"titriert" Journalclub Juni 2026
Shownotes
Der Journalclub von Juni 2026 hier in der "titriert" Version.
Transkript anzeigen
00:00:00: Zu vermischtes haben würde ich sagen starten wir mit unserem Journal Club.
00:00:04: Paula wollte anfangen, hatte ich vernommen?
00:00:08: Genau!
00:00:08: Ich würde gerne anfangen weil ich gleich noch zum Nachtdienst muss und ich habe euch heute eine Studie mitgebracht aus der Kategorie Not macht erfinderisch oder vielleicht auch ist es immer gut einen weiteren Pfeil im Köcher zu haben.
00:00:22: Der Titel der Studie ist Pericardiocentesis Drainage and instilltranixamic.
00:00:30: Man muss vielleicht dazu sagen, das ist eine Studie aus dem Nasser Medical Complex.
00:00:47: Einem siebenhundert Betten-Maximalversorger im Süden Gasaas und ihr könnt euch vielleicht vorstellen aufgrund des Kriegs in Gaza, dass dort die medizinische Versorgung natürlich aktuell ein bisschen schwierig ist.
00:01:03: und nur damit ihr das so ein bisschen einordnen könnt.
00:01:05: In welchem Setting diese Studie entstanden ist?
00:01:07: Die in diesem Krankenhaus hat wie gesagt siebenhundert Betten schlagen im Moment ungefähr oder zum Zeitpunkt wo die Studie geschrieben wurde ungefähr zweihundert kriegsverletzte täglich auf.
00:01:19: Im Jahr zwei tausend fünfundzwanzig hatten sie sevenhundertfünfzig Fälle von penetrierendem Torachstrauma und circa sechzig Felle von kardialem Trauma.
00:01:30: Die Autorinnen schreiben, wie wahrscheinlich den meisten Zuhörer in den bekannt sein dürfte, dass die aktuellen Traumaprotokolle bei penetrierender Kardial-Trauma eine Notfalltorakotomie empfehlen.
00:01:42: Und der Stil davon ist, die Pericatamponate zu entlasten und eine Blutstellung durchzuführen Und eine Perikadeozentese kann als überbrückende Maßnahme bei hemodynamisch instabilen Patienten erwogen werden, wenn eine Turakotomie halt nicht zeitnah durchgeführt werden kann aus irgendwelchen Gründen.
00:02:01: Die Autorinnen schreiben, dass sie im ersten Jahr des Krieges in Gaza dieses Protokoll befolgt haben und das dann in ihrem Krankenhaus die PatientInnen mit penetrierendem kardialen Trauma eine Mortalität von ca.
00:02:14: fünfzig Prozent hatten.
00:02:15: Als Hauptgrund beschreiben Sie, dass es eine kritische Knappheit gibt von Herzchirurg-Innen – sie haben nämlich nur einen einzigen Herzchirogen in der Region verfügbar!
00:02:25: Das heißt, eine zeitnahe Notfalltorakotomie aller dieser zahlreichen schwer verletzten Patientinnen, die das bräuchten theoretisch ist einfach dort aufgrund der Knappheit nicht möglich.
00:02:37: Als Alternative haben sich diese NotfallmedizinerInnen dann überlegt dass sie ja eine Ultrascheigesteuerte Perikadeozentese durchführen könnten mit einem großen Katheter und zusätzlich eine intraperikardiale Injektion von Tranexamsäure.
00:02:53: Zu den Methoden ist es wie gesagt eine prospjektive Fallstudie aus diesem einen Krankenhaus und wurde durchgeführt zwischen Mai-Zw.A.
00:03:01: und Juni-ZW.
00:03:03: Die Einschlusskriterien waren recht simpel, es waren alle PatientInnen mit Penetrieren im Torachstrauma die klinische Zeichen eines obstruktiven Schocks hatten und bei denen mit Spetzeit-Echokardiografie eine Pericartambonade bestätigt wurde.
00:03:17: Definiert haben sie das als Pericardergos größer, als zwei Komma fünf Zentimeter mit Hematom.
00:03:22: Ausgeschlossen – das ist an der Stelle ganz wichtig – wurden alle Patientinnen, die pulslos waren oder bei denen im Echo keine mucadialen Kontraktion zu sehen war.
00:03:32: Diese PatientInnen erhielten eine sofortige Notfallturaikotomie und wurden damit aus der Pfeiserie ausgeschlossen.
00:03:40: Zu der Intervention, was sie gemacht haben ist... Also die Intervention wurde durchgeführt durch fünf Senior-Doctors, die in dieser Notaufnahme gearbeitet haben Und das Protokoll, was Sie verwendet haben umfasste Fünfpunkte Nämlich.
00:03:54: erstens die Triage.
00:03:56: Zur Triage haben sie ein IFAS durchgeführt, um die Tomponade nachzuweisen und zu schauen ob es eine kardiale Aktivität gibt.
00:04:03: Wenn es keine kardialer Aktivität gab oder der Patient pulslos war dann wurde sofort eine Notfalltorakotomie durchgeführt.
00:04:11: Die Maßnahme der StudienpatientInnen war dann eine Pericadiozentese und zwar haben Sie dafür den subzifriedalen Zugang verwendet und dort einen Sechzehn-Gauge-Dialyse-Katheter eingelegt, also einen großlummigen Katheter.
00:04:26: Genau!
00:04:27: Dann haben Sie als Nächstes über diesen Katheter manuell alles an frischen Blut aspiriert was sie aspirieren konnten mit einer Fünfzig Milliliter Spritze bis der Patient oder die Patientin sich immunodynamisch verbessert hat.
00:04:39: Anschließend wurde dann über den Katheter einen Gramm Tranexamsäure ins Perikat gespritzt und die Drainage wurde dann anschließend für mindestens achtundvierzig Stunden belassen, Die Patientinnen erhielten ein tägliches Verlaufstee-TE, um die Akkumulation des Ägoßes zu evaluieren und gegebenenfalls weiteres Blut zu trainieren wenn nötig.
00:05:00: Das Primary Outcome der Studie war das Überleben bis zur Krankenhausentlassung und die Notwendigkeit einer chirurgischen Versorgung.
00:05:07: Das Secondary Outcome waren procedurbezogene Komplikationen und die Dauer des Krankenhaushaufenthalts.
00:05:15: Zu den Ergebnissen Es wurden fünfundzwanzig PatientInnen, die zwischen Mai zwei tausendvierundzwantig und September zweitausendfünfundzwanzig in dieser Kriegszone in Gaza in dieser Notaufnahme behandelt wurden eingeschlossen.
00:05:27: Die PatientInne waren zwischen vier und fünfundsechzig Jahre alt.
00:05:31: Es wurden einundzwansig Männer und vier Frauen in die Studie eingeschlossen zum Überleben bis Krankenhausentlassung.
00:05:38: Sechsund neunzig Prozent also vierundzwannzig von fünfund zwanzig pro PatientInnen überlebten bis zur Krankenhausentlassung.
00:05:45: Die AutorInnen schreiben, dass der eine Patient, der verstorben ist nicht an der Herzbeuteltamponade verstorgen ist sondern seinen schweren Kopfverletzungen erlegen ist.
00:05:55: Keiner der PatientInnenden in der Studie brauchte eine Torakotomie nachdem sie diese Katheter-Aspiration gemacht hatten und es gab keine unmittelbaren Komplikation die mit der Maßnahme assoziiert waren.
00:06:12: lag bei acht Prozent, also zwei der fünfundzwanzig PatientInnen.
00:06:15: Bei denen erneut Blut trainiert werden musste.
00:06:18: eine Turakotomie hat wie gesagt kein einziger dieser PatientInnan gebraucht.
00:06:22: Sie haben dann noch ein drei Monatsfollow-up gemacht und das zeigte dass es acht der vierundzwantig überlebenden PatientInnnen gut ging.
00:06:30: keiner dieser Entschuldigung, achtzehn dieser vierundzwanzig Patientinnen.
00:06:35: Keiner dieser PatientInnen hatte im Verlauf nach Entlassung nochmal ein Perikade-Aggos und bei sechs der Überlebenden gab es leider einen Lost to Followup Zur Diskussion.
00:06:46: Erst mal möchte ich sagen, dass sich das eine unfassbar beeindruckende Studie finde weil sie einerseits sehr sehr pragmatisch ist.
00:06:52: Sie haben ja quasi ihre eigene Kontrollgruppe
00:06:55: d.h.,
00:06:55: die haben vorher ein Jahr lang geschaut wie es mit unserem Prozedere in den Guidelines steht.
00:07:02: da hatten sie eine fünfzig prozentige Mortalität.
00:07:05: dann haben sie gesagt ok, fünfzig Prozentige Mortalitäten finden wir unbefriedigen.
00:07:09: was könnten wir sonst noch machen?
00:07:11: haben ihr Protokoll geändert und konnten damit das Überleben auf sechsohneinzig Prozent verbessern im Jahr darauf.
00:07:18: Das finde ich recht beeindruckend, und ich möchte einfach auch noch mal sagen dass es unfassbar beeindruckt finde wie sie ist dort in einer akuten Kriegssituation mit dem ganzen Workload den Sie da sicher haben in diesem Krankenhaus geschafft haben.
00:07:31: trotzdem finde ich qualitativ relativ valide Forschung zu machen.
00:07:35: Ganz wichtig ist natürlich, so positiv diese Ergebnisse jetzt sind.
00:07:39: Sind die nicht auf unser Setting übertragbar?
00:07:41: Die Patientinnen hatten alle Schrappnellverletzungen das heißt Verletzung durch zum Beispiel Granatsplitter oder Ähnliches.
00:07:49: Sie hatten keine Schussverletzung und keine Messerstiche und vor allem auch keine rein stumpfen Torachstraumata.
00:07:55: Dann schreiben die AutorInnen auch noch, sie haben eine sehr, sehr strenge Patient-Innenselektion durchgeführt das heißt Sie haben sich hier nur Patientinnen angeschaut mit Tamponade und erhaltenem Puls und sie hatten ein sehr gut ausgebildetes Personal dass in der Lage war innerhalb von fünf Minuten eine Ultrascheigesteuerte Perikadiozentese durchzuführen.
00:08:15: Das ist ziemlich beeindruckend!
00:08:16: Es liegt sich ja daran, dass sie es dort einfach sehr häufig machen Und ich würde sagen Setting beispielsweise einfach aufgrund des Case-Loads nicht unbedingt direkt übertragbar ist.
00:08:28: Und sie schreiben noch und das finde ich auch ganz wichtig, dass es durch die lokalen Gegebenenheiten also den Krieg und vor allem auch lange Transportzeiten bis zu drei Stunden nach Ereignis weil die Patientinnenheit häufig nicht mit dem Rettungsdienst kam sondern zum Beispiel selber mit dem Auto gebracht wurden durch Angehörige gebracht worden mit dem Pferdekarren oder ähnliches.
00:08:47: Natürlich eine Vorselektion der Patientinnen geschieht, weil die Patienten, die hier behandelt wurden hatten wahrscheinlich alle kleinere Verletzungen irgendwo im Niedrigdrucksystem des Herzens.
00:08:58: Weil die PatientInnen, die große Löcher zum Beispiel im linken Ventrickel hatten es wahrscheinlich einfach gar nicht bis in die Notaufnahme geschafft haben sondern leider vorher verstorben sind.
00:09:08: Dennoch finde ich das einfach sehr spannend, weil es ja andere Beispiele gibt.
00:09:13: Man denke zum Beispiel an die Clamshell-Torakotomie, die auch wie soll ich sagen noch nicht so sehr lange Teil der Guidelines ist und ja auch aus quasi extremen Situationen und der Notwendigkeit der Verbesserung von bestehenden Maßnahmen hergeleitet wurde.
00:09:32: Und deswegen wollte ich euch die Studie, auch wenn sie nicht direkt auf unser Setting übertragbar ist und ich hoffe dass keiner von uns das hier meist machen muss.
00:09:39: Einmal mitbringen, vor allem schreiben die AutorInnen halt auch und da würde ich mitgehen dass das vielleicht eine sehr gute Maßnahme sein kann wenn sich in einem Setting mit limitierten Ressourcen sehr viele schwer verletzte Patientinnen mit solchen Verletzungsmustern vorstellen.
00:09:54: Und das sind ja leider Szenarien Auch wenn wir im Moment hier nicht in der Situation sind wo man sich theoretisch zum Beispiel Ja Wenn man über Terror oder ähnliches nachdenkt schon vorstellen könnte Dass man gegebenenfalls mal Situation kommen könnte.
00:10:11: Kriege waren schon immer treiber der, zumindest der Notfallmedizin und ich befürchte wir werden in den nächsten Jahren wieder viel notfallmedizinische Forschung bekommen.
00:10:23: Das
00:10:24: heißt es ist keiner gestorben nach der Umstellung?
00:10:30: Doch einer!
00:10:31: Aber der eine ist an seiner Kopfverletzung gestorbt und nicht an seiner Perikartamponade.
00:10:37: Da war ich kurz einmal austreten, da war ich nicht da.
00:10:41: Auf der anderen Seite natürlich irgendwie von fünfundzwanzig Patienten sechs im Follow-up verloren.
00:10:46: die sind nicht gestorben in den ersten dreißig Tagen oder nicht im Krankenhaus gestorgen aber beim Follow up fehlen sie dann trotzdem.
00:10:52: Ja natürlich.
00:10:53: andererseits muss man fairerweise auch sagen das ist das was ich vorhin versucht habe zu sagen.
00:10:56: Ich meine dass man in einem akuten Krieg quasi seine Patienten noch einen drei-Monats-Followup macht, das finde ich schon sehr beachtlich und dass sie überhaupt von achtzehn Patienten ein Follow up bekommen haben.
00:11:08: Das finde ich auch schon sehr gut.
00:11:10: Und das heißt ja nicht, dass diese sechs alle verstorben sind sondern vielleicht sind die auch geflohen?
00:11:15: Waren anderweitig beschäftigt oder ähnliches?
00:11:20: Kannst
00:11:22: du noch einmal sagen, wie sie die jetzt genau ausgewählt haben?
00:11:25: Also es ist
00:11:26: ja so
00:11:27: alles was reanimationspflichtig ist, Tobax auf.
00:11:30: Und jetzt haben Sie ja irgendwie so.
00:11:32: und so viel, ich sag mal, penetrierende Tobox oder Herzverletzung.
00:11:38: und jetzt haben sie die genommen.
00:11:40: also die haben eine Tamponade und irgendwie zur Druck des rechtes Herz oder irgendwie.
00:11:44: woran haben wir das abgemacht?
00:11:46: Irgendwie ob Sie die jetzt aufmachen oder ihre Funktion machen oder nicht.
00:11:50: Also jeder Patient, der ein Torachstrauma hatte und die klinischen Zeichen eines obstruktiven Schocks hatte hat einen Ifast bekommen.
00:12:01: Und die Patientinnen, die im Ifast eine Tamponade hatten was definiert war als ein Perikard-Eggos über zwei Komma fünf Zentimeter den haben sie diese Funktion gemacht solange es so fern ist immer
00:12:14: über zwei Koma Fünf und plus Schock irgendwie das Okay.
00:12:21: Stand da irgendwie drin, wie viele sie denn vorher hatten insgesamt?
00:12:24: Also ich mein, die Tambonade ist jetzt ja in unserem Nicht-Kriegssetting nicht so häufig, sag' ich mal.
00:12:30: einfach so...
00:12:31: Genau es scheint relativ häufig zu sein.
00:12:34: Dort, Sie hatten im Studienzeitraum der Jahr ein Jahr und einen Monat ist, hatten sie eben diese fünfundzwanzig Fälle und im Jahr zuvor hatten sie sechszig Fälle kardialen Traumers!
00:12:51: Ich könnte also froh sein, dass kein Krieg ist bei uns.
00:12:54: Ja.
00:12:54: Das auf jeden Fall.
00:12:55: Aus vielen Gründen aber ...
00:12:59: Mir ist es noch mal wichtig zu betonen die haben StudienpatientInnen im Alter von ab vier Jahren das heißt sie haben das bei einem vierjährigen Kind gemacht und als ich das gehört habe hatte ich ein bisschen Gänsehaut und finde das einfach richtig scheiße dass so was dort passiert das möchte ich nochmal betonen
00:13:14: ja
00:13:17: war innerhalb fünf Minuten
00:13:24: Die erste Minute hätte ich beim vierjährigen Kind erst mal gebraucht um in die Hose zu kacken.
00:13:28: Ja genau, also man muss ja einfach sagen dass das die Patienten die... ...in so ein Setting kommen wo so eine Studie läuft sicherlich einen anderen Versorgungsgrad haben als Patienten die in eine Notaufnahme kommen die nicht auf so einen Trauma vorbereitet sind.
00:13:49: Ja und ich möchte einfach auch noch mal betonen, wie wahnsinnig beeindruckend ich die KollegInnen dort finde.
00:13:55: Die in diesem Setting diese unfassbar schwerst verletzten Patientinnen versorgen und dann auch noch Forschung machen.
00:14:02: Ich find's einfach richtig richtig richtig beeindrucknd!
00:14:07: Auch der andere Seite kann ich die Studie verstehen weil es ja maximal frustrierend ist wenn es nur einen Herz-Toraxchirur gibt und wenn man das nicht selber macht keine Möglichkeit gibt ... den Patienten zu helfen, die aber noch Puls haben.
00:14:21: Aber in Extremo sind und... ... denen man in Anführungszeichen beim Sterben zuschauen kann dann.
00:14:29: Korrekt!
00:14:32: Ich würde mit der zweiten Studie weitermachen.
00:14:34: Meine Studie trägt den Titel... New England Journal of Medicine, Juni.
00:14:46: Also wirklich Hot-of-Suppress noch mehr Hot-off-Supress wenn man bedenkt dass diese Studie heute erst erschienen ist.
00:14:55: Manchmal ist spätere Vorbereitung auch gut weil man dann die aktuellsten Studien raus holen kann.
00:15:03: Anseptischen Chalk ist ja eine beliebte Frage frühzeitig noch dazunehmen oder erst mal Volumtherapie, also die dreißig Milliliter pro Kilo ausreizen.
00:15:18: Die Leitlinien sind da diesbezüglich nicht eindeutig beziehungsweise schweigen sich zu dem Thema aus weil es einfach auch studienmäßig nicht gut untersucht ist.
00:15:26: wie seht ihr das?
00:15:27: Also Jan Dominik
00:15:29: Beides.
00:15:30: Also ich will den Mitteldruck haben, aber dreißig Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht dauert ja im Zweifel und dann würde ich solange ein Vasopressor anmachen?
00:15:37: Ja, aber eher mehr Volumen... wenn Volumreagibel oder eher mehr Pressen?
00:15:44: Wenn Volum-Reagibel, dann Volumen!
00:15:47: Jan?
00:15:51: Jan hört nicht zu.
00:15:53: Zeitlich bin du gemütet.
00:15:54: Ich rede die ganze Zeit, ich bin nur gemüted.
00:15:56: Meine Ansatz dazu ist auf jeden Fall von Anfang an beides um frühzeitig nicht zu viel Volumen geben zu müssen, um den Mitteldruck zu halten.
00:16:06: Und dann kontinuierliche Reevaluation der Schockart, weil die sceptische Schock ja auch eine Kardio... helft mir!
00:16:16: Kardiomyopathische ist das falsche Wort.
00:16:18: Eine kardiale Komponente bekommen kann, eine sceptisch Kardiomiopatie ist es richtige Wort.
00:16:24: Bekommelt kann, die dann eben eine andere Therapie benötigt als Volumegabe ... nämlich Inotropie.
00:16:33: Dann wär's so inotropierend?
00:16:35: Genau, ich bin dagegen... ... die Flüssigkeitstherapie bis ins Unendliche und bei... ...dreißig Milliliter pro Kilogramm ist ja ganz häufig nicht Schluss sondern wir überwässern die Patienten im schweren saptischen Schock mit acht bis zehn Liter pro Tag.
00:16:50: Und müssen es danach wieder rausholen.
00:16:53: auch wenn man also bis man mit dem Rücken zur Wand steht sollte man halt die anderen Möglichkeiten die man hat Nämlich Nordrinne, nämlich Vasopressin.
00:17:02: Nämliche Adrenalin oder... Dobotamin.
00:17:06: ...Dobotamin dann entsprechend erstmal die Indikation geprüft haben und das entsprechend angesetzt auch haben für jeden Fazient individuell.
00:17:17: Ich will jetzt deine Spraschentorben.
00:17:20: wie monitort ihr das?
00:17:21: Also wir machen bei uns auf der Intensivstation, wenn wir einen frischen Sceptiker haben.
00:17:26: Gefühlt im stunden Tag Echoes um zu gucken ob der Volumen reagibel ist wie der rechte Wind-Rickel steht, passive Flag Race.
00:17:32: also wenn wir ein frischem Sceptikern tanzen wir echt lange um den rum.
00:17:36: und ja wir schütten auch regelmäßig acht bis zehn Liter in den Sceptika oder in die Sceptica drin aber nur wenn es das Herz mitmacht.
00:17:42: also wir machen das nicht blind Wir machen wirklich engmaschige Echo Kontrollen
00:17:45: Genau so.
00:17:46: Und je mehr, je mehr Daten du sammelst ... durch deinen herumspringen um den Patienten sei es das Laktat, sei es die ... den Wechselschall, sei's das Echo, sei ist äh ... die Zentralvilnösesächtigung.
00:18:01: Je mehr Daten Du sammelst, umso mehr kannst Du deine Therapie individuell steuern.
00:18:07: und deshalb bin ich nicht Verfechter eines Regimes sondern verfechter Nach Möglichkeit frühzeitig beides.
00:18:17: Und nach Möglichkeit eben frühzeitig, dann auch darüber nachdenken wie kann ich den Fokus reduzieren oder den Fokuss kontrollieren?
00:18:26: Weil wenn ich den fokus nicht kontrolliere, kann ich so viel Volumen reinschütten wie ich will.
00:18:29: Wenn der Fokus, wenn das Endotoxin weiter die Gefäße weit macht Dann wird das Volumen da bleiben wo es mir nicht hilft Wo es mir keinen Kreislauf macht.
00:18:41: Ja, also wir hatten ja im Journal Club schon mehrere Arbeiten zu restriktiver Volumeterapie die auch positive Ergebnisse gezeigt haben bzw.
00:18:51: gezeigen konnten dass restruktive Therapien nicht zu einer erhöhten Motilität führt.
00:18:55: Diese Studie untersucht das noch mal in größerem Setting und finde ich mit einem guten Ansatz ist eine Multicenter-Studie Open Label eins zu eins randomisiert vom Oktober zwanzig ein zwanziger bis November zwanzivzwanzig wurden wurde eingeschlossen nicht verblindet, ist aber beim Studiendesign auch schwierig.
00:19:14: Populationen haben Erwachsene mit einer vermuteten Infektion und einem systolischen Blutdruck kleiner neunzig Millimeter HG oder einem MAD kleiner sechszig Millimetre HG die schon ein Liter Volumen bekommen haben eingeschlossen.
00:19:32: Zusätzliche Kriterien war Laktat größer zwei und vermutete Infektionen begonnen Antibiotikatherapie.
00:19:40: Ausschlusskriterien waren mehr als zwei Liter Volumen vor Randomisierung und Verzögerung der Randomisierung um mehr als sechs Stunden.
00:19:51: Lyseptik, Schock.
00:19:51: es geht hier tatsächlich auch hauptsächlich über die Notaufnahme nicht um die Intensivstation muss man sagen zumindest die Initiation der Therapie.
00:19:58: Und was auch ausschluss war war sofortige chirurgische Intervention weil dann Anastasia alles oben drauf kamen und die das nicht verzerren wollten.
00:20:09: genau Die Dauer der Intervention waren mindestens sechs Stunden, maximal vierundzwanzig Stunden.
00:20:17: Also egal ob Kontroll, also kann man jetzt in dem Fall nicht sagen, Kontrolle oder Dings bei beides.
00:20:22: aber die beiden verschiedenen Regimen wurden mindestens sechstunden durchgeführt und maximal vierundzwantzig.
00:20:29: Der Art unterwegs war so.
00:20:30: Pressurtherapie war den jeweiligen Klinikstandards angepasst das heißt es war ein pragmatischer Ansatz.
00:20:37: da wurde nichts vorgegeben.
00:20:39: Das ist insofern aber relativ wichtig, dass das Kliniken Australasien waren.
00:20:45: Also Multi-Center aus Australien und Neuseeland.
00:20:48: Aber auch alles was da so an Asien dran hängt.
00:20:51: So dass es durchaus auch verschiedene Gesundheitssysteme sein können.
00:20:57: In der Vasopressorgruppe war ein Volumenbolie von zweihundertfünfzig Milliliter in Personengruppen erlaubt wenn es folgende Kriterien gab also Trotz war Suppressor eine resistente Hypotension, Hypoperfusion also ein capillary refill größer zwei Sekunden.
00:21:20: Ein steigendes Laktat auf über vier.
00:21:23: Eine persistierende Tachikadie oder eine Oligorie.
00:21:28: Dann durften die Zweihundertfünfzig Milliliter Boli kriegen.
00:21:31: Die Volumengruppe hat pauschal erstmal einen Liter zusätzlich zusätzlich zu dem Liter, der drinnen ist sofort innerhalb von einer Stunde gekriegt und danach fünfhundert Milliliter Volumen-Boli nach Blutdruck und Capillary Refill.
00:21:50: Artesvolum es war Klinikstandard.
00:21:52: also wir wissen nicht ob's volle Lectrolütlösung Nazel theoretisch auch Koloide sein durften?
00:22:00: War so.
00:22:01: Pressoren durften dazu genommen werden wenn der Ziel Blut druck gar nicht erreicht worden konnte.
00:22:08: Outcomes und das Primary Outcome finde ich ein bisschen komisch.
00:22:13: Überleben außerhalb einer Acute Care Station über neunzig Tage hinaus, finde ich irgendwie komisch formuliertes Primary Outcoming.
00:22:24: Secondary Outcome ist wieder typischer weil Mortalität nach achtundzwanzig Tagen oder Neunzig Tagen Ergebnisse.
00:22:31: Es wurden insgesamt tausend Patientinnen eingeschlossen.
00:22:35: siebenunddreißig haben Also im Grunde nicht zugestimmt oder hat man keine Zustimmung gekriegt und drei sind im Losser Follow-up rausgeflogen.
00:22:44: Jetzt zu Paula's Studio.
00:22:46: eben, hier sind es tausend und drei haben im Lasservollover bei Paula vierundzwanzig und sechs ganz anderes Setting.
00:22:55: völlig klar ist nur ganz anders.
00:22:59: damit haben wir Vierhundert Einen Achtzig in der Pressoren Gruppe und Vier Hundert Neun Und Siebzig in den Volumen Gruppen.
00:23:06: Die Baseline-Kriterien waren ausgeglichen, in beiden Gruppen ein bisschen mehr Männer.
00:23:13: Die Patienten haben im Medien Vorrandomisierung ... Nee, haben im Median in beiden Truppen VorrandOMisierung ... ... eine Tausend Fünfhundert Milliliter erhalten, Volumen erhalten und die meisten Infektionen waren Urin und Pulmonal.
00:23:30: das ergibt sich wenn man alle ausschließt.
00:23:34: wo man sofort chirurgisch ran muss ist Lunge und Urin natürlich ein recht wahrscheinliches Setting, muss man sagen.
00:23:42: Die Anzahl der Patienten in den Nachführenden... die Anzahl dieser Patientinnen, die nach vierzehnzehntig Stunden Vasopressoren erhalten haben waren sechsenachzig, fünf Prozent in der Vasopresorgruppe und nur siebenundsechzig, sechs Prozent im Volumengruppe.
00:24:02: das ist signifikant.
00:24:03: Also man hat in der Volumengruppe den Patientinnen-Vasopressoren erspart.
00:24:09: In der Vasopressor-Gruppe erhielten die Patienten im medialen, fünfhundert Milliliter-Volumen in den Sechstunden, in der Volumegruppe tausendfünfhundert-Millilitervolumen.
00:24:19: auch das ist signifikant nicht patientenorientiert aber es ist signifikanz.
00:24:22: sie haben in der volumengruppet deutlich mehr gekriegt ist eher glaube ich wichtig dass die studie zeigt wir haben auch wirklich unterschiedliches regime gemacht als Nach vierundzwanzig Stunden hatten die Patientinnen der Wasopressorgruppe tausend einhundert Milliliter Volumen erhalten und in der Volumengruppe zweitausend zweitfünfzig Millilita.
00:24:43: Auch das ist signifikant, also sie haben deutlich mehr erhalten.
00:24:46: Ich finde es aber wenig muss ich sagen für einen sceptischen Schock mit zwei Litern in den ersten vierund zwanzig Stunden hinzukommen.
00:24:54: da kenne ich viele Patientinnen und Patienten, denen ich deutlich mehr gebe trotz Wasopresser Therapie.
00:25:03: Ja, die Protokolltreue war sehr hoch.
00:25:14: Kommen wir zum Primary Outcome.
00:25:16: Überleben über neunzig Tage in der Vasopressor-Gruppe, sechsen siebzig Tage und in der Volumengruppe auch sechsensiebzig Tag.
00:25:25: Also es gibt in diesem Studiendesign keinen Unterschied.
00:25:31: Secondary Outcome, Mortalität.
00:25:33: nach neunzig Tagen war so Pressor, sechzehn Komma vier Prozent Volumen, viertzehn Komma Vier Prozent.
00:25:37: auch das ist nicht signifikant.
00:25:40: Achtundzwanzig Tage Mortalität genauso wenig Signifikat zwölf Komma Neun Prozent in der Maso Presso Gruppe und zehn Prozent in den Volumen Gruppe.
00:25:48: Tod auf der Intensivstation war so Presse Gruppe acht Komma Sechs Prozent.
00:25:53: Volumen Gruppe Acht Komma Vier prozent.
00:25:55: Das einzige signifikante Ergebnis was ich euch von den Outcamps, was ich euch noch präsentieren kann.
00:26:01: Volumengruppe Lungen-Ödem in fünf Prozent der Fälle war so Pressegruppe Lungen und Ödem in Null Komma sechs Prozent der Felde.
00:26:08: aber das hat nicht zu einer höheren Vortilität geführt ist meine Es ist nur häufiger aufgetreten.
00:26:14: Das kann man sich natürlich gut vorstellen wenn die Leute
00:26:19: Die Länge des ICU Aufenthaltes verglichen weil Ich habe manchmal das Gefühl Wenn wir die mit Wasser überschütten liegen die halt länger auf intensiv um das Wasser wieder rauszuschwitzen
00:26:27: haben sie nicht, ist nicht
00:26:33: drin.
00:26:39: Stärken der Studier aus meiner Sicht ein pragmatischer Ansatz.
00:26:41: das finde ich immer sehr gut wenn das nicht so ganz künstliche Sachen sind sondern alles andere außer die Intervention so gemacht wird wie sonst gemacht wird.
00:26:49: gute Trennung der Patientengruppen innerhalb von vierundzwanzig Stunden was ja auch dadurch gezeigt wird dass sie wirklich deutlich mehr Volumen gekriegt haben und so Schwächen allerdings und verblindet nur vierundzwanzig Stunden, die betrachtet also Intervention.
00:27:04: Ich meine das könnte man ja gerade bei meiner Sepsis auch noch deutlich länger ziehen.
00:27:10: Warum besonders die ersten vierund zwanzig Stunden?
00:27:13: Und ich finde dieses Primary Outcome was...ich meine ich lese jetzt ja nun regelmäßig Studien auch zu Sepses, was wirklich einfach untypisch ist als Primary Outcom macht es halt schwer, ich will das gar nicht bewerten.
00:27:28: Aber ist es schwer einzuordnen was mir dieses Outcome sagt?
00:27:32: Ja es macht keinen Unterschied aber es ist schwer mit anderen Studien zu vergleichen weil die meistens eher Mortalität oder so als Primary-Outcome messen.
00:27:40: deswegen frage ich mich ein bisschen warum haben die so einen... Ich sag jetzt mal ungewöhnliches Primary-outcome gewählt.
00:27:47: Nichtsdestotrotz ich gehör wahrscheinlich auch eher denn auf Intensivstation Team frühzeitig war so Presse oder zu ohne dass ich den Patient in Volumen voran halte und ich.
00:27:59: Gehe das voll mit.
00:28:00: man muss halt irgendwie Monitoring vom Volumen machen, ob man das also Echo ist da sicherlich eine gute Möglichkeit.
00:28:08: aber ich finde Passer Flat Grays oder Volume Challenge je nachdem wie viel man zu tun hat wieviel Zeit man hat genauso angemessen muss halt gucken wenn es volumen reagibel ist dann werden sie's brauchen.
00:28:19: Aber trotzdem darf man scheinbar Auch nicht mit den Leuten, die früher erst mal viel Volumen geben.
00:28:25: Zumindest nicht wenn man sich diese Studie anguckt.
00:28:29: Ich finde es ist eine große Schwäche der Studie, dass da nur zwei Liter reingegangen sind als in vier...
00:28:35: Im Median ne?
00:28:36: ...ich hätte mir ne... im Median genau.
00:28:38: ich hätt' mir ja aber trotzdem ne Gruppe gewünscht wo vielleicht ne dritte Gruppe einfach mit zwei Liter im Medi- an und vier Liter im medialen oder fünf Liter im median was?
00:28:52: Die Frage ist ja auch, wie schwer die Sepsis war was sie da eingeschlossen haben.
00:28:56: Das hat Thorben ja nicht erzählt.
00:28:57: ich weiß nicht ob es das aufgeschlüsselt haben.
00:28:59: aber Es gibt ja auch den sceptischen Schock per Definitionen Den du nach zweit in deinem Griff hast und es gibt halt denen Du schüttest und schüttest Und du kriegst ihn halt nicht in griff.
00:29:07: je nach dem was ihr eingeschlossen Haben weißt er vorher nicht
00:29:11: der
00:29:12: Ja zumindest ja die anes desologischen also die operativ Behebbaren Fokie ausgeschlossen, weil sie nicht wollten dass die Anästhisiert werden.
00:29:21: damit schließen Sie ja schon Peritonitis.
00:29:25: Zum Beispiel als schweren sceptischen Schock aus und haben eher die internistische Schock Form wie Pneumogenen Urug selbst ist Und urus selbst ist dann halt auch ohne Hanau Stau also weniger kompliziert.
00:29:41: Aber
00:29:42: du brauchst ja sicherlich eine vergleichbare große.
00:29:46: und aber Selbst in dieser vergleichbaren Größe, die sie jetzt schaffen, werden Sie eine unterschiedliche Schwere aufgrund der bakteriellen Last und der schwere der Infektion.
00:30:00: Und auch der Reaktion des Abwehrsystems gegen den oder die fehlgeleitenden Abwehrreaktionen des Immuneresystemes gegen den Körper haben.
00:30:10: Je nachdem wie groß das Ideen die Ziehrung ist durch den Keim.
00:30:15: Gut!
00:30:16: Das war...
00:30:16: Aber ich hätte mir halt wirklich... ... eine größere Studiengruppe noch gewöhnt.
00:30:23: Oder mit schwereren Shocks oder wie auch immer, aber die einfach mehr Volumen brauchen.
00:30:27: Also sie durften ja so viel Volumen geben... ...wie sie wollten, immer mit Reh-Evolutionen,... ...diese Fünfhundert Milliliter Boli in der Volumengruppe.
00:30:35: Aber es ist schon am Ende nicht so viel bei rausgekommen.
00:30:40: So viele Volumen, wie man in der Praxis häufig sieht.
00:30:43: Das sehe ich auch.
00:30:46: Aber
00:30:47: die Schwere des Schocks, da geb ich Dominik recht.
00:30:50: Die muss schon gleich sein in beiden Gruppen oder allen Gruppen.
00:30:57: Damit es vergleichbar bleibt.
00:30:59: Weil sonst ... Vergleichst du ja schwere Schocks mit viel Volumen gegen wenig Schock?
00:31:06: Das war so pressur.
00:31:08: Ja sie haben hier also den der mediane Apache.
00:31:13: Zwei Score war in der Maso Pressorgruppe achtzehn und in der Flutgruppe auch achtzehnt.
00:31:21: Und die Fluktuation?
00:31:23: Ja, in der Wasso Pressor-Gruppe fünfzehn bis dreinzwanzig... ...und in einer anderen Gruppe vierzehn zu zweit zwanzig.
00:31:30: Das ist...
00:31:32: Aber das
00:31:33: ist ja... Ja, genau!
00:31:38: Also Baseline war wie gesagt bei beiden gleich.
00:31:44: Vielleicht ist natürlich noch schwerer Patientinnen und Patienten heranzukriegen, aber eine Studie wo man einfach bewusst noch Einschlusskriterien mit schwereren Shocks macht.
00:31:55: Sie haben sich jetzt hier sehr darauf konzentriert auch mit der Einschluss- Kriterien das in einer Notaufnahme direkt angefangen wird zu behandeln.
00:32:02: also ich meine den Sistolinger Blutdruck kleiner neunzig und einen MRD kleiner fünfsechzig Laktag größer zwei.
00:32:11: Das bringt ja schon wie schon gesagt auch der ein oder andere leichte sceptische Schock mit sich.
00:32:17: Und man hat es trotzdem schnell im Griff, ja okay wer möchte weitermachen?
00:32:23: In den in der Notaufnahme behandeln wäre mein Stichwort wenn hier nicht jemand noch was Besseres passen ist.
00:32:31: und zwar fangen wir wieder an mit einem kleinen Fall.
00:32:36: Es ist Dezember oder Dezember, zwanzigundzwanzig so sicher bin ich mir nicht mehr.
00:32:44: Auf jeden Fall habe ich Freie an Weihnachten sowie häufig zum Glück und sitze mit meinem Vater vor dem Fernseher und auf einmal schreit es.
00:32:56: Und da ist es so das im Hause Kepler.
00:33:01: Im Hause Kebler hat damals meine neun-achtzigjährige Oma im Anbau gewohnt und es war passiert was alle befürchtet hatten, sie war aufgrund ihrer zunehmenden Gebrechlichkeit gestürzt und hat sich eine pätrochanterre Schenkelfaktur ist glaube ich der richtige Terminus.
00:33:25: Die Unfallschirurgin ist zum Glück nicht da um mich zu korrigieren zu gezogen.
00:33:31: Und dann war es so dass das wirklich Lockdown war.
00:33:36: Es kam Rettungsdienst und Notarzt in Vollschutz, also nicht in Voll-Schutz aber mit entsprechender, mit entscheidenden Schutzmaßnahmen.
00:33:45: Und es war so dass meine Oma mit neunundachtzig Jahren alleine hätte ins Krankenhaus fahren sollen und irgendwie habe ich's hingekriegt weil ich gute Kontakte aus meiner Zivildienstzeit zum Stader Rettungstienst hatte das ich mitfahren durfte mit dem Berettungsdienst ins Krankenhaus gekommen bin und meine Oma auch begleiten konnte.
00:34:10: Aber ich konnte ihr nur die Hand halten, sie lag da und wimmerte vor Schmerzen.
00:34:16: Und deshalb kommen wir zum heutigen Thema.
00:34:19: Alter Sound Guided Regional Anesthesia Done by Emergency Physicians for Hip Fractures and Delirium.
00:34:30: Also, worum geht es?
00:34:31: Es geht um... Ultraschallgeschütze Regionalansiesie in der Notaufnahme und es ist eine randomisierte klinische Studie, die jetzt muss ich gerade lügen.
00:34:41: Ich habe es irgendwo aufgeschrieben.
00:34:44: Ich glaube genau in sieben Notaufnahmen in Kanada durchgeführt worden ist.
00:34:50: was das Thema ältere Menschen mit Hüftvertrug.
00:34:52: Bei älteren Menschen mit Hüftrakturen tritt häufig in der Folge ein Delir auf.
00:34:57: Ein akuter Verwirtshaltszustand, der die Sterblichkeit erhöht den Krankenhausaufwand halt verlängert und die langfristige Selbstständigkeit sehr beeinträchtigen kann und auch die Mortalität sehr beeinflussen kann diese Fraktur.
00:35:12: Fröere Untersuchungen deuten darauf hin dass regionale Nervenblockaden das Delirisoko senken können.
00:35:18: allerdings wurden diese noch nie in Notaufnahmen bzw Die Notaufnahmen wurden dieses Verfahren bisher nur seltene eingesetzt.
00:35:25: Und es wurde ein sogenanntes stepped-wedge Cluster Randomized Trial aufgesetzt, will jemand freiwillig das Studiendesign erklären?
00:35:36: Es geht sozusagen darum dass es ein experimentelles StudiendESIGN ist wo die Gruppen oder Cluster wechseln von der Control Kontrollseite der Gruppe auf die Interventionsgruppe und wer gewechselt ist, ist eben die Notfallmediziner.
00:35:55: Die Forscher in Kanada schulten die Notfalls Medizine in einer zweistündigen Ausbildung bei in der Durchführung einer ultragescheulgesteuerten Fascia Ileacablockade eines regionalen Nervenblockades zur Schmerzlinderung bei Hüftfakturen.
00:36:14: Es wurden insgesamt Zina geschult und es wurde dann die Gruppen veröglichen, einmal vor der Intervention und einmal nach dieser Schulungsintervention.
00:36:24: Und insgesamt wurden neunhundertneunhundertseinunddreißig Patienten gestreamt.
00:36:31: ausgeschlossen, wurden zweihundertfünf da unter anderem Patienten, die schon bei Einlieferung ein Delier hatten oder eine Demenz hatten oder auch komischerweise antikorkulierte Patienten, sodass insgesamt sixhundert vier neunzig Patienten im Alter von mindestens fünfundsechzig Jahren dann letztendlich ausgewertet wurden konnten.
00:36:58: Das waren spannender Weise zweieinhalb Männer und vierhundertdreiundachtzig Frauen und diese hatten im Median ein Alter von Einen achtzig
00:37:07: Jahren.
00:37:08: die Anwendung von Nervenblockaden nahm durch diese Schulungsmaßnahme deutlich zu.
00:37:14: Vor der Schulung erhielten zwei Prozent der Patienten einen Nervenblock, das waren sechs von zwanzigundsechzig Patienten und nach der Schulungen erhielt ein dreienfünfzig Prozent der Patientin eine Nerven blockade.
00:37:25: Das waren immerhin zwanzigaßendreißig von vierhundertsechsundvierzig Patienten.
00:37:30: Das Delir-Risiko in der Kontrollgruppe... In der Interventionsgruppeschuldigung ist gesunken von einunddreißzig Prozent Initialen Gruppe auf sechsundzwanzig Prozent der Patienten in der Interventionsgruppe, so dass nach statistischer Anpassung die auf die lokalen Gegebenheiten und Ausschluss von Co-Founder das Risiko ein Delier zu entwickeln.
00:37:59: Nach dieser Intervention um etwa achtundzwantzig Prozent reduziert war also eine Orts Ratio von zero Komma sieben zwei mit einem zu einer Konfidenz-Intervalle von bis zu rund um sieben Prozent.
00:38:22: Die Schmerzen, die die Patienten nach visueller Analogskala angegeben haben, nahmen im Durchschnitt um drei Punkte einen der zehn Punkte Skala ab und bei Achtendfünfzig Prozent der Patienten reduzierte sich der Schmerz innerhalb von dreißig Minuten um mindestens fünfzig Prozent.
00:38:46: Es war eine sehr hohe Sicherheit oder eine sehr höhere Sicherheit nachgewiesen, bei zweihundertsechsunddreißig durchgeführten Blockaden kam es zu keinen schweren Komplikation nur ein kleiner Bluterguss an der Einstichstelle was einer Komplikationsrate von null Komma vier Prozent entspricht.
00:39:05: Diese Ultraschall gesteuerten Blockaden konnten, als sie erlernt werden schnell durchgeführt werden.
00:39:10: es dauerte im median nur fünfzehn Minuten bis der block etabliert wurde und neunzig prozent der eingriffe waren innerhalb von fünfundzwanzig minuten abgeschlossen.
00:39:21: die studie zeich das notfallärzte nach einer kurzen Schulungen, regionale Blockaden sicher und effektiv durchführen können.
00:39:29: Und die bessere Schmerzkontrolle war mit einer niedrigen Delirate verbunden für älteren Patienten mit Hüftfaktoren, sprich diese Studie also dafür möglichst früh eine regionale Schmerzzblockade einzusetzen.
00:39:43: Idealerweise in der Notaufnahme und dadurch können die Schmerzen wirksamer behandelt werden als mit der Standardtherapie.
00:39:50: Das wäre genau das was ich mir auch für meine Großmutter gewünscht hätte.
00:39:54: Man konnte mir aber kein Ultraschallgerät bringen in die Notaufnahme, weil das hättet nur die anstehen sie.
00:40:02: Genau und ich hatte natürlich auch nicht die richtigen Funktionskandiointervalls.
00:40:08: Ich find's super cool!
00:40:09: Weil der dir ja einfach eine super hohe Mortalität hat... dass ja eigentlich wirklich, also wie diese Studie gezeigt hat eine super einfache relativ schnelle Maßnahme ist.
00:40:23: Und wenn man dadurch nicht nur den PatientInnenkomfort signifikant verbessern kann was finde ich schon alleine das einfach komplett für diese Maßnahme spricht, sondern auch noch damit das Sedierrisiko senken kann.
00:40:37: Dann würde ich sagen ist es eigentlich ein kompletter No-Brainer und wenn's dafür dann nicht mal die Anästhesie braucht, sondern die Ärztin in der Notaufnahme, dass nach einer kurzen Schulung auch umsetzen können, dann ist es logistisch halt auch relativ einfach.
00:40:52: oder sollten wir als Anäster Sie auch einfach im Dienst anbieten diesen Patienten ihre Schmerzen zu nehmen solange sie auf die OP warten und also gerade in meiner Altenklinik.
00:41:07: Gab es die Idee, Anesthesisten in die Notaufnahme rotieren zu lassen?
00:41:11: Einfach um ihn auch für den Notarztbereich entsprechend Weiterbildung zu bieten und sie besser zu machen.
00:41:18: Und genau wenn an dieser Stelle in großen Notaufnahmen auch Anesthisisten mittätig sind ist das eine Maßnahme wirklich die Wenn Sie gelernt wurde innerhalb von kürzester Zeit gestochen werden kann.
00:41:32: und das ist ja die Hygiene Empfehlungen.
00:41:36: Die neuen sind so, dass du nur noch normale Handschuhe brauchst... ...und das quasi durchführen kannst wie eine sterile Erschuldigung einer Venen-Punktion.
00:41:46: Und damit ist es wirklich wenn du die Strukturen identifizieren kannst innerhalb kürzester Zeit.
00:41:51: Ich würde fast sogar sagen, wenn's schnell vorbereitet ist, dass man braucht vierzig Milliliter Lokalinstitutikum Ist es innerhalb von kurz, das ist halt aufgezogen und...
00:42:03: Also zum Thema ob ich's im Dienst mache.
00:42:05: Grundsätzlich lautet die Antwort immer ja wenn ich Patient in den Schmerzen nehmen kann.
00:42:09: bei einer durchschnittlichen Dienstrauslastung von ungefähr neunzig Prozent lautet die Antwort nein ... ist bei uns nicht zu realisieren, dass die Anästhesie in den Notaufnahmen geht um diese Blöcke zu machen.
00:42:19: Also das müsste bei uns über die Notaufnahme laufen wobei man aber fairerweise sagen muss... ...dass wir beim Stammpersonal einen hohen anesthesiologischen Anteil haben,... ...weil da gerade relativ viele ihre Clean-Namen machen und das passen würde?
00:42:32: Ja genau!
00:42:33: Und genau die müsste es ja eigentlich ansprechen.
00:42:37: Auch sie haben, da gebe ich ihr vollkommen recht halt, ihren Work-Allowed und haben eine gewisse Anzahl an Patienten ... der Benefit für die Patienten, also ich sehe es halt... ... in anders zu sehen.
00:42:49: Ich mache diese Blockade seit ungefähr anderthalb zwei Jahren und gefühlt das ist ja wirklich nur eine gefühlte Wahrheit sind die Patienten die vorher rödelig waren bevor man den Bock gestochen hat postoperativ ganz ruhig die brauchen im Auffachraum weniger Opioide Und können zügiger auf die Normalstation gelegt werden brauchen glaube ich weniger Und da gibt es auch noch Daten zu, brauchen weniger Intensivstationen und weniger Katicholamine postoperativ.
00:43:23: Das ist das Ergebnis der anderen Studien haben weniger kardiale Morbidität nach hüftgelängsnahen Faktoren wenn überregionaler Intensive mitverwendet wird.
00:43:35: Vielen Dank Ich mache weiter.
00:43:40: liberal or restrictive post operative transfusion in patients at high cardiac risk the top randomized clinical trial.
00:43:48: Aus dem jama von ich hoffe sprich es richtig aus kugels et al.
00:43:51: das ist ein chirurg nicht mehr ganz so hot of depress aus november fünfundzwanzig online publiziert gedruckten bis hin später chirurgische arbeitsgruppe aus new york.
00:44:00: kontext des ganzen is.
00:44:02: es gibt ja Evidenz dafür, dass ein liberales Transfusionsregime in der Herzchirurgie Komplikationen senken kann.
00:44:10: Und jetzt habe ich mich das auch gefragt für meinen Alltag auf der perioperative Intensivstation und deswegen bin ich ja über die Studie gestolpert.
00:44:17: Geht es auch für Patientinnen mit kardiovaskulären Risikofaktoren in großer Gefäße und abdominal Chirurgien?
00:44:23: Was haben sie gemacht?
00:44:24: Die haben eine einfach verblindete Multicenter RCT gemacht.
00:44:27: Und was ich gleich am Anfang noch mal sagen will, das sollte man im Hinterkopf behalten.
00:44:31: Die haben das als Überlegenheitsstudie gepowert und die haben gesagt dass das liberale Transfusionsregime die Intervention ist und sie wollten nachweisen, dass das Liberales Transfusion Regime besser ist als das Konservative.
00:44:44: Jetzt Torben jetzt kommt gleich dein Einsatz.
00:44:45: wir haben einen kombinierten Endpunkt.
00:44:48: It can be only one
00:44:50: Dankeschön.
00:44:52: Kombinierter Endpunkt ist entweder der Tod oder Acute Kidney Injury oder Major Ischemic Events, die eine Choro in Nachsicht gezogen haben.
00:45:00: Oder einen Stroke jeweils nach neunzig Tagen.
00:45:05: Patientinnen, Klientel, tausend vierhundert achtundzwanzig VeteranInnen über achtzehn Jahren im sechsten Veteran Affairs Medical Centers.
00:45:15: Das muss man vielleicht ein bisschen erläutern.
00:45:16: In den USA gibt es ja relativ viele konkurrierende Art und Weisen wie man zur Gesundheit kommen kann Und diese Veteran Affairs Medical Centers, die sind halt über dieses ... Über diese Veterangeschichte finanziert und deswegen kann man das relativ gut nachverfolgen.
00:45:32: Und hat relativ viele gute Daten und Akten und geht relativ gut leitliniengerecht vor.
00:45:37: Deswegen machen sie ganz gerne Studien damit.
00:45:39: so als Kontext in Deutschland gibt es sowas eigentlich nicht was da vergleichbar ist.
00:45:44: Wen haben Sie eingeschlossen?
00:45:45: Sie haben alle eingeschlossen den Revised Cardic Risk Index nach Lieb von größer gleich eins hatten und die eine postoperative Anämie von zehn Gramm pro Dezilitern oder in SE Einheiten, sechs Komma zwei Millimolle pro Liter hatten.
00:45:59: Und sie brauchten einer Major Vascular- oder Generous Surgery.
00:46:03: Wenn man dann einmal an den Revise Cardiac Risk Index nach Lieg guckt Dann gibt es dann auch Beispiele dafür was Major Viscular- oder General Surgery ist.
00:46:11: Ausschlusskriterien, alle die nicht transplantiert werden wollten.
00:46:13: Wenn sie schon Mitglied oder Teil einer anderen Studie waren das ist ja auch sehr üblich wenn Sie gerade eine akute Covid-Infektion hatten oder ein Reconvaleszenz davon waren, wenn sie nicht einverstanden waren.
00:46:24: Wenn Sie hemodynamische Instabilität in achtundvierzig Stunden Präop hatten, wenn es irgendwelche hemorragischen Diätesen gab wo es irgendwelle Besonderheiten gab und wie immer schwangerer.
00:46:34: Am Ende haben sie also vierzigtausend Patientinnen gescreen.
00:46:52: Die Gruppen waren relativ gleich verteilt, was so Altergeschlecht OP vor Erkrankungen und sowas angeht.
00:46:59: Zwei Besonderheiten das eine liegt halt daran dass Veteraninnen in Amerika halt ungleich häufiger Männer sind deswegen deutlicher Männer überhang Und die Kontrollgruppe, sprich das konservative Transfersionsregime waren im Durchschnitt ein bisschen dicker und hatten ein bisschen häufiger Diabetes.
00:47:16: Um die fünf Prozent mehr war auch statistisch signifikant.
00:47:19: So jetzt das liberale Transforsionsregimen.
00:47:21: was haben sie gemacht?
00:47:23: Zwischen einem HB von zehn Gramm pro Dezilitzer also sechs Komma zwei Millimol bis acht Komma fünf Gramm Pro Deziliter das entspricht fünf Komma drei Millimole pro Liter gab es einen EK.
00:47:36: Von acht Komma vier bis sieben Komma fünf Sprich von Fünf Komma zwei Millimol Bis Vier Komma Sieben Millimole gab's Zwei ekas und Alles was Kleiner als sieben Komma fünf Gramm Pro DZ Liter war sprich vier Komma sieben Millimeter gab es drei Ekas restriktives Transfusions Regime.
00:47:53: Zwischen sechs Komma Neun Und fünf Komma fünft sprich, vier Kommadrei und drei Kommafir Gabs Ein Eka und alles Was unter fünf Kommar fünf Kram pro D-Ziliter, sprich, drei Komma vier Millimol pro Liter War gab es zwei EKs.
00:48:07: Das finde ich insofern spannend weil das relativ starre Transfusionsregime sind die wir so in Deutschland wenn wird der Querschnittsleitlinie Hämotherapie Folgen so nicht kennen?
00:48:17: Wir machen das ein bisschen individueller.
00:48:19: Wie machen wir es, also jetzt mal ganz runtergebrochen ohne auf die spezifischen Patientinnengruppen einzugehen.
00:48:25: Wir haben den sogenannten Graubereich zwischen acht Kommaach Gramm pro DZ Liter bis sieben Komma Null Gramm Pro DZ Litter sprich fünf Komma Fünf bis vier Komma drei Millimult pro Liter wo wir auf die sogenannten Transitions Trigger achten.
00:48:37: Und alles was unter sieben beziehungsweise vier Komma drei Millimolle ist, da wird eine Transvision empfohlen.
00:48:42: Noch mal ein kleiner Reminder Was transversionsträger sind das ist sowas wie Tari-Kadi Hypotension, Myocard Ischemia Lactat-Azidose bzw.
00:48:50: Menschen die eingeschränkte Kompensationsmechanismen Ambine Karakare, Zereprovaskuläre Vorerkrankungen oder so etwas.
00:48:56: Aber nochmal Das hat in der Studie Alles keine Rolle gespielt.
00:48:59: Ich Wollte nur noch Mal an Erinnerung Rufen Wie wir es machen?
00:49:01: Was ist rausgekommen?
00:49:03: von den wurden einhundert vierzehn Patienten in den Nicht-Transfundiert und es gab neununddreißig Protokollverstöße.
00:49:13: Das heißt, die Worten Transfondiert, obwohl sie nach ihrem Transversionsregime nicht hätten transfundiert werden dürfen.
00:49:18: Warum erwähne ich das?
00:49:20: Weil ich das ganz spannend finde.
00:49:21: The Bottom Line hat sich dazu auch geäußert und die haben geschrieben Es gab relativ wenig Protokol Verstöse.
00:49:27: Ich find irgendwie hundertvierzten von tausend vierhundert achtundzwanzig.
00:49:30: Das sind acht Prozent.
00:49:31: Das finde ich ganz schön viel.
00:49:32: So, Long Story Short.
00:49:33: Kein signifikanter Unterschied in keinerlei Subgruppen auch in keinerley secondary outcome Auch nicht in Infektionen nach neunzig Tagen oder ein jahres All-Course-Matellity rum wie NUM.
00:49:43: Es ist alles statistisch nicht signifikant.
00:49:46: Jetzt zur Diskussion.
00:49:48: Grundsätzlich ist es natürlich nur begrenzt auf deutschland übertragbar zum einen wegen dem PatientInnen Klientel.
00:49:53: Dazu muss man wissen dass VeteranInnen in Amerika meistens signifikan kränker sind als die allgemeinen Bevölkerung.
00:50:01: Das bringt man in Zusammenhang mit den psychischen Belastungen, die Kriegsummit sich bringt und den dazugehörigen Substanzgebrauchsstörungen etc.
00:50:09: Wir haben ein anderes Transfusionsregime in Deutschland, das habe ich ja gerade schon mal angerissen.
00:50:13: Ich finde acht Prozent Protokollverletzung halt auch ganz schön viel.
00:50:17: Und was uns bewusst sein muss deswegen hab' ich das vorhin gesagt wir wissen jetzt nur dass Liberale nicht überlegen ist.
00:50:25: Wir können nichts dazu sagen ob restriktiv vielleicht besser ist.
00:50:28: das gibt die Studie nicht her.
00:50:31: Was ist gut an der Studie?
00:50:32: Es ist eine große randomisierte Studie mit fast tausend Fünfhundert Patientinnen.
00:50:35: Sie haben sehr gutes Follow-up gehabt und das Thema hatten wir vorhin ja auch beim Thema Sepsis, wir hatten einen relativ großen Unterschied zwischen Interventionen und Kontrollgruppe.
00:50:44: Das war nicht so eng beinahe, sodass man da schon ein Unterschied hätte finden können.
00:50:48: Kontra ist die Studienpopulation.
00:50:50: Da habe ich gerade schon was dazu gesagt, falls ausschließlich Männer und halt nur Veteraninnen und es gibt halt nur eine einfache Verblindung.
00:50:57: Das ist natürlich schwierig bei einer Transfusion, das umzusetzen.
00:51:01: Andererseits wenn ich weiß wann nicht meine PatientInnen transfundieren darf und wenn nicht kann es natürlich auch zu einer gewissen Verzerrung führen.
00:51:08: was habe Ich für mich mit nach Hause genommen beziehungsweise warum hab ich mir diese Studie rausgesucht?
00:51:13: Ich glaube dass wir in Deutschland mit unserem patientinnen individuellen Vorgehen da schon sehr gut sind dass es nicht unbedingt besser ist liberal zu sein, das es nicht unbedingt besser ist restriktiv zu sein sondern dass ich mir meine Patientin individuell angucken sollte.
00:51:27: und nochmal ein kleines Plädoyer.
00:51:28: Nicht dafür, dass ihr die Querschnittsleitlinie-Hemotherapie komplett durchliest.
00:51:31: Das ist wirklich Pain!
00:51:33: Aber dass man sich mal eine Zusammenversorgung durchliest oder mal so ein bisschen überfliegt und die richtigen Sachen für sich rausnimmt Und dass wir dann eben auch unsere Transfusionsträger beachten Den Link der Querschnitzleit Linie packe ich euch noch einmal mit in die Show Notes.
00:51:48: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
00:51:51: Danke, sehr spannend!
00:51:53: Ist aber finde ich auch schon erst mal... Auch wenn es natürlich nicht zeigen kann ob ein restriktives vielleicht besser ist erstmal gut zu wissen.
00:52:05: gerade auch bei EK-Knappheiten muss man ja ehrlich sagen dass das Liberale auf jeden Fall nicht überlegen ist.
00:52:09: Das ist ja auch also ich weiß nicht wie's euch geht.
00:52:15: Wir haben sogar eingeschränkt, wie viele EKs eingekreuzt werden dürfen für OP's.
00:52:19: Also wir haben die Zahl runtergeschraubt einfach weil nicht mehr so viele verfügbar sind und das ist ja eine Trend über die letzten Jahre der zu beobachten ist.
00:52:31: aber dann zumindest zu wissen wir schaden damit wahrscheinlich nicht.
00:52:35: dass wir nicht liberal transfundieren ist ja schon mal ganz gut.
00:52:39: Ich habe mich im Nachtdienst auf ETS schon häufiger gefragt weil wir einen relativ hohen kathisch-chirurgischen Anteil haben ... wenn da halt irgendwie doch der Wippel oder der Ösophagus, ... ... oder wie auch immer liegt.
00:52:48: Der halt KHK und haste nicht hat!
00:52:50: So
00:52:51: kannst du den jetzt auch transfundieren... Also herzchirurgische Transfondierst du ja ungefähr bis sechs Millimoll?
00:52:55: Ich kann das leider nicht umrechnen.
00:52:57: Da ist es ja schon deutlich liberaler und ich habe mich schon häufiger gefragt so macht das jetzt in den Patienten zu transfundieren.
00:53:02: Er hat zwar keine Ahnung dem geht's so ganz gut aber profitiert er vielleicht davon.
00:53:06: Und deswegen fand die Studie schon ganz spannend wobei man ehrlich sagen muss dass in der täglichen Praxis Das kommt ehrlicherweise selten vor, dass wir Patientinnen mit einem HB von unter fünf auf Station haben die kein Nordrinalin laufen haben aber hin und wieder kommt es doch.
00:53:21: Und wenn du dich dann nachts entschieden hast sie nicht zu transfundieren weil die streng genommen laut Querschnittsleitlinie keine Transfusionsindikationen haben dauert ungefähr dreißig Sekunden in der Visite bis das EK bestellt wird.
00:53:29: Weil der HB ist ja unter fünft und das kann man irgendwie nachvollziehen.
00:53:34: andererseits wie Torben schon sagt.
00:53:38: Es gibt schon Hinweise, dass es nicht unbedingt schlechter ist wenn wir's nicht tun zumindest wenn keine Transfusionsträger vorliegen.
00:53:46: Seitdem ich mir... ...vorgedommen habe das jede EK-Transfusion als Organtransplantation zu sehen mit den entsprechenden immunologischen Nebenwirkungen zwar ohne Immunsuppression in der Folge transformiere ich deutlich weniger.
00:54:08: Du musst mal sehen.
00:54:11: Warte mal jetzt hab' ich gerade nochmal geklärt Googled, ihr habt Millimole.
00:54:16: Ist das richtig?
00:54:18: Wir haben Millimol pro Liter.
00:54:20: bei uns ist der Cutoff so ein bisschen fünf.
00:54:22: Das entspricht nicht ganz der Querschnittsleitlinie.
00:54:24: aber dass es so das was sich bei uns in der Klinik durchgesetzt hat.
00:54:27: Das kann ich dir leider nicht in Gramm Pro D-Ziletter umrechnen.
00:54:31: Ich habe gerade geguckt mal Null Komma Sechs Zwei Null Sechs und dann mal tauchen
00:54:40: Kannst du nicht irgendein Umrechnungs Ding googeln?
00:54:43: da gibt's auch für Millionen Ja, dann gibt doch mal einen.
00:54:49: Also ich glaube das Zehn Milligramm pro D-Ziliter ungefähr sechs Komma drei Millimolle.
00:54:58: Genau und wie viel sind jetzt fünf Millimol pro Liter in Gramm pro d Ziliter?
00:55:03: Das werden ja etwas.
00:55:07: Ich hab überlegt, ob die vielleicht... das ist ja USA-Studie.
00:55:12: Ob die nicht irgendwas ganz andere komische Einheiten in Unzen oder was benommen haben?
00:55:17: Wir haben tatsächlich Gramm pro DZ Liter gemacht aber ich habe mir die Mühe gemacht und in der Studienvorbereitung habe jeder einzelnen Wert in Millimol pro Liter umgerechnet.
00:55:28: Die Mühe hätte ich mir nicht gemacht!
00:55:31: Du arbeitest wahrscheinlich mit Gramm pro Dezib, oder?
00:55:35: Ja genau.
00:55:37: Barrels ist super!
00:55:39: Letztens kamen Schockraum rein und er sagt irgendwas von einem dreistelligen Zucker und ich dachte mir so fuck der ist hoch.
00:55:45: Ach nee warte mal Der nimmt bestimmt wieder die komischen Einheiten Und habe einmal umgerechnet.
00:55:50: auf einmal war der Zucker doch wieder in Ordnung.
00:55:51: Aber das lässt sich ja ganz gut umrechnen.
00:55:53: mit achtzehn
00:55:55: Ja tatsächlich.
00:55:56: Also ich nehm zwanzig, das geht einfach ab.
00:56:00: Ich muss jetzt gucken, aber irgendwo hab' ich noch ... Ja schon!
00:56:04: Aber wenn's im Schockraum schnell gehen muss, nämlich beim Zuckerzwanzig.
00:56:07: Das kommt halt nicht ganz hin, aber das ist so über den Daumen gepeilt, es lässt sich gut rechnen.
00:56:12: Findest du immer so schrecklich?
00:56:13: Wenn da irgendwie Verlegung aus dem neuen Bundesländern hast und dann hast du dich vergessen und denkst, oh mein
00:56:18: Gott, was ist denn
00:56:19: los?
00:56:19: Das
00:56:20: ist aber alles eigentlich normal.
00:56:22: So Jan, also wie viel sind jetzt fünf Millimol pro Liter?
00:56:24: Nein, ich habe immer noch keine Umrechnungs-App gefahren.
00:56:27: Was machst du denn?
00:56:28: Google doch einfach!
00:56:29: Wie viele sind fünf Milliliter Millimole pro Liter in Gramm pro D-Ziletter?
00:56:33: So eine Rechnung-App heißt doch KI
00:56:35: oder?!
00:56:36: Also...
00:56:38: Fünf Millimolt pro Liter sind acht Komma fünf Gramm, acht Kommanoch fünf Grammi pro D Zilitzer.
00:56:43: Danke!
00:56:44: Okay, dann seid ihr auch relativ liberal muss man sagen ne?
00:56:49: Ja nicht riskantiv.
00:56:51: Also wir machen ab fünf und die Leitlinie sagt ab vier drei in unseren Einheiten.
00:56:58: Ja,
00:56:59: das wäre unter
00:57:00: sie.
00:57:01: Das ist das was wir machen tatsächlich auch.
00:57:06: Wobei die Leitung hier sagt sechs bis acht mit anemischen Trigger
00:57:12: Ja und
00:57:13: untersecken.
00:57:14: Streng genommen auch nicht, die Leitlinie unterscheidet noch mal relativ streng.
00:57:17: das habe ich jetzt einfach halber weggenommen welches Patient in den Klientel du hast wie du die Vorerkrankungen sind.
00:57:22: also du kannst dann auch manchmal schon liberal ohne Trigatransfondieren wenn die in dir entsprechende Risikogruppe fallen.
00:57:28: Das hab' ich jetzt aber halt weggelassen weil das würde zumindest in den Rahmen sprengen.
00:57:33: Gut!
00:57:33: Dann ist noch Henning dran
00:57:35: Genau Und wir... Ich kann zumindest geografisch nochmal an Torbensstudien anknüpfen denn wir gehen nach Australien.
00:57:42: A randomized controlled trial of defibrillation with manual pressure augmentation during out-of-hospital cardiac arrest.
00:57:49: Von Ziad Neymar et al aus der resuscitation, die im Juli twenty sechs und zwanzig erscheinen wird also online ahead off print.
00:57:57: beim cardiac arrest mit schockbaren Rhythmus ist die Defibrilation ja so mit die wichtigsten Maßnahmen im Rahmen der Redimension.
00:58:04: dabei gibt es aber auch immer wieder Fälle in denen die Patientinnen nicht auf die Shocks ansprechen.
00:58:08: also das kann man filmen oder die VT nicht terminiert werden können.
00:58:12: Für diese Fälle haben wir neue Defibrillationsstrategien, also Vector Change, Double Sequential Defibrilation die wir auch hier schon mal angesprochen haben.
00:58:20: Und eine weitere Strategie die jetzt eben in dieser Studie untersucht wurde könnte sein die Impedanz oder den Widerstand zwischen Elektroden und Torax durch manuellen Druck auf die Elektronen zu verringern und damit die Erfolgsverscheinlichkeit der Defibrilation zu erhöhen.
00:58:35: diesen manuelen Druck Nennen Sie in der Arbeit Manual Pressure Augmentation, abgekürzt MPA.
00:58:42: So werde ich es im folgenden auch nennen.
00:58:43: und zumindest beim Vorflimmern, dass sich eben durch die normale Cardio-Version nicht terminieren lässt scheint das schon angewendet zu werden.
00:58:51: Hat schon jemand von euch gemacht auf die Elektronen?
00:58:58: Und hat funktioniert?
00:59:00: Nein!
00:59:04: Bei speckigen
00:59:06: Patientinnen manchmal schon
00:59:09: Okay, er hat auch
00:59:10: so gut COPD da und die sind fast
00:59:13: ganz wichtig.
00:59:14: Genau das was ihnen sagt.
00:59:16: Da versuchst du auch den Brustkorb zu komprimieren um die Luft gerade wenn sie intubiert sind oder sowas
00:59:25: Luft
00:59:25: in Turbus diskonektieren.
00:59:28: Den Brust korb komprimmieren dass die komplett in der Expiration sind und dann den Schock abgeben.
00:59:34: Also klar, ihr kennt das also sehr gut.
00:59:36: Und diese Art wurde jetzt untersucht wie sich dieses Verfahren auf die Outcomes beim Autophospital Cardiac Arrest mit initialen Schockbaren-Rhythmus auswirkt.
00:59:46: Das Ganze war eine Open Label klasse randomisierte kontrollierte Studie an zw.
00:59:50: Rettungswachen in Victoria in Australien und wurde durchgeführt im Zeitraum vom ersten April, Einstoßgetehen waren Patienten in den achten Jahren oder älter, die eben ein Out-of-Hospital cardiac arrest hatten mit initial schockbaren Rhythmus.
01:00:07: Ausgeschlossen wurde alles was irgendwie Umstände waren bei denen eine sichere Defibrillation möglich war Frauen mit vermuteter oder bestätigter Schwangerschaft, Patientenverfügung oder bekannte unheilbare Erkrankungen und der Traumaarrest.
01:00:21: Randomisiert wurden die zonachsichsten Rettungswachen bevor die Studie begann.
01:00:26: also dort gab es insgesamt RTWs, die da stationiert sind und die wurden eben vor Beginn der Studie im Verhältnis eins zu eins in Intervention zur Kontrollgruppe verteilt.
01:00:36: Wenn bei einem Notvolleinsatz mehrere RTW's vor Ort waren dann bestimmte die Randomisierung des ersteintreffenden Fahrzeugs das Vorgehen.
01:00:43: Das war möglich weil alle Teams im Rettungsdienstbereich sowohl für Kontrolle als auch Interventionsgruppenvorgehen geschult waren.
01:00:50: First Responder wie zum Beispiel die Feuerwehr oder so was waren nicht randomisiert und führten einfach standard CPR durch?
01:00:56: Beide Renimation wurde soweit erst mal Standart-CPR gemacht.
01:01:01: Nach den lokalen Guidelines, die Defi-Pads wurden anteriorlateral geklebt.
01:01:05: Rhythmusanalysen alle zwei Minuten ganz normal und alle Shocks mit zweihundert Jewel wurden abgegeben.
01:01:12: In der Interventionsgruppe wurde dann zusätzlich bei jedem Rhythmuscheck entschieden ob diese Manual Pressure Augmentation zur Anwendung kommt.
01:01:20: Das ganze konnte durchgeführt werden entweder mit Faustdruck auf die Patches oder einfach mit der flachen Hand.
01:01:27: Dabei mussten Fünf-Sicherheitsaspekte beachtet werden.
01:01:30: Zum einen sollte ein Umgebung mit hoher Feuchtigkeit oder Nessel vermieden werden, die Paramedics sollten zwei Paar von diesen Nitritandschuhen tragen, Kontakt mit den Händen sollte möglichst nur genau auf den Patches stattfinden ansonsten kein Kontakt zu Patientinnen oder zu der Trage und sie sollten leichten Druck angegeben mit zehn bis fünfzehn Kilogramm aufwenden.
01:01:53: Das Primary Outcome war das Überleben bis Krankenhausentlassungen Und die Secondary Outcomes waren eine ganze Menge.
01:02:00: Es ging wie immer auch um das neurologische Outcome und verschiedene Qualitätsindikationen für die Renimation, das halte ich mal ein bisschen kurz weil da gab es ganz einfach keine signifikanten Unterschiede bis auf einen den ich nachher vorstelle.
01:02:11: Um möglicher Adverse Events zu monitorieren haben sie dann noch so ein extra Gremium eingesetzt.
01:02:17: Die hatten eben die Aufgabe aller Ereignisse.
01:02:20: bei denen ist irgendwie also... Auffälligkeiten im Arbeitsalltag, die gemeldet wurden bei denen es irgendwie um Strom ging.
01:02:25: Die wurden untersucht und immer wenn diese Manual Pressure Augmentation angewendet wurde erhielten die beteiligten Paramedics in den folgenden zwei Stunden ein anonymen Fragebogen wo sie sich zu Sicherheit dieses Verfahrens äußern konnten.
01:02:40: Genau dann direkt zu den Ergebnissen das Trail wurde vorzeitig abgebrochen und zwar weil es eben ein Adverse Event gab.
01:02:48: da kam es bei der Anwendung von dieser Manual Pressures Augmentation dazu dass Rettungsdienstpersonal was gespürt hat.
01:02:56: Daraufhin haben sie eben erst mal pausiert, das Ganze wurde untersucht und hätte dann nach der Untersuchung auch fortgesetzt werden können.
01:03:03: aber inzwischen war eine lange Pause entstanden und aufgrund von irgendwie ungenauer Berichterstattung in den Medien so haben wir es hier genannt, war dass dann wohl dem Rettungskriegspersonal alles nicht mehr so ganz geheuer sodass die Studie letztendlich abgebrochen wurde.
01:03:16: bis dahin analysiert werden konnten allerdings zweihundertundachtzig Patienten in der Kontrollgruppe Und zweihundertneunzebzig Patientinnen in der Interventionsgruppe.
01:03:28: Die Baseline-Characteristics waren soweit gleich verteilt, Medianes Alter war vierundsechzig und mit achtensiebzig Komma sechs Prozent waren überwiegend Männer betroffen.
01:03:37: Einenachtzig Kommar eins Prozent der KD Gris waren beobachtet.
01:03:41: das umfasst sowohl bei Sender als auch EMS also Regenrettungsdienst der vor Ort war Und bei der Rettungsdienste, die nicht direkt vor Ort war, wurde Beister in das CPA durchgeführt.
01:03:55: In den Qualitätsindikatoren für die CPR, also was wie Time to First Shock, Adrenalingaben, Roskraten und auch der Dauer der CPR waren die beiden Gruppen so weit vergleichbar.
01:04:08: Dementsprechend ergibt sich am Primary Outcome keinen Unterschied überleben Das Krankenhautsenslassung war in der Kontrollgruppe, den Neun und Dreißig Komma Acht Prozent.
01:04:17: Und in der Interventionsgruppe neun und dreißig Koma Neun Prozent.
01:04:21: Wie gerade schon mal gesagt auch die Secondary Outcomes keine Sicherlichkeiten Unterschiede.
01:04:25: Außerdem ein dass sie es eben schon schaffen durch das Anpressen dieser Elektronen die transthorokale Appendanz signifikant zu senken, dass sich nachweisen.
01:04:34: Dann ein paar Worte zur Sicherheit des Verfahrens.
01:04:37: während der Studienperiode wurden diesem Sicherheitsgremium fünf Meldungen gemacht wo es eben um Gefährdungen von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ging, nichts davon ging mit einer ernsthaften Gesundheitsschädigung einher.
01:04:50: Und dann haben sie noch untersucht wie die Rate an wahrgenommenen Shocks also dass das Paramedic Personal irgendwas gemerkt hat bei der Schockabgabe war.
01:04:57: Die lag in der Interventionsgruppe bei Null Komma Sieben Fünf pro Tausend Shox und der Kontrollgruppe Bei Null Komma Sieben Eins Pro Tausende Shocks.
01:05:04: Also auch da kein Unterschied.
01:05:07: Die Fragebogen der Paramedics dieses Verfahren angemeldet haben sie auch untersucht.
01:05:11: Da hatten sie nach Hundert Neunzehn Antworten.
01:05:14: Hundert, siebzehn von hundert.
01:05:15: neunzehnmal wurde diese MPA ohne irgendwelche Probleme angewendet.
01:05:20: Hundert achtzehn vor hundertneunzehnt Anwendern würden das Ganze wieder tun.
01:05:24: und in zwei Fällen wurden Auffälligkeiten beschrieben einmal ein einzigündiges Kribbelgefühl in den Fingern NRS eins von zehn und einmal einen Kribble Gefühl im linken Arm dass so für fünf Minuten anhielt.
01:05:36: NRS drei von zehn.
01:05:39: Von den zweihundert neunzig Patienten in der Interventionsgruppe wurde nur knapp ein Viertel auch genauso wie geplant behandelt.
01:05:47: Also die erhielten wirklich durchgehend diese Schockergabe mit der Manual Pesche Augmentation, bei vielen anderen wurde durch einen First Responder schon Vorhalt defibrilliert oder die Paramedics führten das eben nicht dauerhaft durch.
01:06:02: So was machen wir jetzt heraus?
01:06:04: Ich hatte es erst mal an dieser Alten Paddels erinnert, die früher irgendwie verwendet wurden und es noch auf einigen alten Geräte gibt.
01:06:11: Ich hab
01:06:12: so gelernt was soll denn alt heißt?
01:06:14: Ja ich
01:06:16: bin hier gar nicht mehr.
01:06:18: Jobben ich auch!
01:06:19: Und ich bin jünger als du.
01:06:22: Dass jetzt wieder jemand heroisch auf dem Torkreis rumdrückt im Rahmen der Renimation.
01:06:26: Das
01:06:26: war schon cooler damals.
01:06:27: Ja das sah auch cool aus also...
01:06:31: Ich denke mal an Immersion-Zibliomi Serie früher da Genau.
01:06:36: Die physiologischen Überlegungen und Grundlagen wurden auf jeden Fall bestätigt, was also die Verbesserung der Impendanz anging.
01:06:42: Und die Studie zeigt auch das ja prinzipiell machbar ist.
01:06:44: Also auch wenn einig von euch das schon angewendet haben scheint zu klappen.
01:06:50: Was denn noch interessant ist dass in der Diskussion angemerkt wird, dass die Paramedics teilweise zurückgemeldet haben, dass das Vorgehen schon nochmal zusätzlich anspruchsvoll war im Rahmen der Rehensionen.
01:07:00: ... ist schon einmal eine zürzlichere Ausfolgerung, muss sich gut abgesprochen werden.
01:07:04: Was es auf jeden Fall nicht leichter macht.
01:07:07: Genau belastbare Aussagen sind natürlich kaum abzuleiten und... Es geht dann am Ende wahrscheinlich immer wieder da herausfinden bei welchen Patientinnen das Ganze sinnvoll angewendet werden kann.
01:07:19: so für das große Ganze für die Standartreher scheint's erst mal nichts zu sein.
01:07:23: Genau!
01:07:23: Und also... Und dann müssen wir gucken ob es wirklich Sinn macht weil ich glaube Man muss so was gut üben, damit es in den Algorithmus reinpasst.
01:07:31: Also gerade in No Flow Time und sowas... Und wenn man's ja nicht bei jedem macht weil's auch vielleicht keinen Sinn hat also wissen wir ja nicht dann wird das halt wieder schwierig bei denen wo es dem vielleicht Sinn macht das in den Algorhythmus reinzukriegen.
01:07:47: Auf jeden Fall Ich
01:07:48: würde einfach mal einmal kurz darauf plädieren, dass man einmal egal was man irgendwo auf den Menschen klebt immer noch mal richtig drauf drückt irgendwie um einfach Luft und ähnliches weg zu haben.
01:07:56: Ich glaube das ist vielleicht auch ein Mikroeffekt.
01:07:59: Vielleicht halt schon hat es ja genau so wie wenn dann eine Bronyle fixiert.
01:08:03: Und rückst nochmal einmal richtig schön auf das Bronylenpflaster, dass es richtig Hautkontakt hat und besser hält.
01:08:09: Ja, so wie die Neutrale geklebt wird immer im OP.
01:08:13: Da will ich auch noch mal drauf gar
01:08:18: nicht.
01:08:19: Ich habe manchmal das Gefühl dass wir bei diesen Reanimationsstudien gerade irgendwie... ...so den heiligen Grail suchen irgendwie was suchen was der Gamechanger ist und irgendwie so gefühlt.
01:08:30: also das ist eine gefühlte Wahrheit.
01:08:31: ich weiß nicht ob ihr das bestätigen könnt.
01:08:33: egal was wir uns gerade angucken es irgendwie alles nicht der Burner Und ich habe so die, ich will nicht sagen Befürchtung.
01:08:40: Aber vermutlich kommen wir halt um eine gute Beiste an das CPA, schnelle Defibrillation und am Ende des Tages wenn es eine, ich nenn's jetzt mal internistische Ursache ist dann ist der Herzschlischstand ja meistens schon die Endstrecke der akuten Erkrankungen.
01:08:53: Ich
01:08:53: glaube so viel Steigerungspotenzial gibt es da nicht mehr.
01:08:56: Ich finde es total cool, dass sie Studie vorgestellt hat und ich könnte mir auch vorstellen, dass das irgendwie bei gewissen Menschen was bringt.
01:09:01: Aber gefühlt ist egal, was wir da gerade versuchen.
01:09:04: Das reißt jetzt irgendwie alles nicht so richtig raus wie wir uns das erhofft haben.
01:09:09: Ja ich würde erst mal anmerken dass die elektroden Positionen wieder...das ist etwas wo man gewissenhaft sein muss beim Aufkleben.
01:09:21: Also dass sie wirklich entweder AP oder anterolateral oder antropostial wirklich klebt und nicht irgendwo hingeklebt wird, auch für das Bauch ist zum Beispiel oder sowas.
01:09:36: Dass man halt wirklich bei dieser einen Sekunde oder einmal kurz innehält und die richtige Position sucht damit dann die Schockabgabe halt auch wirklich das Myokrat voll erfasst.
01:09:52: Und da wir ja jetzt nach drei erfolglosen Shocks auch wechseln sollen auf die jeweils andere Situation haben wir denn nochmal zweite Chance wieder daran zu denken, das Myokart irgendwie anders zu stimulieren.
01:10:08: Damit sind wir am Ende von unserem Journal Club!
01:10:10: Wir brauchen noch einen Codewort für den Journal Club und ich würde sagen das Codewort ist Elektrode.
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