"titriert" Journalclub Mai 2026
Shownotes
Der Journalclub von Mai 2026 hier in der "titriert"-Version. ACHTUNG! Für die "titriert"-Folgen gibt es KEINE CME-Punkte!
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei den Pinup-Docs.
00:00:03: Ich bin Torben,
00:00:05: ich bin Dana,
00:00:06: Pauler,
00:00:08: Henning und Marc.
00:00:10: Ihr hört die Pinup Docs.
00:00:11: Wir reden jeden Monat über perioperative Intensiv- und Notfallmedizin.
00:00:15: Wenn euch gefällt was ihr hört dann werft euch uns doch bitte... Rau schneiden!
00:00:22: Wenn euch gefällt, was ihr
00:00:24: hört.
00:00:25: Werft
00:00:25: euch doch bitte in den Hut!
00:00:26: Wenn euch gefehlt was ihr gehört dann lasst uns doch bitte eine Bewertung auf dem gängigen Podcast Plattformen da.
00:00:32: Wenn euch besonders gut gefällt was ihr erhört dann könnt ihr uns über unsere Homepage www.pin-up-docs.de was immer ihr für richtig haltet in den Hut werfen.
00:00:42: Wenn ihr für diese Folge zehn E Punkte haben wollt dann merkt euch die vier Kotwörter die in dieser Folge versteckt sind.
00:00:48: Gebt sie auf unserer Homepage unter cme-bescheinigungen ein.
00:00:52: Wenn ihr ärztliches Personal seid, dann gebt ihr eure einheitliche Fortbildungsnummer an und dann bekommt ihr drei cme Punkte gut geschrieben.
00:01:02: wenn ihr Fachpersonal seid Dann bekommt ihr über nur pdf Ein PDF Und könnt das bei eurem Arbeitgeber einreichen.
00:01:12: Wir können leider keine notfallmedizinischen fortbildungspunkte beantragen, da wir in Niedersachsen sind und das es in Niederachsen noch nicht etabliert ist.
00:01:21: Und wenn ihr die CME-Punkte bzw.
00:01:22: die Fortbildungsscheinung im Anspruch nehmen würde uns sehr freuen, wenn ihr uns was in Hut werft weil's doch etwas Zusatzaufwand von uns ist und wir auch Geld brauchen um dieses Projekt am Leben zu erhalten.
00:01:35: Das haben auch letzten Monat Leute gemacht.
00:01:38: stellvertretend lese ich ein paar vor.
00:01:41: Steffen schreibt, Steffen wird nachher auch noch hier sein Auftritt haben beim Lieblingsfehler.
00:01:48: Es braucht mehr Fuck-Up Fridays in dieser Welt.
00:01:52: Johann schreibt vielen Dank für die vielen tollen Stunden Weiterbildung.
00:01:58: Benedikt schreibt kleiner Beitrag zum DeLorean.
00:02:03: Thomas schreibt Vielen Dank für euer Engagement.
00:02:06: Lisa schreibt, die Sepsis-Folge war so toll.
00:02:09: Vielen Dank und Michaela schreibt bester Zeitvertreib bei der Einschlafbegleitung.
00:02:18: Ja, Einschlaffbegleitungen kann ich auch ein Lied von singen!
00:02:21: Ich hoffe es ist nicht nur Einschlaufbegleitation für das Kind... Also es ist nur Einschlaufbegleiterung für das kind und nicht für dich.
00:02:30: aber wurde uns auch schon häufiger gesagt dass wir gut zum einschlafen geeignet sind.
00:02:35: Patrick schreibt, ihr seid super!
00:02:36: Ich ärgere mich euch erst jetzt entdeckt zu haben.
00:02:39: Macht weiter
00:02:39: so!".
00:02:40: Vielen vielen Dank.
00:02:41: es gab noch viele andere Spender.
00:02:43: das freut uns alles sehr und wir lesen das gerne.
00:02:46: wenn ihr was zu dieser Folge zu sagen habt dann kommentiert am besten über unser Kontaktformular aber auch über die gängigen nicht rechtsradikalen Social Media Plattformen und wir versuchen dann das Ganze hier auch einfließen zu lassen.
00:03:00: so können wir voneinander lernen.
00:03:04: So, ich glaube, ich habe mein Anfangssermon abgearbeitet und freue mich sehr wieder hier zu sein.
00:03:12: Ich persönlich habe heute Rufdienste.
00:03:13: Das heißt wenn mein Telefon klingelt und nicht zwischendurch verschwunden bin dann tut es mir leid.
00:03:18: Ich hoffe aber die Klinik kommt ohne mich klar!
00:03:22: Also kommen wir zu vermischtes und bisschen vermishtes.
00:03:25: Ich hab letzte Folge dazu aufgerufen mir eure Rezepte für Spinale zu schicken Und da sind einige bei mir eingegangen und ich habe erst überlegt, ob ich die ganzen einzelne Rezepte vorlese.
00:03:39: Aber im Endeffekt gibt es so zwei große Gruppen.
00:03:44: Es gibt die Gruppe Die pauschal meistens zwei Milliliter also zehn Milligramm Bupivakain für die Spinale Bei der Geburtshilfe gibt oder es gibt die gruppen die das größtend abhängig macht.
00:03:56: Da gibt es welche die das zum Beispiel also gar nicht so selten war, Größe in Milliliteren.
00:04:04: Also ein Ein-Siebzig Patient kriegt einen Komma sieben Millilitern oder ein Sebzig Patienten bei der Geburtshilfe kriegt eins Komma Sieben Millilitern und eine Eins Fünfzig Patientin kriegt Eins Komma fünf Millilitarer.
00:04:16: es gibt auch Leute Die Das zu Fenster und dass vorher mischen und von der Mischung, was denn meistens auf drei Milliliter hinausläuft je nach Größe etwas geben.
00:04:30: Was ich spannend daran finde ist dass die Leitlinie also das eigentlich häufig unterdusiert ist zumindest lauter leitlinien weil die leit linie sagt ganz klar fünf mysofenter da muss man mindestens milliliter geben.
00:04:44: Und die leiten Linie sagt auch ganz klar Die Versagerquote geht unter zehn Milligramm größer unabhängig hoch.
00:04:51: Es scheint aber weit verbreitet zu sein, es unterzudosieren muss man ehrlich sagen.
00:04:56: Vielen Dank für die ganzen Einsendungen.
00:04:59: das ist so mein Fazit.
00:05:01: Ich habe mich auch gewundert dass hat keiner mehr als zwei Milliliter in der Geburtshilflichen genommen.
00:05:06: also hat mir keiner geschrieben.
00:05:07: er nimmt pauschal zweikommer fünf milliliter buppi null fünf prozentig egal ob iso oder hyperbar plus zu fenter über zwei schein zumindest mit zu fentern nicht etabliert zu sein in unserer Hörerschaft.
00:05:24: Ich würde vorschlagen, diese ganzen Einsendungen packen wir euch alle mal zusammen in einen Beitrag auf unsere Homepage so dass ihr mal sehen könnt wieso die anderen Kochrezepte sind falls ihr das nochmal nachlesen wollt.
00:05:36: es wird ein kleinen Moment dauern aber Wir kündigen's gerne an wenn wir das fertig haben.
00:05:41: Ja das können wir auf jeden Fall machen.
00:05:42: Das ist eine gute Idee.
00:05:47: Wurde tatsächlich wenig unterschiedlich.
00:05:49: meisten nehmen hyperbar wobei ich halt Ich selbst Isobares nehme, aber das du sehe ich auch nicht anders.
00:05:55: Also ich nehm halt zwei Milliliter isobares Punkt Größenunabhängig.
00:06:00: Aber isobar scheint weniger auch deutlich weniger zu sein als hyperbares.
00:06:05: Ja ich nehme hyperbar ist tatsächlich nur für ein sattelblock und da nehme ich einen milliliter Und lasst die ungefähr zehn minuten sitzen Zehn bis fünfzehn je nachdem.
00:06:16: Auf jeden Fall ein spannendes thema weil man sieht dass es so viele unterschiedliche ansätze gibt und trotzdem irgendwie alle funktionieren.
00:06:22: ja
00:06:23: Genau.
00:06:24: Da sieht man eben doch, dass wir sehr wenig schwarz-weiß denken in der Medizin gebrauchen können und nur dieser Weg geht und dann in einem anderen Krankenhaus geht es wieder ganz anders.
00:06:35: Die Frage ist tatsächlich ob man das mal erheben müsste?
00:06:38: Studie Nummer fourtausendsehntausendsechzig.
00:06:40: Wir können das auf unser... aber das ließe sich ja tatsächlich ganz gut erhebt muss man ehrlich sagen.
00:06:46: also
00:06:47: wenn man... Ja Torben!
00:06:48: Du hast auch noch so viel Zeit.
00:06:49: Ja,
00:06:50: ja genau!
00:06:50: Also ich weiß gar nicht wohin mit meiner ganzen Zeit.
00:06:54: Mit drei Kindern?
00:06:55: Also...
00:06:56: Ich meine... Tänkliche
00:06:58: akute lange Weile.
00:06:59: Ja.
00:06:59: Mhm.
00:07:00: Ja weg
00:07:00: ist es
00:07:01: nicht.
00:07:03: Habe ich heute wieder gemerkt.
00:07:06: Kann ich mir vorstellen.
00:07:08: Dann haben wir noch Marc für vermischtes hier.
00:07:12: Mark bist du schon soweit?
00:07:14: Äh ja, ja ich bin soweits.
00:07:16: natürlich bin ich soweite
00:07:17: Selbstverständlich.
00:07:19: Ich hatte ja genügend Zeit, mich vorzubereiten und wir sind Anästhesisten und Anäesthesisten sind
00:07:24: immer bereit!
00:07:27: Ja
00:07:28: vielen Dank für die Einladung.
00:07:30: ich freue mich total dass ich wieder
00:07:31: hier sein darf.
00:07:32: und ich bin heute hier um
00:07:35: anzukündigen das
00:07:36: wieder was zu gewinnen gibt
00:07:37: und zwar mittlerweile den dritten Teil der einhundert-eins Perlen und zwar die einhunderteinsintensivmedizin.
00:07:45: perle
00:07:46: Und
00:07:47: da geht es wieder um Sprüche, Erfolgsmann, Bormus aus der Intensivmedizin.
00:07:54: Die sich nicht doppeln mit
00:07:56: der Anästhesie oder dem Eintrungsdienst und der
00:08:00: Evidenz die
00:08:02: jeweils dahinter steckt.
00:08:03: wenn es welche gab, die ich gefunden habe.
00:08:07: Es braucht ja für ein Gewinnspiel auch immer eine Frage.
00:08:11: Ich hab lange überlegt welche Frage ich nehmen soll.
00:08:15: Da wir
00:08:17: ja hier alle Mediziner sind, würde ich sagen dass die ersten drei die beantworten können was ein Turf
00:08:25: ist.
00:08:27: Sehr gut!
00:08:28: Geil!
00:08:28: Der kriegt eins der Einhundert-Eins
00:08:34: Intensivmedizin per.
00:08:36: Was ein Turv ist oder auch wo das der Begriff Turv herkommt?
00:08:40: Das könnte ich nämlich auch noch beantwortet.
00:08:43: Du
00:08:46: bist ein strebner Turm.
00:08:48: Also, hier
00:08:48: ist es egal...
00:08:49: Nein was ein Törf ist, das gut und ich bin mir zumindest sicher woher ich es kenne und ja.
00:08:58: Genau!
00:08:59: Und das wäre nämlich, also ich lese es jetzt nicht vor aber das wäre per alle Einhundert Eins.
00:09:04: Nämlich dass man einen Törff erkennt an Alaska und was Alaska bedeutet steht im Buch.
00:09:10: Sehr gut!
00:09:12: Genau vielleicht noch um das zu gewinnen Wie die letzten Male auch müsst ihr uns über das Kontaktformular auf der Homepage schreiben und es zählen auch nur die Einsendungen über das Kontaktformular.
00:09:23: Das heißt, wenn Ihr uns auf Instagram per E-Mail oder anderweitig schreibt dann können wir das leider nicht verwerten weil wir den Zeitstempel vom Kontaktformula brauchen damit das Ganze auch gerecht zu und her geht.
00:09:35: Sehr gut!
00:09:37: Okay da Marc jetzt schon mal da ist haben wir gedacht dass wir Ein bisschen weiter hinten machen, jetzt direkt mit Marc besprechen.
00:09:48: Marc hast du uns eine Perle die dir am Herzen liegt... ...mitgebracht?
00:09:52: Ja oder aus welchem Buch kommt sie?
00:09:55: Die kommt
00:09:55: aus den einhundert-eins Rettungsdienstperlen und das ist eine wie ich tatsächlich quasi täglich verwende oder daran denke und es ist Nummer seventy-sech, die Kraft die immer da ist, ist die Schwerkraft.
00:10:12: Das bedeutet für mich Dass du alles, was du tun kannst, kannst du mit oder gegen die Schwerkraft
00:10:17: tun.
00:10:19: Und
00:10:19: das fängt dabei an ob man sich nach vorne überbeugt wenn man eine Nadel legt oder ob man in den Knie
00:10:24: geht
00:10:25: und es macht einen riesen Unterschied ab einer Minute oder so fängt man gewöhnlich anders wenn man sich nur von überbeucht hinten im Rücken zu merken und damit zieht's einem Koordination und Kraft die man dann auch vorne an der Hand-Augenkoordination von der Nadel merkt.
00:10:43: Aber genauso gilt es natürlich für jedes Patient umlagern
00:10:47: und lagern.
00:10:47: Genauso gilt es fürs Intubieren, ist der Tisch auf der richtigen Höhe muss ich mich da nach vorne beugen oder nach hinten beim Spinal an das zu sich stechen.
00:10:54: Wie weit muss man sich da beugen setzen?
00:10:57: Oder wie hoch
00:10:57: ist der
00:10:58: Tisch?
00:10:58: Und gerade wenn's ums Heben
00:11:00: geht
00:11:01: weil es ja hier auch im Rettungsdienst gibt... Es gibt eine Studie des Rettungsthinsmitarbeiter noch mehr Rücken haben als Pflegekräfte die traditionell schon sehr häufig mit Rückenausfallen und Rückenprobleme haben.
00:11:16: Es gibt eine polnische Studie,
00:11:18: da wurden
00:11:18: zumindest teilweise
00:11:20: funktionelle Rückenbeschwerden bei zweiundneinzig Prozent der Mitarbeiter angegeben.
00:11:25: Und
00:11:26: das ist ungefähr dreizehnfach höher als anderes Personal im Krankenhaus.
00:11:33: Also passt auf euch auf!
00:11:35: Und denkt dran die Kraft, die immer da ist, die Schwerkraft
00:11:41: Auf jeden Fall.
00:11:43: Ich glaube aber... Also ich muss da morgens
00:11:44: schon dran denken, bevor ich überhaupt auf der Arbeit ankomme wenn mir zum Wiederholten mal aufgrund besonderer Schussedigkeit mein frisch zubereiteter Kaffee in der Küche runterfällt?
00:11:55: Ja!
00:11:56: Wenn irgend wem im OP oder in meiner Arbeitsumgebung was runter fällt dann habe ich zwei Sprüche.
00:12:03: Der eine ist schwerkraft funktioniert Oder ich hab dir da was hingelegt.
00:12:13: Wenn sich ihr da freuen, sich die Leute
00:12:14: immer besonders zu tun?
00:12:15: Ja ja und sie wissen mittlerweile auch alle das ich's tun werde.
00:12:20: Oh Gott!
00:12:24: Vielen vielen Dank Marc.
00:12:26: Ich glaub mich wundert dass du übrigens gar nicht mit dem Rettungsdienst weil wenn ich an meine Rettungsthinszeit zurück denke ich hatte Gott sei nie rücken beschwerden also nie längerfristig.
00:12:34: aber es ist ja wirklich schon so dass man in den unmöglichsten Winkeln echt schwere runter tragen muss.
00:12:42: Und zu meiner Zeit, ich glaube das hat sich gebessert.
00:12:45: war es auch echt noch... Wenn du eine Tragehilfe nachgefordert hast da wurdest du komisch angeguckt also beziehungsweise...
00:12:52: Das wollte ich auch gerade sagen.
00:12:53: Ja!
00:12:54: Das
00:12:55: war nicht so.. Da will jemand was Gutes für die Gesundheit wie ihr braucht tun und will sinnvoll handeln sondern wie ihr brauch der Tragehhilfe kriegt ihr das nicht alleine hin?
00:13:05: Du denkst so ja alter... Hundertzehn Kilo im Tragestuhl Im Tuch.
00:13:14: Im Tucht zu zweit, ja?
00:13:16: Genau!
00:13:17: Oder selbst wenn sie nicht so schwer sind dann hast du noch bei einem Banneräer oder irgendwie hast du das Beatmungsgerät auf dem Rücken oder nur den Oxybag und der andere hat den C-III auch umhängen und so... Das ist ja alles enges Treppenhaus.
00:13:32: Alles erzint.
00:13:36: Vielen vielen Dank Marc!
00:13:37: Du bist herzlich eingeladen ... auch noch weiter dabei zu sein, aber wir verstehen auch... ... da wir alle sowieso Massen an Zeit haben.
00:13:44: Gar
00:13:45: nichts
00:13:45: zu tun haben!
00:13:46: Massenanzeit haben wenn du den Abend mit deiner Familie verbringst?
00:13:53: Das werde ich tatsächlich tun allerdings erst um neun.
00:13:57: So lange höre ich einfach noch zu und winke ein bisschen.
00:14:00: Haben wir sonst noch was für vermischtes?
00:14:03: Nee, glaub nicht.
00:14:05: Wir sollten vielleicht noch kurz etwas Kurzer Kommentare sagen.
00:14:08: Ich habe vorhin nochmal kurz geguckt habe zumindest keine Kommentare, die ich jetzt hier beantworten wollen würde.
00:14:14: Aber wir freuen uns natürlich immer sehr wenn ihr uns Kommentare schreibt!
00:14:18: Wir haben nur von den letzten Folgen die meisten Kommentare, Wir freuen uns aber darüber hinaus natürlich immer sehr, wenn ihr uns auch sonst liebe Kommentare schreibt und uns schreibt das wir euch bei eurer Facharzt-Weiterbildung Ausbildung oder auch sonst im Leben begleiten.
00:14:39: Das ist sehr schön und bedeutet uns sehr viel!
00:14:43: Ja ich habe zu meinen Themen auch keine Kommentare die ich erwähnen müsste.
00:14:49: In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend bis bald!
00:14:52: Bis dann!
00:14:53: Tschüss!
00:14:55: Dankeschön, tschüss!
00:14:58: Das Kotwort für die Perle ist Schwerkraft.
00:15:03: Genau und alle, die jetzt zu uns gefunden haben, die haben es wahrscheinlich auch schon gesehen und gehört.
00:15:09: aber im Endeffekt möchten wir nochmal darauf hinweisen dass wir jetzt insgesamt drei unterschiedliche Feeds haben einmal den Hauptfeed für Hauptfolge- und Sonderfolgen davon gab's ja schon zwei diese Jahres und es gibt auch noch mindestens eine.
00:15:24: Die ist in the making sozusagen.
00:15:27: Und gleichzeitig gibt es aber auch noch die alten Folgen einmal zum Nachhören, in einem grünen Symbol von uns mit The Old Ones und einmal die Titriertfolgen, die wir sozusagen euch alle nochmal extra hochgeladen haben.
00:15:41: das findet ihr am gelben PinupDocs Logo und da könnt ihr die ganzen Titrierte folgen auch nochmal nachhören und da werden auch zukünftig alle Titriertenfolgen hochgeladen von den aktuellen Folgen, sobald sozusagen der fünfzehnte des Folgemonats erreicht ist.
00:15:59: Zum einen vielen Dank nochmal an Henning fürs Hochladen das Ganze.
00:16:03: du hast uns da großartige Arbeit geleistet.
00:16:06: Das zweite ist...
00:16:07: Auf jeden Fall und LinkedIn hat auch viel Liebe gespendet.
00:16:11: ich habe ich muss es ganz kurz sagen hier irgendwo Ich weiß nicht ob ich's jetzt finde Entschuldigung, es braucht ein bisschen absoluter Ehrenmann.
00:16:25: Der Henning hat Jan noch geschrieben.
00:16:27: das wollte ich noch erwähnen.
00:16:28: finde auch
00:16:29: vielen Dank geht
00:16:32: genau wichtig ist.
00:16:34: die die das hier hören die wissen's wahrscheinlich schon aber ihr könnt ja vielleicht isst auch anderen Leuten erzählen Die alten feats werden nicht mehr die sind noch da sie sind nicht komplett weg Aber Sie Werden Nicht Mehr Befüttert.
00:16:46: Das heißt die Leute müssen die neuen feats abonnieren also die podge feeds
00:16:52: Ja.
00:16:53: Okay, gut!
00:16:55: Dann kommen wir zum Journal.
00:16:56: Klappt würde ich sagen.
00:16:57: Gut.
00:16:58: Willst du anfangen Henning?
00:17:00: Ich kann mal anfangen... ...ich habe mich mal etwas tiefer in die Intensivmedizin reingewagt und hoffe das geht jetzt nicht voll in die Hose.
00:17:08: Ach wasch!
00:17:10: Meine Erfahrung beschränkt sich da ja so auf vier Wochen Charmolatur.
00:17:13: deswegen an euch drei hier im virtuellen Raum und alle Hörerinnen daraus und immerhin mit Anmerkungen kommentaren.
00:17:19: Aber die erste Studie heißt Invasive Hemodynamic Monitoring Guided Resuscitation Improves Survival in Schock, Systematic Review and Meta-Analysis von Liliana Naghi et al.
00:17:32: im Annals of Intensive Care aus dem April, twenty sechsundzwanzig.
00:17:36: Worum geht es?
00:17:38: Der Schock im Sinne von Diskrepanz zwischen Sauerstoffangebote und Bedarf ist ja eine Hauptbesache für Moralität oder Modulität auf der Intensivstation.
00:17:45: Da liegen die Mortalitätsraten laut den Autoren im Bereich von dreißig bis sechzig Prozent.
00:17:50: Und dabei stellt uns häufig die hermodinamische Instabilität irgendwie vor Probleme und mit den konventionellen Überwachungsmaßnahmen, also ATZ-Vokaltraschall sind ja Aussagen über adäquate Gewebsperfusionen nur schwer zu treffen.
00:18:05: Das sagt und zwar das erweiterte hermodynamischen Monitoring auch nicht so direkt über was aus aber wir erhalten immer eine ganze Menge mehr an Daten, mit denen wir die Behandlung geben falls optimieren können.
00:18:15: Und ob sich die Anwendung von einem erweiterten hemodynamischen Monitoring gegenüber dem conventionalen Monitoring in besseren Outcomes wieger spiegelt, hat diese Arbeit jetzt einmal untersucht.
00:18:26: Dazu wurde eine Literaturrecherche in drei großen Datenbanken durchgeführt – PubMed, Cochrane Library und M-Base – und eingeschlossen wurden Klinical Trials, Retrospective und Prospektive auf Servationstudien die eben den Einsatz eines erweiterten hemodynamischen Monitorings, darunter haben sie verstanden PAK-PICO und etwas das LITCO heißt.
00:18:48: Also Lithium dilution cardiac output also einiges Verfahren wie PICO mit der Standardtherapie ohne dass erweiterte hemodynamische Motoring verglichen haben.
00:18:59: Einstoßkartänen waren Patientinnen, achtzennäre oder älter, die einen Schock aus irgendeiner Ursache hatten oder hemodynamisch instabil waren darf an Kreislaufunterstützung hatten.
00:19:12: Schwangere Patientinnen und Patienten, bei denen Studienbeginn bereits ein Organersatzverfahren etabliert war wurden ebenfalls eingeschlossen.
00:19:22: Genau jetzt interessant ausgeschlossen wurden unter anderem Studien, bei den die unkalibrierten Verfahren verwendet wurden also dieses Flowtrack und Vigileo was man so kennt.
00:19:32: Und als Primary Outcome haben sie festgelegt die Mortalität wobei sieht da sowohl die In-Hospital-Mortality als auch die Dreißig-Tage-Motorität betrachtet haben, das aber nicht so wirklich als kombinierter Endpunkt definiert haben.
00:19:45: Also sie geben nachher beide Werte an – beide gelten als Primary Outcome.
00:19:50: Secondary Outcomes waren die Notwendigkeit von Organunterstützung.
00:19:54: Das kann von medikamentöse Unterstützung bis organen Ersatzverfahren alles bedeutet haben Die Dauer der Organunterstützungen, die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus, die aufenthalte Dauer auf den Sensivstationen, die Menge an verabrechter intravenöser Flüssigkeit verschiedene Scores des Organversages als zum Beispiel das Sofa und Komplikationen, die eben im Rahmen des erweiterten hemodynamischen Monitorings auftraten.
00:20:20: Zu den Ergebnissen es konnten insgesamt vierunddreißig Studien davon sieben ARCTs eingeschlossen werden und die hatten insgesamt sechshundertsechsund dreißigtausend vierhundert einenviertzig Patienten von den tausend dreihundert zwölf mit sceptischem Schock.
00:20:36: Sechshundert zweiein dreißigtausend Neunhundertseventeig mit Kardiogemenschock, nur achtundsebteig mit Trauma assoziiert Schockgeschehen und knapp zweitausend mit einer gemischten Schockform.
00:20:49: Bei hunderttausend zweihundertzechsten Achtzig von all diesen Patientinnen wurde ein hemodynamisches Monitoring verwendet.
00:20:56: Und dann kommen wir auch schon zum Primary Outcome also die Mortalität.
00:21:00: für die In-Hospital-Mortalität ergab sich bei ca.
00:21:04: vierhundertfünfzietausend analysierten Patienten in Daten Ein signifikant geringes Risiko für das Versterben im Krankenhaus mit einer Orts-Ratio von Nullkommar Sechsechs.
00:21:14: Für die Dreißig-Tage-Mortalität gab es sich hierbei noch etwa dreizehntausend analysierten Patientinnen in Daten, kein signifikanter Unterschied mehr aber eine Tendenz in Richtung Überlebensvorteil wenn das erweiterte Monitoring verwendet wurde.
00:21:28: Dann haben sie eine Subgruppenanalyse gemacht für Patienten mit dem Cardiogen-Schock und auch da signifikante reduzierte Mortalität Wenn der Pack oder der Pico angewandt wurde.
00:21:41: Und gerade beim Pico hatten sie dann eine Ortsratio von Null, zwei, sieben.
00:21:45: Das ist schon ein ganz guter Unterschied, würde ich mal so sagen.
00:21:49: Tatsächlich bin ich da schon mal, wie gesagt, ein bisschen verwirrt weil Sie Modernität als Primären Endpunkt angeben haben aber das Ganze dann irgendwie auch nicht so als kombinierten Endpunkt.
00:22:01: zu den Secondary Outcomes Bei den Patientinnen, die mit erweiterten hemmelnamischen Moultroling versorgt wurden, wurden fast alle Formen der Afghanunterstützung häufiger angewendet.
00:22:10: Das erklärt sich die Autorinnen dadurch dass eben kritische Zustände wahrscheinlich eher erkannt werden konnten und dann auch besser gegen gesteuert wurde.
00:22:16: Es gab eine Tendenz in Richtung kürzere Beatmungszeit mit einer Differenz von fast zwei Tagen aber auch da kein signifikantes Ergebnis Und ansonsten keine signifikanten Unterschiede im Bezug auf die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus oder auf Intensiv Mängern verabreichten, intra- und lösen Flüssigkeitsmengen angehen.
00:22:36: Genau, auch so wie der Autoren ist dementsprechend das erweiterte hemodynamische Monitoring bei der Behandlung von Schockzuständen klinisch relevante Vorteile bringen kann... ...und der größte benefit sich eben bei den Patientinnen mit Chidrogene Schock zeigte.
00:22:50: Die Einschränkung finde ich ziemlich wichtig und sinnvoll weil ja irgendwie so circa neunneutzig Prozent der Patienten dieser Studie eben einen chidrogenen Schock hatten und sich da so eine Ja, generalisierende Aussage aller.
00:23:04: Das erweiterte Monitoring verbessert die Überlebenschancen und ein Schock wie es ja irgendwie im Titel steht.
00:23:09: Er finde ich bisschen schwierig.
00:23:11: Und das ist ja auch nicht der Alltag, der auf den meisten deutschen Initiationen vorherrscht oder?
00:23:15: Also so neun-neinzig Prozent kaliogener Schock ist ja nicht das was ihr jeden Tag macht Paula Torben.
00:23:19: Nein,
00:23:19: äh gar nicht!
00:23:22: Genau.
00:23:22: Also wir machen schon viel Kardiogenerschock und ich glaube, dass tatsächlich wenn man eben kein erweitertes hemodynamisches Monitoring macht das man häufig vielleicht denkt es ist ein rein sceptisches Geschehen und vielleicht dabei aber eben übersieht, dass der Patient auch noch eine sceptische Kardiomyopathie hat und vielleicht auch ne Kardiale Komponente hat?
00:23:43: Ich glaube das ist einer der Punkte die wahrscheinlich zu dem Überlebensvorteil in dieser Studie geführt haben nämlich an dass man dann eben differenziertere Schocktherapie machen konnte?
00:23:54: Nee, genau.
00:23:54: Aber es ist sicher auch sehr viel sceptischer und hemorragischer Schock.
00:23:58: Ja
00:24:00: ich würde sagen bei mir so achtzigsepte, naja wahrscheinlich, also auf jeden Fall ein Großteil sceptisch, dann hemorragesch und dann Kardiogen.
00:24:15: Weil ich würde das sagen, bei uns ist hemorrhagesch auf Platz drei.
00:24:19: Okay nee ja kommt schon vor.
00:24:23: Ja, das war es zur ersten Studie.
00:24:25: Ich habe eine Frage.
00:24:26: Haben Sie die verschiedenen Arten des hemodynamischen Monitorings zufällig noch auseinandergerechnet?
00:24:33: Nee also ich kann dir halt für den Kailuginschock... haben sie für PAK und PICO getrennt berechnet aber sonst haben sie das nicht angegeben
00:24:44: Und da waren nicht eins der beiden irgendwie überlegen.
00:24:48: Da hat der PAK in der Ortsregio von Nullkommar sechs acht Und der Pico von null, zwei sieben.
00:24:55: Ja ich arbeite ja gerade.
00:24:58: das ist super spannend weil Ich arbeite gerade auf einer Intensivstation wo sehr viel mit Pack gearbeitet wird und Das ist ein Verfahren was mir vorher nicht geläufig war.
00:25:08: ich habe das hier kennengelernt und die Argumentation ist halt und das finde ich schon auch einleuchten bei allen Kritikpunkten die man am pack so äußern kann ist halt, dass dir eigentlich keines des in der Verfahren auch der Pico nicht so richtig was über das rechte Herz sagt.
00:25:25: Ehrlicherweise muss ich gestehen zu meiner Schande, dass ich das Rechteherz bisher sehr stiefmütterlich behandelt habe und eigentlich häufig nicht gecheckt hab wie groß das Problem wirklich ist bei Patientinnen?
00:25:37: Und erst seit ich quasi die Möglichkeit habe es zum Messen wie gesagt bei einen Kritikpunkten die man so haben kann über den Pack fällt mir auf, wie häufig das dann doch das Problem ist bei Intensivpatientinnen.
00:25:47: und deswegen fand ich das sehr spannend.
00:25:49: Dass sie das eben da auseinandergerechnet haben weil es ja bisher keine Studien gibt die vom Park irgendwelche Überlebensvorteile zeigen konnten.
00:25:57: Ja.
00:25:59: Erwartete das mit dem Ausdruck?
00:25:59: Super spannende
00:26:00: Studie.
00:26:01: Monitoring Ich finde was ich tatsächlich schwer finde immer den Punkt zu finden Wann fange ich an, also auch den Assistenten klar zu machen.
00:26:11: Welcher Patient?
00:26:12: Weil es ja einfach auch zeitaufwendig ist und man kann ja nicht einfach jeden Patienten... wann ist der richtige Punkt um überarbeitetes hemodynamisches Monitoring nachzudenken?
00:26:22: Voll das ist mega schwierig!
00:26:24: Hast
00:26:25: du denn dafür dich eine Faustregel torben?
00:26:28: Also nee, also ich habe keine Faust-Regel weil sie wird ja häufig dann so nach nach Werten gefragt, geht es ums Noor was läuft oder geht's um den Volumenbedarf.
00:26:42: Und für mich ist es meistens eher ein steady state oder eine dynamische Situation und immer dann wenn ich das Gefühl habe dass es dynamisch wird gerade jetzt immer schlechter.
00:26:55: Dann ist der Punkt für erweitertes Monitoring Ich sag mal, auf niedrigen Niveau stabil ist.
00:27:03: Dann sollte man natürlich auch gucken aber dann ist es glaube ich nicht so wichtig.
00:27:07: also da muss man eher... Wir machen halt viel mit Sono oder am ehesten.
00:27:12: was mit Sono Pack haben wir nicht zur Verfügung?
00:27:15: Pico wäre eine Option
00:27:19: Findest spannend.
00:27:19: für mich gibt's noch einen weiteren Aspekt und zwar wenn der Patient schlecht ist und ich nicht verstehe was genau das Problem ist.
00:27:27: Also, ist es die Hypovolemie?
00:27:29: Ist das eine distributive Komponente oder ist es eben die sceptische Kardiomyopathie?
00:27:34: und ist vielleicht das Herz schlecht und braucht etwas Inotropis.
00:27:37: Dann ist so ein bisschen der Moment.
00:27:39: also wenn du das Gefühl hast mit meinem initialen Ansatz komme ich nicht mehr weitech stehe hier irgendwie an dann würde ich sagen das spätestens den moment wo man darüber nachdenken sollte.
00:27:48: Super!
00:27:49: Vielen Dank Henning.
00:27:51: Spannende Arbeit Paula Du bist dran.
00:27:53: Genau,
00:27:55: ich habe euch eine Studie mitgebracht und zwar bin ich da heute drauf gestoßen.
00:28:00: Und nicht fand sie so cool dass sich sie kurz noch schnell vorbereiten musste vorhin in der Bahn.
00:28:04: Und zwar ist es wirklich hot of the press.
00:28:07: Der Titel der Studie ist Profilaxis Of Opioid Induced Nausea In Helicopter Emergency Medical Service A Prospective Quasi Experimental Study Von Jürgen Knapp et al Im Scandinavian Journal of Trauma Online Head of Print.
00:28:23: und es ist noch ein unedited Manuscript, also es ist nicht die finale Version.
00:28:28: Aber sie haben's quasi vorab publiziert.
00:28:30: Und erschien das Ganze am siebten Mai, so wirklich topaktuell.
00:28:36: zu den Hintergründen.
00:28:37: Opioide werden bekanntlich in der präklinischen Notfallmedizin häufig zur Analgesie eingesetzt.
00:28:43: Die Autorinnen schreiben die Inzidenz opiid induzierter Übelkeit werde in der Literatur zwischen zwei und zwanzig Prozent angegeben.
00:28:51: Zwanzig Prozent ist natürlich schon wirklich mega viel, muss man sagen!
00:28:55: Und die gängige Praxis ist dass man halt Patientinnen prophylaktisch Anti-Emetheker gibt zum Beispiel fünfer T drei Antagonisten wie das Onlern-Syndronen.
00:29:04: hier bevor irgendjemand schreibt ja ich gebe aber immer Womax nicht Onlarn-Sydronen das es eine Studie der in der Schweiz durchgeführt wurde und in der Schweiz ist Womx nicht zugelassen sehr zu meinem persönlichen Leidwesen.
00:29:16: Aber deswegen beschäftigt sich die Studie explizit mit Online-Syndronen und nicht mit Vomax.
00:29:21: Egal, aber für welches Antimetikum gibt es für den Nutzen einer prophylaktischen, antometrischen Therapie keinerlei Evidenz?
00:29:28: Und das ist in der Regel auch ein Off-Label Use.
00:29:31: Wofür's hingegen Daten gibt, ist dass die Aromatherapie mit Isopropylalkohol bei der Therapie von Übelkeit im postoperativen und Notaufnahmesetting der Therapie mit fünf HT-III Antagonisten überlegen ist.
00:29:45: Das dürfte den meisten von euch geläufig sein und die AutorInnen haben deswegen eine quasi experimentelle Studie durchgeführt, bei der schweizerischen Luftrettung REGA und die Effektivität dieser prophylaktischen antiibmetischen Therapien bei opioidinduzierter Übelkeit getestet.
00:30:04: Zu den Methoden?
00:30:06: Die Studie wurde auf sechs Regabasen in der Schweiz durchgefügt Und zwar zwischen Februar, April und April.
00:30:14: Dazu muss man sagen, dass früher eingeschlossen wurde auf drei Basen ein bisschen später.
00:30:19: Ich denke aber das hat keinen Einfluss auf das Outcome dieser Studie.
00:30:24: Eingeschlossen wurden alle Patientinnen in den über sechzehn Jahren die aufgrund akuter traumatischen Schmerzen eine Opioidtherapie erhielten.
00:30:33: Das Medikament der Wahl war in diesem Fall fentanyl weil es halt auf den Hubschraubern verfügbar ist und entsprechend auch eingesetzt wurde, und zusätzlich konnte je nach Entscheidung des Behandlungsteams auch noch Ketamin verabreicht werden.
00:30:47: Ausgeschlossen wurden lebensbedrohlich verletzte Patientinnen, Patienten mit Kopfverletzungen oder neurologischen Beeinträchtigungen, Patientinnen mit Allergien auf die prophylaktische Medikationen und Patientinnen die eine Aromatherapie mit Isopropylalkohol verweigerten.
00:31:03: Für die Übelkeit wurde dann eine Art Wasch-Score zwischen null und zehn, null keine Übelkarte, zehn maximale Übelkeit verwendet.
00:31:10: Und dieser wurde vor der Opiatgabe und bei Übergabe im Zielkrankenhaus erhoben.
00:31:16: Was sie dann gemacht haben ist, Sie haben in einem alle sieben Tage rotierenden System entsprechend eine Woche keine prophylaktische antometrische Therapie gemacht – einfach grundsätzlich!
00:31:27: Dann eine Woche lang vier Milligramm Online-Zitronen IV gegeben von der Opiatgabe und eine Woche Aromatherapie mit Isopropylalkohol.
00:31:36: Um den Placeboeffekt in einen Gruppen gleichermaßen zu bedienen, wurden die PatientInnen informiert, dass sowohl das Ondern-Syndronen als auch die Aromatherapie gegen Übelkeit helfen sollten, damit die Patientinnenheil zum Beispiel in der Aromaterapiekruppe nicht einen höheren Placeboefekt hatten als in der Ondernsyndronengruppe.
00:31:54: Und eine therapeutische, antimetische Therapie – wenn dem Patientenheil dann im Verlauf doch noch schlecht wurde oder schlechter war zusätzlich in einen Gruppen erlaubt.
00:32:04: Zu den Ergebnissen Es wurden insgesamt zweihundert fünf Patientinnen eingeschlossen, davon sechsunachtzig in der Gruppe ohne Profilachse, vierundsechzig in die Online-Zitromengruppe und fünfundfünfzig in eine Aromatherapiegruppe.
00:32:17: Und man kann die Ergebnisse sehr kurz zusammenfassen es gab nämlich keine Unterschiede hinsichtlich der Verbesserung oder Verschlechterung der Übelkeit.
00:32:27: Median wurden ungefähr hundert Mikrogramm Fentanyl verabreicht und eine Rescue Antimethika-Aggabe erfolgte bei vier Patientinnen in der Gruppe ohne Profilaxe.
00:32:40: Und bei einem Patienten in der Aromatherakpigruppe, die alle keine Besserung ihrer Übelkeit nach der Gabe erlebten.
00:32:48: Drei Patienten aus der Grupe ohne Profi-Lachse erbrachen während des Transports Und sie haben dann noch eine Bereinigung für alle Konfounder durchgeführt, also Geschlechtart der prophylaktischen Behandlung und zusätzliche Ketamingabe.
00:33:03: Und selbst nach dieser Regressionsalernöse die Sie da gerechnet haben gab es weiterhin keinen Unterschied hinsichtlich der Übelkeit in den verschiedenen Gruppen.
00:33:15: Jetzt noch zur Diskussion und zu den Limitationen.
00:33:19: was die Autorinnen selbst diskutieren ist Was ist an dieser Stelle der Effekt des Opioids und was ist an diese Stelle vielleicht auch der Effekte des Helikopterflugs?
00:33:29: Diejenigen unter euch, die so wie ich unter Reiseübelkeit leiden können sich vielleicht vorstellen dass es in einem wackeligen Hubschrauber nicht nur das Opioid sein könnte sondern eben auch das Fliegen.
00:33:38: Und sie sagen halt auch – und das finde ich ganz plausibel – dadurch, dass Sie halt so wochenweise randomisiert haben kann's halt sein, dass in einer Woche das Wetter total gut war es nicht deugewindet hat und der Hubschrauber deswegen weniger gewackelt hat, und den Patienten entsprechend schlechter oder weniger schlecht war.
00:33:54: Und was sie halt auch nicht untersucht haben ist der Effekt der Lagerung beim Transport also ob Patienten die vorwärts- oder rückwärztransportiert wurden oder sitzen oder liegend mehr oder weniger Übelkeit hatten.
00:34:07: Nichtsdestotrotz finde ich das eine sehr spannende Studie weil wir doch finde ich alle häufig dazu verleitet sind prophylaktisch Antiaemetika zu geben Weil ich finde, wenn dem Patienten super schlecht ist, ist es halt auch für das Behandlungsteam irgendwie schwer auszuhalten.
00:34:22: Wir können uns da glaube ich alle gut reinversetzen, möchten mir den Patienten gerne helfen oder ihm das ersparen und entsprechend finde ich das einfach sehr spannend dass er in dieser Studie gar nichts gebracht hat.
00:34:34: Super spannend!
00:34:37: Bei PONF macht man ja auch prophylaktisch was also.
00:34:39: es ist ja am OP durch das auch etabliert.
00:34:42: ansonsten bin ich tatsächlich umso länger ich Medizin mache mehr bin ich skeptisch gegenüber prophylaktischen Gaben von irgendwas, weil ich das Gefühl habe dass dieses undifferizierte wir geben einfach mal meistens mehr Nebenwirkungen macht als Wirkung.
00:35:03: Aber Ponf ist ein gutes Gegenbeispiel.
00:35:05: will ich auch ehrlich sein.
00:35:06: bei Ponf klappt es ja also
00:35:09: voll da gibt's ja auch gute Evidenz für
00:35:11: Ja
00:35:12: Und PONF ist ja auch.
00:35:13: viel hilft, viel muss man ja sagen.
00:35:15: Da machen wir tendenziell eher Studienlagen mäßig zu wenig PONFT-Prophilaxe
00:35:21: noch.
00:35:22: Aber mir ging es auch so als ich das gerade eben gehört habe wie dir Tom, dass man genau diesen Vergleich zieht und auch, dass ich zunehmend differenzierter denke, ist das jetzt gerade indiziert wirklich oder versuche einfach nur aus einem Handlungsdrang etwas
00:35:40: zu tun?
00:35:41: Ja voll!
00:35:42: Ich glaube, es ist zutiefst menschlich.
00:35:44: Man kennt eine Nebenwirkung oder ein schlechtes Ereignis muss ja keine Nebenwirkung sein und man will prämtiv schon etwas tun um das zu verhindern.
00:35:54: also das ist ja ne zutieft menschliche Handlung.
00:35:57: ich glaube nur dass es in vielen Fällen der Medizin eher nicht klappt oder andere Probleme.
00:36:04: denn wie er macht.
00:36:05: Ja Gut dann komme ich zum meiner Studie Und meine Studie trägt den Namen Clamping the Endotrackle Tube to preserve the level of PEEP during disconnection from the ventilation circuit, a survey on routine practice.
00:36:26: Bin ich er froh?
00:36:27: habe ich die nicht vorbereitet?
00:36:28: Liebe Grüße
00:36:28: an Jan!
00:36:30: Kennst du einen Autoren oder
00:36:32: die Grüße?
00:36:33: Nee ich hatte sie nur auch auf meiner Liste von Studien über die ich nachgedacht hatte.
00:36:37: Okay Die Studie, also es ist eine deutsche Studie.
00:36:41: Sie ist im April diesen Jahres im BMC Anesthesiologie erschienen.
00:36:48: Tubusklemmen!
00:36:49: Wer von euch macht das?
00:36:51: Wann und ja... Paula macht es?
00:36:57: Inspiration, Exploration.
00:37:00: Optimalerweise würde ich sagen am Ende der Inspiration um halt möglichst viel Luft in Patienten zu halten.
00:37:08: Ich habe das so gelernt, tatsächlich während Covid dass man halt bei den Patienten mit einem hohen Piep äh den Tubus klemmen soll um den Piepverlust zu vermeiden und weiß ich nicht.
00:37:20: Also ich muss eigentlich bestehe nicht drauf aber wenn die Pflege sagt so wir klemm jetzt den Tubuz dann widerspreche ich auch nicht aktiv.
00:37:28: Dana ein Kopf geschüttelt du machst es nicht?
00:37:31: Extrem selten also ja in den Covid Zeiten.
00:37:35: mit Sicherheit war das mal eine Phase, wo wir es eigentlich sehr regelhaft gemacht haben.
00:37:40: Aber ansonsten eher selten?
00:37:43: Genau!
00:37:44: Was ist die Rationale dahinter?
00:37:46: um das nochmal kurz zusammenzufassen?
00:37:47: Man will natürlich einen Derecuitement vermeiden.
00:37:52: Das heißt also man will eine Atelektase-Bildung durch den Piepverlust vermeiden und das wurde auch schon in Tiermodellen nachgewiesen.
00:38:04: Verlust zur Atletik-Tasebildung kommen kann.
00:38:08: Nichtsdestotrotz gibt es keine generellen Empfehlungen zum standardmäßigen Klemmen des Tubus und es gibt auch keine Studien, die Autoren gefunden haben oder die ich gefunden habe – ich hab das ja noch mal geguckt -, die den Vorteil von einem Klemmen des Tubes zeigen oder einen Nachteil, also die da irgendwie eine klare Evidenz zu liefern.
00:38:33: Was haben sie also gemacht?
00:38:34: Wir haben, die haben eine Umfrage gemacht und haben einfach ganz viele Intensivstationen.
00:38:40: Aber nicht nur ... Also nicht nur Intensivenstationen, Sie haben Intensiverzte aber auch Notärzte, Intensif-Krankenschwestern und Krankenpfleger und Notaufnahmekrankenschwester und Krankepflegar und Paramedics gefragt in einem Fragebogen ob sie den Tubus klemmt.
00:39:02: Das Ganze passierte im November und Dezember zwanzigfünfundzwanzig.
00:39:09: Und ja, es wurde elektronisch gemacht an über fünftausend Mitglieder der DVI.
00:39:18: Von den Fünftausenden oder über Fünf Tausend haben geantwortet tausend dreihundertvierundvierzig das sind ungefähr sechsundzwanzig.
00:39:29: Nein, es sind genau XXX nicht ungefähr als XXX.
00:39:32: Zwei Prozent die Antwortrate war bei Ärzten oder bei ärztlichen Personal und bei Fachpersonal nahezu gleich.
00:39:41: Ärztliches Personal hat zu Vierundzwanzig Komma Eins Prozent geantwortet und Fachpersonal zu Neunzwanziger Komma Sieben.
00:39:48: Das heißt das ist auch ungefähr vergleichbar.
00:39:52: von den Leuten, die geantwortete haben Arbeiten fünfundsiebzig Prozent auf einer Intensivstation, was natürlich bei Beatmitteln Patienten auch irgendwie Sinn macht.
00:40:03: Die anderen dann präklinisch oder in der Notaufnahme.
00:40:10: Genau und die meisten das fand ich beeindruckend.
00:40:12: also, seventy- acht Prozent haben angegeben dass sie über zehn Jahre praktische Erfahrung haben.
00:40:18: Also das ist gut.
00:40:21: Also fast eighty Prozent zehn jahre beeindruckt.
00:40:27: was denkt ihr?
00:40:28: jetzt haben wir hier bei uns paulaut.
00:40:30: ich kenne es mit klemmen dana kennst mit nicht klemmem.
00:40:33: was meint ihr?
00:40:33: was ist in der studie rausgekommen?
00:40:35: ein bisschen gleiche
00:40:37: ja sogar noch ein bisschen krasser also sieben achtzig prozent klemm den tubus und nur dreizehn procent klemm ihn tubos nicht.
00:40:49: von denen die den tubas nicht klemmen die aussagen warum sie das nicht tun ist, dass es erst mit einseitig Prozent, das in deren Arbeitsumfeld nicht üblich ist.
00:41:03: Fünfzig Prozent weil es keine Beweise oder Guidelines dazu gibt.
00:41:08: Neundreißig Prozent.
00:41:11: Es gibt keine SOP dazu.
00:41:13: Dreiund dreißig ist nicht notwendig und Vierundzwanzig Prozent Weil es Schaden hervorrufen kann.
00:41:22: Somit haben wir da ein relativ gemischtes Bild.
00:41:24: Wann wurde geklemmt?
00:41:26: Oder was war der Indikator zu klemmen?
00:41:28: Paula, was ist dein Indikatur zu klemmen?
00:41:30: Also wer mit Covid gesagt aber gibt es da irgendein anderen Indikateur wann du sagst außer die Pflegekraft die sagt hier lass uns mal
00:41:37: klemmen.
00:41:40: Ja also ja ich würde sagen bei einem Patient der jetzt einen Fünfer Piep hat und kein respiratorisches Problem würde ich ganz klar nicht klemme.
00:41:50: Ich würde sagen Piep größer gleich acht und je höher, desto eher klemmen.
00:41:59: Genau also die Cutoffs hier sind ganz ähnlich.
00:42:02: Achtundfünfzig Prozent haben so als Grenze Piep von zehn angegeben, also ab dem sie klemmten deutlich weniger.
00:42:11: Also siebzehn Prozent haben schon bei den Piepen von sechs geklemmt.
00:42:17: das mache ich ehrlicherweise auch nicht.
00:42:20: Und sechs Prozent haben erst ab einem Piep von über fünfzehn geklemmt.
00:42:27: Ich habe selten Patienten, die einen Piepen von über Fünfzehn haben wenn ich ehrlich bin.
00:42:32: Ja ja jetzt zur Zeit war wir schweres ADS also wir haben gerade wieder eins.
00:42:40: aber es ist natürlich auch nicht tagtäglich dass sie das so hoch haben.
00:42:45: genau Ja, man kann jetzt noch darüber diskutieren was für eine Klemme.
00:42:52: Die beste Klembe das wurde habe ich übrigens in den anderen Studien die ich nach gelesen habe scheint die ECMO-Klembe zu sein also die Klemmen mit denen auch die ECMOSchläuche geklemmt seien weil sie am wenigsten schaden machen und am besten klemmen.
00:43:07: Das sind ja für Schläuche gemacht?
00:43:10: Ja genau!
00:43:11: Also wir nutzen die auch obwohl wir keine ECMO im Haus haben.
00:43:14: Hundert, sieben und dreißig Komplikationen vom Klemm wurden berichtet.
00:43:20: Dabei war die höchste Rate mit hundert vier einen Schaden am Tubus oder am Cuff der dann durch das Klemmen aufgetreten ist.
00:43:32: Sechsundzwanzig Leute haben angegeben dass es Probleme gab die Klemme wieder zu öffnen.
00:43:37: Dreizehn haben Pressen berichtet oder zehn Agitationen die noch weniger Da waren, die möchte ich euch ersparen.
00:43:47: Darf ich ganz kurz reingretschen?
00:43:49: Ja!
00:43:50: Ich möchte an dieser Stelle apropos Schaden am Tubus noch einen kleinen Mikrolieblingsfehler berichten.
00:43:56: Ich war schon dabei als ein Woodbridge-Tubus geklemmt wurde.
00:44:02: Tut das
00:44:02: nicht?!
00:44:03: Er hat einen Draht und der biegt sich nicht wieder zurück wenn ihr die Klemme öffnet und dann könnt ihr den Tubus wechseln Und es ist auch nicht so einfach, dann ein Bougie durch diesen geklemmten Tubus reinzufädeln.
00:44:18: Weil der wirklich eng und flach wird?
00:44:21: Ich kann das nicht empfehlen!
00:44:27: Das Gleiche ist bei mir schon mal in der Covid-Zeit mit einer armierten Trachealkalüle passiert.
00:44:36: Da war auch so Routine COVID Patient.
00:44:40: Ich war gar nicht dabei, ich war nachtdienst.
00:44:41: Pfleger wollte irgendwie Barmus-Gerät wechseln oder System wechselen und wollte in dem Moment klemmen... ...und dann der Torbende muss kommen!
00:44:54: Und im Endeffekt habe ich es mit der Klemme erst mal wieder aufgebogen dass man das überhaupt erstmal wieder Luft da rein ging.
00:45:00: also so ein bisschen gerade gebogen und dann strukturiert gewechselt.
00:45:06: war eine chirurgische Tracheotomie deswegen nicht so Risikohaft, wie bei der Dilletativen.
00:45:12: Aber...
00:45:14: Das wäre meine nächste Frage gewesen?
00:45:15: Bei
00:45:15: einer frischen Dildrach wär es ein extremes Problem gewesen.
00:45:19: also muss man ehrlich sagen.
00:45:21: Weil dann hast du echt ordentlich Kulissenphänomen wenn du da einmal Schwierigkeiten hast irgendwie und die Kanüle raus ist.
00:45:29: Könnte
00:45:30: man im Zweifel überlegen ob man doch wieder konventionell intubiert.
00:45:35: Also aufbiegen, gucken ob man es einstellen kann und wenn man's einstellen können rausziehen.
00:45:41: Und im Zweifel konventionell intubieren.
00:45:45: Ja
00:45:46: genau am Ende ist das ja eine Umfragenstudie.
00:45:51: deswegen ist der Wert für die Klinice Praxis lässt sich dann nichts direkt draus ableiten weil wir können nicht sagen ob das Klemmen jetzt besser oder schlechter für die Patienten ist.
00:46:04: Obwohl es keine Guidelines und keinen sicheren Beweis von einem Vorteil gibt, scheint es aber gut clinical practice zu sein muss man ehrlich sagen trotz der Schäden die auch beschrieben sind.
00:46:16: Ein Piep von zehn scheint zurzeit so der Cut-off zu sein um das Manöver zu machen.
00:46:24: so deutschlandweit gesehen.
00:46:26: Ich glaube auch da du musst halt die herausfinden für die ist vielleicht wirklich ein Nutzen haben könnte Und wahrscheinlich auch hier wieder nicht Gießkannen prinzipmäßig, das einfach bei allen machen.
00:46:36: Ich meine ich habe beide auch gesagt beim PIP von fünf ist vermutlich der Nutzen relativ gering und du hast noch mehr Zeit die im Zweifelsfall ohne Beatmung ins Land geht durch das Klemmen möglicherweise aber klar im schweren ARDS oder PatientInnen mit Bauchlage Die könnten ja durchaus schon davon profitieren.
00:46:54: und dann warum nicht?
00:46:57: Genau also... Das
00:46:58: ist schon wieder eine Studie für die Liste.
00:47:00: Ja Die nach unten und oben auf einer Liste.
00:47:05: Also...
00:47:08: Die werden wir abarbeiten, wenn wir alle akut Langweiler haben!
00:47:13: Okay also nie.
00:47:17: Aber wenn man wirklich mal eine Doktorarbeit, ne?
00:47:19: Also wenn du Themen für eine Doktarbeitsusd und unsere Podcast jetzt bis zur fünfundachtzigsten Folge gehört hast dann hast auf jeden Fall genug Ideen.
00:47:26: Dana Wir sind inzwischen bei Folge neunundachtzig.
00:47:33: Bald neunzig.
00:47:33: Ja, bald hundert.
00:47:35: Ja aber dieses Jahr nicht mehr.
00:47:36: Nächstes Jahr ist Hundertste.
00:47:37: da müssen wir uns noch was überlegen um schon mal Druck aufzubauen.
00:47:41: Super
00:47:42: und selbst weil wir ja nichts zu
00:47:44: tun haben.
00:47:44: Also ich habe schon eine Idee!
00:47:50: Großartig.
00:47:51: Nicht jetzt schon verraten das baut so viel Druck auf.
00:47:53: Boiler nicht.
00:47:56: Gut okay dann kommt Paula oder Henning wieder?
00:48:02: Ich glaube ich muss Du darfst.
00:48:06: Ich darf, ja ich darf genau.
00:48:07: Dann kommen wir zur zweiten Studie.
00:48:10: Die trägt den Titel The Predictive Body Weight Equation overestimates lung sizes of female critically ill patients and analysis of randomized controlled trials in real world clinical data von WDL et al aus intensive care medicine im Mai twenty-sextenzwanzig.
00:48:29: Worum geht es diesmal?
00:48:31: Aktuelle Guidelines zum Beatmen beim RDS empfehlen zur Berechnung des angestrebten Tidalvolumens, das sogenannte predicted body weight zu verwenden.
00:48:39: Das wird im Deutsch manchmal auch als Idealgewicht oder ideal bodyweight bezeichnet kurz IBB und dem zugrunde liegt eine Formel die bereits in den neunzehlt achtziger Jahren an zweihundertfünfundvierzig gesunden Erwachsenen Nichtraucher innen validiert wurde.
00:48:54: Jetzt gibt es allerdings Hinweise darauf dass diese dadurch prognostizierten Lungenvolumina anhand dieser Formel bei Frauen überschätzt werden was in der Folge zu einer erhöhten Rate an ventilator-assoziierten Lungen schäden und damit zu höherer Motilität führen könnte, so die Hypothese der Autorennen.
00:49:11: Und um das zu untersuchen haben sie folgendes gemacht es wurden Daten gesammelt von kritisch kranken Patientinnen, Achtzehnjahre oder Älter, die invasiv beatmet wurden und zwar aus zehn LCTs und zwei großen klinischen Datenmanken in den USA.
00:49:27: und dann haben sich verglichene immer in Bezug auf das Detailvolumen ausgeht vom predicted body weight.
00:49:32: Das Risiko für einen zu hohen Driving Pressure, da die Grenze definiert als fünfzehn Zentimeter Wassersäule und die anatomischen und belüfteten Lungenvolumina ermittelt aus CT-Bildern wenn diese vorhanden waren.
00:49:44: Das sind dann immerfällig zwischen Frauen und Männern.
00:49:47: Um es uns praktisch formulieren zu formulieren haben also ein Mann oder eine Frau genommen mit dem gleichen predicted bodyweight das berechnet wurde eben verglichen wie groß jeweils der driving pressure und die lung volumina waren und compliance und sowas.
00:50:01: Und in der folge haben sich dann auch die mortalität in diesem zusammen angeschaut, und sie hatten auch noch sphärometrie daten von gesunden probandinnen ebenfalls aus einer großen datenbank in usa.
00:50:11: So zu den ergebnissen.
00:50:13: es wurden instant analysiert die daten vom dreißigtausend fünfhundertsechzehn invasiv bearbetten patientInnen davon neundreißigkommar vier prozent weiblich und zweiundzwanzigkommer fünf hatten ein ARDS von dieser Gesamtmenge.
00:50:28: Frauen wurden mit einem höheren Tidalvolumen beatmet, im Median sieben Komma.
00:50:33: sieben Milliliter pro Kilogramm Predicted Body Weight zum Vergleich die Männern mit sechs Komma achten Millilter pro Kilgramm Predictive Body Weight.
00:50:41: das sind beides die medialen Werte.
00:50:44: Beatmung mit einem zu hohen Driving Pescher wurde bei vierdreißig Komma fünf Prozent der Frauen Beobachtet und bei Vierundzwanzig Kommas drei Prozent der Männer.
00:50:52: Das ist ein signifikanter Unterschied.
00:50:55: Jetzt könnte man ja sagen, das erklärt sich durch die erhöhten Totalvolumenumila.
00:51:00: Tut's aber nicht weil sie haben für dieses Totalvolume attestiert und dann hatten die Frauen ein um vier Komma zwei Prozent Erhöhtes absolutes Risiko mit einem zu hohen Driving Pescher beabend zu werden also unabhängig von dem Hürtential Volumen.
00:51:13: Ein Zu großer Driving Pechern bei den frauen zur achtundzwanzig Tagesmortalität Die lag bei den Frauen Bei Einen Zwanzig Kommand Neun Prozent Und Bei Den Männern Und ja, auch da sieht man leider hier die Frauen hatten.
00:51:29: Eine erhöhte adjustierte Orts Ratio von eins Komma vier für die Achtundzwanzig Zagels Mortalität und die Autorinnen konnten dann berechnen das acht Komma Vier Prozent dieser Übersterblichkeit auf Die Beatmung mit den zu hohen Riving Pressures zurückzuführen sind.
00:51:44: durch die Ja ist schon heftig.
00:51:48: Durch die untersuchten CT Studien konnten sie zeigen dass die Lungenvolumina Bei vergleichbarem Productive Body Weight von Frauen kleiner sind und zwar einmal im Midian... ...dreihundert, dreinviertig Milliliter für das anatomische Volumen.
00:52:02: Und hundred achten achtzig Milliliters für das belüftete Volumen was ja auch echt schon ganz viele Unterschiede sind wenn man sich irgendwie vor Augen hält dass es ja beim ARDS bei der Lungenproduktiven Beatmung schon um ja gefühlt jeden Millilitern und jeden Druck Schritt geht ne?
00:52:21: Das waren jetzt auch irgendwie eine Menge Zahlen, deswegen einmal die Take-Home-Message der Autorinnen hier.
00:52:25: Die Formel zur Berechnung des Bulleted Bodyweight überschätzt das Lungenvolumen bei Frauen was sich auf die Mortalität auswirken kann.
00:52:31: Ärztinnen sollten indivisierte Konzepte im Betrag ziehen um sicherzustellen dass die PatientInnen optimal versorgt sind.
00:52:39: Bisschen zu Diskussion, das ist natürlich eine retro-spektive Arbeit.
00:52:42: Die Bestimmung in der Körpergröße bei IntensivpatientInnen ist ja jetzt auch mal nicht so genau.
00:52:48: wird es ja gemacht als Initiation da.
00:52:50: Klar, man könnte einfach messen.
00:52:51: Aber ein Eindruck, dass du auch oft einfach so ein bisschen über Daumen gepeilt wird?
00:52:55: Sehr
00:52:55: sicher!
00:52:58: Ich habe irgendwie noch nie jemanden mit dem Maßband auf der Intensiv
00:53:02: gesehen
00:53:03: oder
00:53:04: einen Zollstock.
00:53:04: Das
00:53:06: wäre nicht so kompliziert.
00:53:08: Entschuldigen Sie Frau Haag was haben sie da in Ihrem Kittel?
00:53:11: Das ist mein Zoll
00:53:12: Stock
00:53:14: Und wahrscheinlich beeinflussen natürlich auch noch andere Faktoren außer Größe und vielleicht das Lungenmolumen, die jetzt ja nicht untersucht wurden.
00:53:21: Aber trotzdem fand ich es irgendwie ein spannendes Studie, der halt wieder der nächste Schritt in Richtung gender-sensibler Medizin ist.
00:53:31: hoffentlich, dass man da ein bisschen einen Auge drauf hat.
00:53:34: Ich finde es auch spannend weil du hast absolut recht und das ist der richtige Schritt.
00:53:38: aber darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.
00:53:42: Ja auch nicht, weil
00:53:43: ein Frauen oder Männer unterschiedlich sein könnte.
00:53:45: Natürlich macht super Sinn wenn man es.
00:53:47: aber ich hab bis zu diesem Moment bist du angefangen hast zu reden nicht drüber nachgedacht dass das ein Thema sein könnte.
00:53:55: ja
00:53:56: same schön
00:53:56: dass wir das dadurch in die breite Masse dieses Nachdenken bringen können.
00:54:02: ja genau
00:54:03: das gefällt mir.
00:54:04: ja.
00:54:04: also ich bin auch nur darüber gestolpert natürlich auch noch nie vorher eingedankt und verschwendet leider aber ja
00:54:09: mega spannend Richtig, richtig cool.
00:54:11: Danke dass du dir mitgebracht hast die Studie Henning.
00:54:14: Ja gerne
00:54:17: Ich habe einen dieses mal wieder aus meiner kleinen Serie Paula findet ein Chameleon auf der Intensivstation und einen damit ein hergehendes Rabbit Hole Ein klein Beitrag mitgebracht Und zwar hab ich euch möchte ich euch von einem Patienten berichten.
00:54:34: es geht um einen fünfzigjährigen Herrn der in einem kleineren Krankenhaus einen In-Hospital cardiac arrest erlitten hat aufgrund eines Demis.
00:54:45: Dort im Krankenhaus zusammengebrochen ist, gestürzt ist im Rahmen des Kreislaufstellstandes und dann dort reinimiert wurde ein Roskatte und dann in den Maximalversorger transportiert wurde.
00:54:58: Dort coronarangiografiert wurde, Sense bekommen hat und eine Impela bekommen hat weil er im Cardiogin Schock war und es sehr schlechte Pumpfunktion hatte.
00:55:07: Der Patient hat Eiskomplikation.
00:55:09: Dann noch ein akutes Nierenversagen erlitten, war am Filter und wurde insgesamt vier Tage beatmet weil der Heidkreislauf instabil war und erstmal stabilisiert werden musste, wurde nach vier Tagen extubiert und hatte schon auch Zeichen einer hypoxischen Encephalopathie, war nicht ganz orientiert, hatte aber eine GCS von Vierzehn nach Extubation.
00:55:33: Was dann auch viel ist, dass der Patient zwar seine Arme wunderbar bewegen konnte aber nicht seine Beine und zwar beide Beine nicht.
00:55:41: Was man dann erst mal gedacht hat ist könnte das vielleicht traumatisch sein aufgrund dieses Sturzes im Rahmen des Kreislaufstillstands?
00:55:48: Man hat halt leider auf dem ganzen Weg dieses Patienten nie ein Trauma CT gemacht weil er halt sehr instabil war und direkt ins Koro ist weil man das Demi-EKG gesehen hat und das einfach prioritär war.
00:56:01: Und in instabilien Patienten mit Impeller fährt man ohne einen harten klinischen Verdacht ja jetzt ehrlicherweise auch nicht freiwillig durchs CT.
00:56:09: Einfach auf so immer Sinne der Risikonutzen-Abschätzung.
00:56:13: Weiß nicht, so leitlinienmäßig irgendwie bezüglich Cardiac Arrest.
00:56:17: grundsätzlich ist das ganze Kapazität schon irgendwie mitindiziert aber...
00:56:22: Ja, ich verstehe
00:56:23: schon auch den Punkt
00:56:24: Voll bin ich voll bei dir macht sicherlich auch Sinn.
00:56:27: Ich glaube halt, in diesem Fall wurde einfach aus logistischen Gründen darauf verzichtet.
00:56:31: Weil die Ursache des Stillstands relativ offensichtlich war und der Patientheit nach dem Koro dann so instabil war, dass man mit ihm nicht durch das CT fahren wollte.
00:56:41: Genau.
00:56:42: aber ja ich gebe dir völlig recht es wäre sicher elegant gewesen hätte man das irgendwann gemacht.
00:56:46: Hätte uns in diesem fall aber leider nicht weiter geholfen weil er seine Weine persistieren nicht bewegen konnte Ein MRT der ganzen Wirbelsäule durchgeführt und hat dort einen ischämischen Spinaleninfarkt, der grauen Substanz gesehen auf Höhe BWK-X bis LWK I passend halt eben zu dieser Paraplegie der Beine.
00:57:09: Und das hat mich so ein bisschen dazu verleitet, mich da mal auf die Suche zu machen weil ich ehrlicherweise noch nie gehört hatte dass das Eis Komplikation einer Reanimation auftreten kann.
00:57:19: Und aber die KollegInnen der Kardiologie und Neurologie, die diesen Patienten mit uns zusammen visitiert haben gesagt haben.
00:57:25: Ah ja klar!
00:57:26: Natürlich da gibt es doch ein Case Report dazu.
00:57:29: und ich war so wie ah das scheint ein Ding zu sein irgendwie dass das passieren kann.
00:57:33: und dann habe ich mal eine kurze nicht repräsentative Literatur Recherche gemacht und habe leider erstaunlich wenig dazu gefunden.
00:57:41: was sich gefunden habe ist ein case report aus dem Januar aus meiner eigenen Klinik, mit dem Titel Spinal Ischemia after prolonged resuscitation and coronary angiography under impeller protection erschienen von Anna Rom et al.
00:57:58: im European Journal of Grace reports in internal medicine.
00:58:02: Was ist die dort?
00:58:02: Ich muss kurz
00:58:03: einhaken, Paula.
00:58:03: Aber das erklärt, warum jemand aus deiner Klinik sagt, da gibt es doch Case-Report dazu!
00:58:07: Weil wenn bei mir auf einer Visite irgendwer irgendein Case- Report zitiert, denke ich immer ... was?
00:58:16: Nein, nein, nein.
00:58:17: Hast
00:58:18: du dir ausgedacht?
00:58:18: Hast du die ausgedachten?
00:58:20: Diejenigen, die gesagt haben, dazu gibt's einen Case-Report und das haben wir schon mal gesehen stehen zufälligerweise selber als Co-Autorn auf diesem Case-Report drauf.
00:58:32: Nichts ist so trocken, hat mich das komplett gecatcht dieses Thema.
00:58:36: Und ich habe mich dann halt gefragt wenn es offensichtlich schon Zweifälle gibt in unserer Klinik die das haben?
00:58:44: Ist das vielleicht total häufig und hab' ich das einfach bisher nicht mitbekommen?
00:58:47: oder übersehen wir das vielleicht irgendwie strukturell?
00:58:51: Und zwar scheint es so zu sein, dass Spinalischemien mit ca.
00:58:54: ein bis zwei Prozent aller neurovascularen Erkrankungen ein eher seltenes Ereignis sind – ganz kurz zur Erinnerung an die Zeiten wo wir alle Anatomie gelernt haben!
00:59:04: Die Blutversorgung der Wirbelsäule erfolgt über drei große Gefäße eine anteriore Spinalarterie und dann paarige posteriorer Spinalaterien, die alle von den Arterievertebrales entspringen und zusätzlich noch Zufluss aus den Rami-Spinalis, also radikulären Arterien enthalten.
00:59:22: Und es gibt eine sehr große radikulere Arterie die Arteria Radicularis Magna auch genannt Arterias Adamkewitz, die dann in die Artheriaspinalis anterior mündet und dort zur Perfusion von T neun bis T zwölf beiträgt.
00:59:41: das ist bei seventy fünf Prozent der Menschen so.
00:59:44: Bei den restlichen, ist das Versorgungsgebiet entweder ein bisschen höher oder tiefer.
00:59:51: Das Rückenmark scheint auch eine Art letzte Wiese zu haben.
00:59:55: und diese letzte Wiesel ist zwischen T-IV und T-VIII weil dort einfach besonders wenige von diesen radikulären Arterien vorliegen.
01:00:05: Bezüglich der Klinik ist es so dass eine Ischemidia arteriaspinales anterior zu einem bilateralen Verlust der Motorik, des Schmerzempfindens und der Temperaturwahrnehmung führt.
01:00:15: Kaudal der Lesion – das war bei unserem Patienten der Fall – und eine Ischämie der arterial-spinales Posterior für einen Verluste pro Preokzeption und der Sensibilität.
01:00:25: Hier ist es häufig so, dass auch nur ein Bein beteiligt sein kann, wen eben nur eine der beiden Arterien betroffen ist.
01:00:32: Und die häufigsten Ursachen für eine spinale Ischemie sind Erortenschirurgie und erordnete Sektionen.
01:00:39: Es gibt aber auch beschriebene Fälle, Spinalerischemin nach schwerer Hypotonie oder Reanimation.
01:00:45: Und es gibt beschriebenne Fälle im Zusammenhang mit VA-Ecmo und mit Einlage einer IRBP.
01:00:52: Jetzt noch kurz zu dem Fall der in diesem Case Report beschrieben ist – die Kolleginnen beschreiben eine fortyzeigjährige Patientin, die ein Autophosphitalkardial Rest erlitten hat mit Refractariumkammerflümmern Und die dann unter mechanischer Reha mit Autopulse ins Herzkartettelabor gebracht wurde, kompulativ wurde die Patientin eine Stunde und viertzig reanimiert.
01:01:13: Hat eine Impeller bekommen hat eine PCI der LAD bekommen und die Impeller wurde unmittelbar nach der Intervention bei stabilem Kreislauf und befürchteter Ischemie des rechten Beins entfernt.
01:01:25: Die Patientin wurde dann am ersten Tag nach dem Kreislaufstillstand extubiert hatte in der GCS von vierzehn Und konnte auch ihre Beine nicht bewegen, man hat dann auch einen MRT durchgeführt einerseits vom Kopf und andererseits von der Wirbelsäule.
01:01:40: Im Kopf hat man multiple fleckige Akute- und Subakuteinfarkte wie Latterei Supra und Infratentorial gesehen am ersten hypoxischen Ursprungs.
01:01:50: Und im MRT der Wirbelsäule hat man einen spinalen Entfarkt sub TH-V des gesamten Myolons gesehen bis zum KONUS medularis.
01:02:01: dass hier eben auch eine ischemische Genese am wahrscheinlichsten ist, weil Embolien in allen drei Spinalarterien sehr unwahrscheinlich sind.
01:02:10: Weil das komplette Rückenmark betroffen ist und nicht nur des Versorgungsgebiet zum Beispiel der Anterion-Spinalarterie.
01:02:16: Ich habe dann einfach meine kurze Pubmetrecherche gemacht, was mich wirklich interessiert hat.
01:02:21: Und es gibt zu Spinalischeminen nach Reanimationen und insbesondere auch zu Spinallischemien nach mechanischer Kreislaufunterstützung extrem wenig.
01:02:32: Es gibt diesen einen Case Report, der aktueller ist.
01:02:35: es gibt einige alte Case Reports aus den neunzenneinziger Jahren zu Spinaler Ischemia nach Reha bei Erwachsenen.
01:02:41: Es gibt eine sehr spannende Studie von zwei tausend zwei wo hundertfünfundvierzig Menschen die nach Reher oder schwerer Hypotension verstorben sind obduziert wurden und sechsundvierzigt Prozent davon hatten eine ischemische Myelopatie meistens Lombosacral.
01:02:58: Die meisten Schreiben.
01:03:00: die Autorinnen dieser Studie aber erlangten vor dem Tod das Bewusstsein ich wieder, sodass keine Aussage über die Korrelation des pathologischen Befunds und der klinischen Relevanz getroffen werden kann.
01:03:12: Das heißt man weiß nicht ob diese PatientInnen während sie denn wach geworden eine Paraplegie der Weine gehabt hätten oder nicht?
01:03:19: Und dann gibt es – das fand ich sehr spannend – noch eine Studie und einen Literature Review bei Kindern nach Reanimation und auch hier scheint es beschriebene Fälle zu geben.
01:03:35: Ich fand's sehr eindrücklich, dass halt für die peteatrische Population offensichtlich deutlich mehr Case Reports geschrieben wurden so das man das besser zusammenfassen kann weil bei den Erwachsenen scheint es häufig hinten runterzufallen.
01:03:48: was ist also meiner Schlussfolgerung?
01:03:50: Nach diesem kurzen Exkurs in PubMed?
01:03:54: Es scheint eine sehr hohe Dunkelziffer zu geben häufiges Ereignis, aber es scheint auch doch offenbar ab und zu vorzukommen.
01:04:04: Weil es ist beschrieben?
01:04:06: Ich habe mich dann noch gefragt gibt es irgendwelche Möglichkeiten wie man das vielleicht früher bemerken könnte?
01:04:12: weil wir hätten wir dass bei diesen Patienten früher be merkt Dann hätte man möglicherweise ja mit einer Lombardrennage oder so Vielleicht noch irgendwas an der Situation verbessern können.
01:04:23: Gibt es vielleicht Risikofaktoren?
01:04:24: Das kann man natürlich überhaupt nicht sagen, weil wir einfach gar keine Daten haben zu diesem Thema.
01:04:29: Und was auch noch eben im Zusammenhang mit VA-Ecmo und der IRBP beschrieben ist, ist ein Abschern der radikulären Arterien – insbesondere der Arteria Radicularis Magna durch das Device, was Aortal eingelegt wird, weil die ja aus der Aorta entspringen Und dass das halt möglicherweise eben auch eine Ursache für Spinalischemien nach mechanischem Kreislaufsupport sein könnte.
01:04:56: Es bleiben also viele Fragen offen und ich denke, das ist aber auch wieder ein schönes Beispiel, das halt irgendwie zeigt, dass wir uns mit solchen selteneren Dingen beschäftigen müssen um unsere Patientinnen doch einfach daran zu denken wenn unsere Patienten so etwas haben und dass wir tatsächlich, wenn wir solche Dinge begegnen eben doch vielleicht ein Case-Report schreiben sollten, damit andere Leute die dann recherchieren Dinge haben auf die sie stoßen können wo sie das nachlesen können.
01:05:24: Fand's sehr spannend!
01:05:25: Damit Paula ins nächste Rabbit Hole fallen kann.
01:05:28: Sorry Ja ist gut ich kann das supergut nachvollziehen.
01:05:34: Voll interessant also auch wenn selten.
01:05:36: es wird glaube ich bei mir im Kopf bleiben Wenn sowas auftritt.
01:05:40: Denk mal eine spinale Ischimie Wobei mit MRT der Wirbelsäule ja Beat mit maximal schmerzhaft lange dauert.
01:05:48: Oh ja!
01:05:49: Ätzende Untersuchung?
01:05:51: Ganz schrecklich.
01:05:53: Aber...
01:05:55: Da war aber dann die Impeller schon wieder draußen.
01:05:57: Ja, das war tatsächlich eins der Probleme.
01:06:00: Warum man das nicht früher machen konnte.
01:06:04: Das hätte ich mich ansonsten gefragt wie du... Danke.
01:06:10: Impella mit ins MRT was mir nicht klar war.
01:06:15: Ich weiß gar nicht, wie das bei euch in den Kliniken ist.
01:06:17: Aber habe ich gerade gelernt wir haben einen MRT-Hemmelten also ein Barmungsgerät für das MRT und da ist eine Sauerstoffflasche mit dran und dann bin ich ins MRT drauf geguckt und auf der Sauerstoffsflashe stand MRT fähig und dachte ich super hat ja wer mitgedacht.
01:06:39: aber ich festgestellt alle Flaschen bei uns im Haus sind MRT-fähig.
01:06:44: Und das sind diese Steiflaschen, also sie sehen zumindest optisch aus wie diese Steilflaschen und ich dachte so abgefahren für mich waren das immer die Steiflasten, die ich im Rettungswagen auch verbaut habe und die sind garantiert nicht MRT fähig.
01:06:58: Spannend!
01:06:59: Das
01:07:00: hätte ich jetzt auch nicht so gedacht.
01:07:01: Ja in unserem ist so dieser lange Sauerstoff schlauch dran halt.
01:07:05: Der ist auch noch dran um dann an die Wand zu kommen.
01:07:11: Also wir haben in der Tat keinen Hamilton, sondern Triggergeräte.
01:07:14: Aber da gibt es ja auch immer MRT-Fege.
01:07:17: Wir haben auch noch ein Fabius um eine Kose zu machen.
01:07:19: Der Hamilton ist tatsächlich für die Intensivpatienten ganz praktisch.
01:07:25: Ich bin ein großer Fan muss ich sagen weil in meinem aktuellen Haus gibt es eben diesen Hamilton fürs MRT und im letzten Haus hatten wir so einen uralten MRT Leon von hier Hein-Löwenstein und das Problem war halt, dass das einzige Gerät dieser Bauart war.
01:07:46: Und das heißt wenn du dann mit diesen Patienten eh schon in der Umgebung warst wo du dich eh schon... Ich finde MRT ist halt einfach immer irgendwie nicht so das allerkulste Setting.
01:07:55: Dann funktioniert das Monitoring nicht richtig, dann es ist immer irgendwie schwierig mit den Artifakten.
01:07:59: Und dann noch ein Gerät womit du dich jetzt nicht so hundert Prozent versiert fühlst fand ich immer so ein bisschen schwierig, deswegen freue mich immer sehr über diesen Hamilton.
01:08:10: Ja und ich finde es auch deswegen praktisch weil wenn wir sonst die Kinder also hoffentlich sind ja Kinder, wenn sie nicht von Intensivstation ist... Wenn die wirklich einen Tubus brauchen dann müssen wir die woanders einleiten und rüberfahren.
01:08:23: Dann hast du dauernd Wechsel zwischen Einleitungsbeatmunggerät, Transportbeatmus-Gerät, dann in unseren Fällen Fabius, MRI und mit dem Hamilton Schalt es da einmal um und machst alles damit.
01:08:37: Das muss ja kein Hamilton sein, aber mit diesem Transportbeatmungsgerät was MRT-fähig ist.
01:08:43: Ja gut das war unser Journal Club und wir haben noch gar keinen Passwort, Code Wort, Passwort rausgegeben.
01:08:49: Wir
01:08:49: können nicht an die Atelier Adamkiewitz nehmen weil das kann keiner schreiben.
01:08:55: Das stimmt!
01:08:56: Wir könnten Gender sensibel nehmen.
01:09:00: Ja das ist ein schönes Code Wort.
01:09:04: Gut dann kommen wir schon zu unserem Hauptthema oder?
01:09:07: Genau.
01:09:08: Wir haben mit Doreen Reinbacher separat das Hauptthema aufgenommen, mit dem Thema Bias in der Notfallmedizin bzw.
01:09:17: Bias In der Medizin und hört selbst rein worüber wir so reden.
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