben eine Umfrage gemacht.

01:10:06: wer von euch hat sich schon mal als Sekten victim gefühlt?

01:10:09: Also wer hat aufgrund seines Fehlers?

01:10:11: Und dabei sind rausgekommen, dass über siebzig Prozent und wir waren von einer alter Struktur sehr, sehr ähnlich.

01:10:16: Ich beschließe mich damit ein.

01:10:18: Wir haben eh schon einen Fachkräftemangel in der Medizin, die massiv ist.

01:10:22: Diese Leute gehen uns verloren.

01:10:25: Das heißt, wir müssen lernen, dass es uns Geld und Arbeitskraft bringt oder dass es sich lohnt das Geld zu investieren weil es uns Arbeitskraft erhält um diesem eh schon angespannten Markt indem wir uns um die psychische Gesundheit unserer Pflegekräfte Ärztin kümmern.

01:10:46: Und abschließend etwas, was wir mit dem Podcast jetzt tatsächlich seit sieben Jahren versuchen und ich hoffe es uns auch heute so ein bisschen gelungen ist jeder der versucht Unterhaltung und Bildung voneinander zu trennen hat beides nicht verstanden.

01:10:59: Ich glaube das ist etwas was man vielleicht manchmal auf die Kongresse oder in die Lehrbücher produzieren kann.

01:11:09: Das sind nicht zwei verschiedene Dinge nicht mal zwei Seiten einer Medaille, sondern das ist eine oder selbe.

01:11:14: Wenn ich sehe wie gut meine Kinder Liedtexte die ihnen gefallen auswendig lernen und wie schwer es ihnen mit Vokabeln oder sowas fällt dann weiß man am besten das lernt was an einem Spaß macht.

01:11:26: Das heißt man muss vielleicht die Inhalte einfach auch spaßig verpacken damit sie hängen bleiben Und das versuchen mittlerweile viele viele Projekte.

01:11:35: aber deswegen ist glaube ich foam und junge Bildung so wertvoll Genau.

01:11:41: Und damit sind wir so ein bisschen vor der Zeit, aber ich glaube das ist auch gar nicht so schlecht.

01:11:45: In der Schule die letzte Stunde da darf man auch mal ein bisschen früher...

01:11:47: Können wir draußen Unterricht machen?

01:11:49: Was?

01:11:50: Können weh draußen Unterrichten machen?

01:11:51: Genau!

01:11:53: Ich suche trotz habt ihr Fragen Anmerkungen zu dem Vortrag generell dann freuen wir uns.

01:12:00: also.

01:12:01: gibt es hier noch Wortmeldung eurerseits keiner traut sich.

01:12:06: freitag alle

01:12:06: wollen nach Hause.

01:12:07: verstehe verstehe ich auch.

01:12:09: Da wir auch die Moderation haben, dürfen wir keine Fragen stellen.

01:12:12: Also könnten wir natürlich auch...

01:12:17: Ich glaube dann wollen wir euch auch zeitig in das verdiente Wochenende entlassen.

01:12:24: Folgt uns gerne beim Pin-Up Docs Projekt.

01:12:27: Wir wollen es noch einige Jahre weiter machen.

01:12:29: und was man vielleicht aus so einem Projekt lernen kann, dass gute Ideen in dem Fall Ganz ursprünglich mal Johannes und ich nicht immer an einem Schreibtisch entstehen, sondern gute Ideen vielleicht auch manchmal bei nem Bier oder übermütet auf der Intensivstation.

01:12:47: Und von da zu ziemlich

01:12:48: fatig würde ich sagen.

01:12:51: Guck gerne mal rein!

01:12:53: Wenn ihr uns vor irgendeinem Kongress seht oder so kommt gerne, spricht uns an.

01:12:57: wir freuen uns jedes Mal über das Feedback Genau.

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